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D-Dur: Tonleiter und Akkorde

D-Dur hat zwei Kreuze, Fis und Cis. Die Tonleiter ist D E Fis G A H Cis, der D-Dur-Dreiklang D Fis A, die Paralleltonart h-Moll. Tipp auf „Loop abspielen“: Vier Akkorde in D-Dur laufen über einen Beat; summ darüber oder schieb sie einen Halbton weiter.

Mika, der Resident

Mika stimmt den Sub auf D1, 36,7 Hz, bevor jemand einen Ton summt.Vier Akkorde in D-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I DV Avi HmIV G

D-Dur-Tonleiter: Töne und Vorzeichen

D E Fis G A H Cis

D-Dur hat zwei Kreuze als Vorzeichen, in dieser Reihenfolge: Fis auf der obersten Linie des Violinschlüssels, Cis im dritten Zwischenraum. Jedes F wird zu Fis, jedes C zu Cis. Auf dem Klavier sind das zwei schwarze Tasten.

Ganz- und Halbtöne: 2-2-1-2-2-2-1. Jede Dur-Tonleiter hat ihre Halbtonschritte zwischen dem 3. und 4. und dem 7. und 8. Ton, hier Fis–G und Cis–D. Die beiden gleich gebauten Hälften: D E Fis G und A H Cis D.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: D4 293,7 · E4 329,6 · Fis4 370,0 · G4 392,0 · A4 440,0 · H4 493,9 · Cis5 554,4

D-Dur-Tonleiter auf dem Klavier: Fingersatz

Wie in C-Dur. Rechte Hand 1 2 3 1 2 3 4 5: Der Daumen nimmt D und G, die schwarzen Tasten Fis und Cis fallen auf Mittel- und Ringfinger. Linke Hand 5 4 3 2 1 3 2 1: Der Daumen nimmt A und das obere D, der Mittelfinger setzt über auf H.

D-Dur-Tonleiter auf Gitarre und Geige

Gitarre, ab der leeren D-Saite: D-Saite leer, 2. und 4. Bund (D E Fis), G-Saite leer und 2. Bund (G A), H-Saite leer, 2. und 3. Bund (H Cis D). Auf der Geige ist D-Dur oft die erste Tonleiter überhaupt: leere D-Saite, dann Finger 1, hoher 2. und 3. Finger (E Fis G), dasselbe auf der A-Saite (A H Cis D).

D-Dur-Pentatonik

D E Fis A H, ohne G und Cis. Dieselben Töne wie die h-Moll-Pentatonik; auf der Gitarre die Moll-Pentatonik-Box ab dem 7. Bund der tiefen E-Saite. Viele irische Melodien bauen auf diesen fünf Tönen auf.

D-Dur-Tonleiter auf der Gitarre · D-Dur-Tonleiter am Klavier

D-Dur-Akkord und Dreiklang auf Gitarre und Klavier

D Fis A

Der D-Dur-Dreiklang ist D, Fis und A: Grundton, große Terz, Quinte. Akkordsymbol D. Als Tonika ist er der Akkord, auf dem ein Stück in D-Dur endet.

So spielst du den Akkord D auf der Gitarre: x x 0 2 3 2 (von der tiefen zur hohen E-Saite). Zeigefinger G-Saite 2. Bund, Mittelfinger hohe E-Saite 2. Bund, Ringfinger H-Saite 3. Bund. Angeschlagen werden nur die vier hohen Saiten, ab der leeren D-Saite. Die Finger bilden ein kleines Dreieck; klingt die hohe E-Saite nicht, liegt der Ringfinger auf ihr. Klingt die leere A-Saite mit, ist es D/A (x 0 0 2 3 2): kein Fehler, aber der Akkord steht dann nicht auf seinem Grundton.

Varianten: 2 x 0 2 3 2 ist D/Fis, mit dem Daumen auf der tiefen E-Saite, der Übergang von D nach G in vielen Liedern. Als Barré: x 5 7 7 7 5 (A-Form im 5. Bund) oder 10 12 12 11 10 10 (E-Form im 10. Bund).

Ukulele: 2 2 2 0 (G C E A): drei Finger nebeneinander im 2. Bund auf G-, C- und E-Saite, die A-Saite leer.

Klavier: D (weiß), Fis (schwarz), A (weiß). Rechte Hand 1 3 5, linke Hand 5 3 1; die schwarze Taste liegt unter dem Mittelfinger. Umkehrungen: Fis A D (Sextakkord) und A D Fis (Quartsextakkord).

Die Akkorde in D-Dur

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
ID Fis ADmaj7D2 73,4
iiE G HEm7E2 82,4
iiiFis A CisFism7Fis2 92,5
IVG H DGmaj7G2 98,0
VA Cis EA7A2 110,0
viH D FisHm7H2 123,5
vii°Cis E GCism7♭5Cis2 69,3

Der Loop spielt I–V–vi–IV: D A Hm G.

Hauptdreiklänge und Kadenz in D-Dur

D ist die Tonika, G die Subdominante, A die Dominante. Die Kadenz lautet D – G – A7 – D; im A7 (A Cis E G) will das Cis hinauf zum D und das G hinunter zum Fis.

Hm ist die Tonikaparallele, Em die Subdominantparallele, Fism die Dominantparallele. Cis° (Cis E G) ist ein A7 ohne Grundton.

Akkordfolgen in D-Dur

  • D A Hm G (I–V–vi–IV): die Folge des Loops oben.
  • D A Hm Fism G D G A: der Bass von Pachelbels Kanon in D-Dur, entstanden im späten 17. Jahrhundert, bis heute auf Hochzeiten und in Pop-Songs zitiert.
  • D G A (I–IV–V): Folk, Country, irische Sessions; auf der Gitarre drei offene Griffe.
  • Em7 A7 Dmaj7 (ii–V–I): der Jazz-Schluss in D-Dur.

Paralleltonart h-Moll, Variante d-Moll: Tonarten, die zu D-Dur passen

Die Paralleltonart von D-Dur ist h-Moll, dieselben zwei Kreuze, dieselben sieben Töne. D-Dur in Moll, die Variante, ist d-Moll mit einem ♭; anders sind F, C und B. Im Quintenzirkel steht D-Dur zwischen G-Dur (Subdominanttonart) und A-Dur (Dominanttonart).

Auf dem Camelot-Rad ist D-Dur 10B (Open Key 3d). Für ein DJ-Set mischen sich diese Tonarten ohne Reibung:

  • 10A h-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
  • 9B G-Dur ein Schritt zurück
  • 11B A-Dur ein Schritt weiter
  • 12B E-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

D-Dur auf Gitarre, Bass, Streichern und Ukulele, im Chor und als Sub

LeersaitenIn D-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E6 von 64.
E-Bass E A D G4 von 42.
Geige G D A E4 von 43.
Bratsche C G D A3 von 42.
Cello C G D A3 von 42.
Ukulele G C E A3 von 4–

Alle sechs Gitarrensaiten gehören zu D-Dur, und Gitarre, Bass, Geige, Bratsche und Cello haben eine leere D-Saite. Nur das C von Bratsche, Cello und Ukulele fehlt in der Tonart, die braucht Cis. Darum steht so viel Geigenmusik in D-Dur, vom Barock bis zur irischen Session, und die meisten Tin Whistles sind in D gestimmt.

Im Chor liegt D4–D5 im Sopran und im Alt, D3–D4 im Tenor und im Bass (Umfänge, bei denen sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind: Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4). Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf D1 mit 36,7 Hz, eine Oktave höher auf D2 mit 73,4 Hz. Eine 808 auf D stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Häufige Fragen zu D-Dur

Welche Vorzeichen hat D-Dur, und wie merke ich sie mir?

Zwei Kreuze: Fis und Cis. Die Kreuz-Tonarten der Reihe nach merkt man sich mit „Geh du alter Esel, hole Fische“: G-Dur 1 Kreuz, D-Dur 2, A-Dur 3, E-Dur 4, H-Dur 5, Fis-Dur 6; mit Cis-Dur sind es sieben Kreuze. Die Kreuze selbst kommen immer in der Reihenfolge Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His dazu. Zum Ablesen: Die Dur-Tonart liegt einen Halbton über dem letzten Kreuz; über Cis liegt D.

D-Dur oder h-Moll? D-Dur oder d-Moll?

Endet das Stück auf D, ist es D-Dur, endet es auf H, h-Moll. Das Erkennungszeichen von h-Moll ist das Ais, der Leitton zum H, den seine Dominante Fis-Dur braucht. Den Unterschied zu d-Moll macht die Terz: D–Fis sind 4 Halbtöne (Dur), D–F 3 (Moll). Dur und Moll unterscheiden.

D-Dur oder Des-Dur?

Nicht verwechseln: Des-Dur (englisch D♭ major) liegt einen Halbton tiefer, mit fünf ♭ (B Es As Des Ges) und dem Dreiklang Des F As; gleich klingt Cis-Dur mit sieben Kreuzen.

Bekannte Stücke in D-Dur

  • Pachelbel, Kanon und Gigue in D-Dur
  • Händel, „Halleluja“ aus dem Messias, uraufgeführt 1742 in Dublin
  • Bach, Orchestersuite Nr. 3, BWV 1068, mit dem „Air“
  • Die Violinkonzerte von Beethoven (op. 61, 1806), Brahms (op. 77, 1878) und Tschaikowsky (op. 35, 1878)
  • Mozart, „Haffner“-Sinfonie Nr. 35, KV 385
  • Beethoven, Missa solemnis, op. 123

Warum klingt D-Dur festlich?

Schubart nannte D-Dur 1784 den „Ton des Triumphes, des Hallelujas, des Kriegsgeschreys, des Siegesjubels“. Das hat handfeste Gründe: Die Naturtrompete des Barock stand meist in D, also schrieben Bach und Händel ihre Festmusik mit Pauken und Trompeten in D-Dur, und die Streicher klingen dazu mit vielen leeren Saiten besonders offen. In gleichstufiger Stimmung ist D-Dur nicht anders gebaut als jede andere Dur-Tonart.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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