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B-Dur: Tonleiter und Akkorde

B-Dur hat zwei ♭: B und Es. Die Tonleiter ist B C D Es F G A, der B-Dur-Dreiklang B D F, die Paralleltonart g-Moll. Englisch heißt die Tonart B♭ major oder Bb, denn das deutsche B ist das englische B♭. Tipp auf „Loop abspielen“: Vier Akkorde in B-Dur laufen über einen Beat, und du summst darüber.

Mika, der Resident

Einen Halbton hoch, und aus B-Dur wird H-Dur. Mika schiebt Bass und Akkorde, nie die Drums.Vier Akkorde in B-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I BV Fvi GmIV Es

B-Dur-Tonleiter: Töne und Vorzeichen

B C D Es F G A

B-Dur hat zwei Vorzeichen: ein ♭ auf der H-Linie (im Violinschlüssel die mittlere Linie) und eins im E-Zwischenraum (im Violinschlüssel der oberste Zwischenraum, im Bassschlüssel der dritte). Jedes H wird zum B, jedes E zum Es. Sie heißen B und Es, nicht Ais und Dis, weil in einer Tonleiter jeder Buchstabe genau einmal vorkommt: B C D Es F G A. Auf dem Klavier sind das zwei schwarze Tasten, und es sind gleich der erste und der vierte Ton. Die Tonleiter beginnt also auf einer schwarzen Taste, was sie am Klavier kniffliger macht als die meisten Dur-Tonleitern.

Ganz- und Halbtöne: 2-2-1-2-2-2-1, also Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton. Die Halbtonschritte liegen, wie in jeder Dur-Tonleiter, zwischen dem 3. und 4. Ton (D–Es) und dem 7. und 8. Ton (A–B). Die beiden Hälften: B C D Es und F G A B.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: B4 466,2 · C5 523,3 · D5 587,3 · Es5 622,3 · F5 698,5 · G5 784,0 · A5 880,0

B-Dur-Tonleiter auf dem Klavier: Fingersatz

Hier gilt nicht der übliche Fingersatz, denn kein Daumen soll auf einer schwarzen Taste landen. Rechte Hand: 2 1 2 3 1 2 3 4. Der Zeigefinger beginnt auf B, der Daumen nimmt C und F, der Ringfinger das obere B. Über mehrere Oktaven nimmt der Ringfinger jedes B: 4 1 2 3 1 2 3 4. Linke Hand: 3 2 1 4 3 2 1 3. Der Daumen nimmt D und A, der Ringfinger das Es.

B-Dur-Tonleiter auf der Gitarre

Eine Oktave ab der A-Saite: A-Saite 1. Bund (B) und 3. Bund (C), D-Saite leer (D), 1. Bund (Es) und 3. Bund (F), G-Saite leer (G), 2. Bund (A) und 3. Bund (B).

B-Dur für Trompete, Klarinette und Saxophon

Für Instrumente in B, also Trompete, Klarinette, Tenorsaxophon, Flügelhorn und Tenorhorn, ist B-Dur die Grundtonart: Sie lesen C-Dur ohne Vorzeichen, und es klingt B-Dur. Deshalb steht so viel Blasmusik in B-Dur und Es-Dur. Ein Altsaxophon in Es liest für dasselbe klingende B-Dur G-Dur mit einem Kreuz.

B-Dur-Pentatonik

B C D F G, die Tonleiter ohne Es und A. Dieselben fünf Töne bilden die g-Moll-Pentatonik; auf der Gitarre ist das die Moll-Pentatonik-Box ab dem 3. Bund der tiefen E-Saite.

B-Dur-Tonleiter am Klavier

B-Dur-Akkord und Dreiklang auf Gitarre und Klavier

B D F

Der B-Dur-Dreiklang ist B, D und F: Grundton, große Terz, Quinte. Akkordsymbol B, auf englischen Leadsheets B♭ oder Bb. Vorsicht bei Gitarren-Apps und Songbüchern, die englisch benennen: Dort ist der Akkord „B“ unser H-Dur (H Dis Fis), und B-Dur steht als „Bb“.

B-Dur auf der Gitarre, Barré im 1. Bund: x 1 3 3 3 1 (von der tiefen zur hohen E-Saite). Der Zeigefinger liegt im 1. Bund quer ab der A-Saite, Mittel-, Ring- und kleiner Finger greifen D-, G- und H-Saite im 3. Bund; die tiefe E-Saite bleibt stumm. Wem drei Finger in einem Bund zu eng sind: den Ringfinger flach über alle drei Saiten legen und die hohe E-Saite mit ihm abdämpfen, x 1 3 3 3 x. Beides ist der offene A-Dur-Griff, einen Bund höher geschoben.

B-Dur auf der Gitarre, leicht: x x x 3 3 1, nur die drei hohen Saiten: Ring- und kleiner Finger im 3. Bund auf G- und H-Saite, der Zeigefinger im 1. Bund auf der hohen E-Saite. Voller klingt die E-Form im 6. Bund: 6 8 8 7 6 6.

Ukulele: 3 2 1 1 (Saiten G C E A): Zeigefinger quer im 1. Bund über E- und A-Saite, Mittelfinger C-Saite 2. Bund, Ringfinger G-Saite 3. Bund.

Klavier: B ist eine schwarze Taste, D und F sind weiß. Vom B vier Halbtöne hinauf zum D, drei weiter zum F. Rechte Hand 1 3 5, linke Hand 5 3 1. Umkehrungen: D F B (Sextakkord) und F B D (Quartsextakkord), beide wieder B-Dur.

Die Akkorde in B-Dur

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
IB D FBmaj7B2 116,5
iiC Es GCm7C2 65,4
iiiD F ADm7D2 73,4
IVEs G BEsmaj7Es2 77,8
VF A CF7F2 87,3
viG B DGm7G2 98,0
vii°A C EsAm7♭5A2 110,0

Der Loop spielt I–V–vi–IV: B F Gm Es.

Hauptdreiklänge und Kadenz in B-Dur

Tonika ist B, Subdominante Es, Dominante F. Die Kadenz B – Es – F7 – B ist der Schluss vieler Märsche und Choräle in dieser Tonart. Im F7 (F A C Es) löst sich das Es abwärts zum D und das A aufwärts zum B auf.

Die Parallelen: Gm (Tonikaparallele), Cm (Subdominantparallele), Dm (Dominantparallele). A° (A C Es) ist ein F7 ohne Grundton.

Akkordfolgen in B-Dur

  • B F Gm Es (I–V–vi–IV): die Folge des Loops oben.
  • B Gm Cm F (I–vi–ii–V): die Grundlage der „Rhythm Changes“ nach Gershwins „I Got Rhythm“, die Jazzmusiker fast immer in B-Dur spielen.
  • Cm7 F7 Bmaj7 (ii–V–I): der Jazz-Schluss in B-Dur.
  • B7 Es7 F7: der Blues in B, im Jazz und in der Bigband einer der häufigsten, weil er den Bläsern liegt.

Paralleltonart g-Moll, Variante b-Moll: Tonarten, die zu B-Dur passen

Die Paralleltonart von B-Dur ist g-Moll, mit denselben zwei ♭ und denselben sieben Tönen. Die gleichnamige Molltonart (Variante) ist b-Moll mit fünf ♭; anders sind Des, Ges und As. Im Quintenzirkel liegt B-Dur zwischen Es-Dur, seiner Subdominanttonart, und F-Dur, seiner Dominanttonart.

Auf dem Camelot-Rad für DJs ist B-Dur 6B (Open Key 11d). Diese vier Tonarten mischen sich ohne Reibung:

  • 6A g-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
  • 5B Es-Dur ein Schritt zurück
  • 7B F-Dur ein Schritt weiter
  • 8B C-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

B-Dur auf Gitarre, Bass, Streichern und Ukulele, im Chor und als Sub

LeersaitenIn B-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E3 von 6–
E-Bass E A D G3 von 4–
Geige G D A E3 von 4–
Bratsche C G D A4 von 4–
Cello C G D A4 von 4–
Ukulele G C E A3 von 4–

Von den sechs Gitarrensaiten gehören nur A, D und G zu B-Dur; H und die beiden E gibt es in der Tonart nicht. Darum liegt B-Dur Gitarristen schlechter als Bläsern, und darum greifen viele Gitarristen in B-Dur mit Kapodaster im 1. Bund A-Dur-Formen oder im 3. Bund G-Dur-Formen. Bratsche und Cello haben dagegen alle vier Saiten (C G D A) in B-Dur.

Im Chor passt die Oktave B3–B4 in den Alt und B2–B3 in den Bass; Sopran und Tenor haben keine ganze Oktave von B bis B (Umfänge, bei denen sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind: Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4). Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf B1 mit 58,3 Hz, eine Oktave höher auf B2 mit 116,5 Hz. Eine 808 auf B stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Häufige Fragen zu B-Dur

Warum heißt es im Deutschen B und nicht B♭?

Im Mittelalter gab es für den Ton über A zwei Zeichen: ein rundes b (b rotundum oder b molle, der tiefere Ton, unser B) und ein eckiges b (b quadratum oder b durum, der höhere, unser H). Das eckige b sah einem h ähnlich, und im deutschen Sprachraum wurde daraus der Buchstabe H. Englisch blieb es beim Alphabet: B ist dort unser H, und unser B heißt B♭ oder Bb. Aus denselben zwei Zeichen kommen auch die Wörter Dur (hart) und Moll (weich).

Welche Tonart hat 2 ♭? Die B-Tonarten im Überblick

B-Dur oder seine Parallele g-Moll. Alle ♭-Tonarten, je Dur und die Parallele in Moll:

♭DurMoll
1F-Durd-Moll
2B-Durg-Moll
3Es-Durc-Moll
4As-Durf-Moll
5Des-Durb-Moll
6Ges-Dures-Moll
7Ces-Duras-Moll

Die ♭ kommen immer in der Reihenfolge B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes dazu, und das vorletzte ♭ nennt die Dur-Tonart: Bei B und Es ist das B. Der Merksatz für die ♭-Tonarten: „Frische Brötchen essen alle Deutschen ganz charmant“ (F, B, Es, As, Des, Ges, Ces).

Was sind Vorzeichen, und was sind Versetzungszeichen?

Vorzeichen stehen am Anfang jeder Notenzeile gleich nach dem Schlüssel und gelten für das ganze Stück, in jeder Oktave. Versetzungszeichen stehen direkt vor einer Note und gelten bis zum Taktende, und nur für diesen Ton in dieser Oktave. Ein Auflösungszeichen (♮) hebt ein Vorzeichen für den Rest des Takts auf.

Warum hat B-Dur sieben Töne?

Schichte von Es aus sechs Quinten: Es B F C G D A. Das sind die sieben Töne von B-Dur; die nächste Quinte, E, gehört schon nicht mehr dazu. Der achte Ton der Leiter ist wieder B, eine Oktave höher.

B-Dur oder g-Moll?

Endet das Stück auf B, ist es B-Dur; endet es auf G, ist es g-Moll. In g-Moll taucht außerdem immer wieder ein Fis auf, der Leitton zum G, den die Dominante D-Dur braucht.

Bekannte Stücke in B-Dur

  • Beethoven, 4. Sinfonie, op. 60
  • Beethoven, Klaviertrio „Erzherzog“, op. 97
  • Schubert, 5. Sinfonie, D 485
  • Mozart, Streichquartett „Jagdquartett“, KV 458
  • Bruckner, 5. Sinfonie

Klingt B-Dur heiter?

So steht es oft, und es geht auf Christian Friedrich Daniel Schubart zurück, nicht auf Schubert: „Heitre Liebe, gutes Gewissen, Hoffnung, Hinsehnen nach einer bessern Welt“ (geschrieben 1784, gedruckt 1806). Hörbar ist vor allem, dass Blechbläser in B-Dur in ihrer bequemsten Tonart spielen und entsprechend satt klingen. Die Abstände der Töne sind in gleichstufiger Stimmung in jeder Dur-Tonart dieselben.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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