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Des-Dur: Tonleiter, Vorzeichen und Akkorde

Des-Dur, englisch D♭ major, hat fünf ♭ und die Töne Des Es F Ges As B C; ihre Paralleltonart ist b-Moll. Der Des-Dur-Dreiklang heißt Des, F, As. Der Loop spielt die Tonart, bevor du sie greifst; darunter Tonleiter mit Fingersatz, Akkorde und Stufen.

Mika, der Resident

Des-Dur: 5 schwarze Tasten. Mika spielt den Loop mit 123 BPM, summen musst du.Vier Akkorde in Des-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I DesV Asvi BmIV Ges

Die Des-Dur-Tonleiter

Des Es F Ges As B C

Vorzeichen: 5 ♭, B, Es, As, Des und Ges. Die Merkregel für Tonarten ab zwei ♭: Das vorletzte ♭ nennt die Dur-Tonart, hier Des. Nur F-Dur mit seinem einen ♭ muss man sich merken. Auf dem Klavier sind das alle fünf schwarzen Tasten, dazu die weißen F und C. Ganz- und Halbtöne: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton; die Halbtöne liegen zwischen F und Ges und zwischen C und Des.

Fingersatz über eine Oktave: rechte Hand 2 3 1 2 3 4 1 2, linke Hand 3 2 1 4 3 2 1 3. In beiden Händen nimmt der Daumen F und C, die einzigen weißen Tasten; die langen Finger liegen auf den schwarzen. Pianisten finden Des-Dur deshalb bequemer als manche Tonart mit weniger Vorzeichen.

Gleich klingend: Cis-Dur. Es braucht aber 7 Kreuze (Cis Dis Eis Fis Gis Ais His), deshalb steht fast alles in Des-Dur. Der Akkord auf der fünften Stufe, As7 (As C Es Ges), zieht zurück nach Des.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: Des4 277,2 · Es4 311,1 · F4 349,2 · Ges4 370,0 · As4 415,3 · B4 466,2 · C5 523,3

Des-Dur-Akkord (Dreiklang) auf Klavier und Gitarre

Des F As

Des, F, As: Grundton, große Terz (vier Halbtöne über Des) und Quinte. Als Akkordsymbol D♭ oder Db, deutsch Des.

Klavier

Des ist die linke schwarze Taste der Zweiergruppe, F die weiße Taste direkt links neben der Dreiergruppe, As die mittlere der Dreiergruppe. Rechte Hand 1 3 5, linke Hand 5 3 1. Umkehrungen: F As Des (rechts 1 2 5) und As Des F (1 3 5).

Gitarre

  • Barré im 4. Bund x 4 6 6 6 4 (tiefe E-Saite zuerst, x = nicht anschlagen): die A-Dur-Form, vier Bünde höher. Zeigefinger quer im 4. Bund ab der A-Saite, D-, G- und H-Saite im 6. Bund mit Mittel-, Ring- und kleinem Finger, oder alle drei mit dem Ringfinger quer (dann die hohe E-Saite nicht abdämpfen).
  • Klein x x x 6 6 4: nur die drei hohen Saiten.
  • Mit Kapodaster im 1. Bund klingt der C-Griff (x 3 2 0 1 0) als Des-Dur. Die bekannteste Pop-Folge, I–V–vi–IV, geht genauso: C, G, Am und F mit Kapo 1 klingen als Des, As, Bm (b-Moll) und Ges.

Ukulele (G C E A): 1 1 1 4.

Die Akkorde in Des-Dur

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
IDes F AsDesmaj7Des2 69,3
iiEs Ges BEsm7Es2 77,8
iiiF As CFm7F2 87,3
IVGes B DesGesmaj7Ges2 92,5
VAs C EsAs7As2 103,8
viB Des FBm7B2 116,5
vii°C Es GesCm7♭5C2 65,4

Der Loop spielt I–V–vi–IV: Des As Bm Ges.

Stufentheorie: Hauptstufen sind I (Des), IV (Ges) und V (As, als As7 mit noch mehr Zug), Nebenstufen ii (Esm), iii (Fm), vi (Bm = b-Moll) und vii (C°). In der Funktionstheorie heißt vi die Tonikaparallele (Tp), ii die Subdominantparallele (Sp), iii die Dominantparallele (Dp) oder meist der Tonika-Gegenklang (Tg). Die vii, C°, wirkt wie ein As7 ohne Grundton.

Tonarten, die zu Des-Dur passen

Auf dem Camelot-Rad ist Des-Dur 3B (Open Key 8d). Tracks in diesen Tonarten lassen sich ohne Reibung mischen:

  • 3A b-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
  • 2B Fis-Dur ein Schritt zurück
  • 4B As-Dur ein Schritt weiter
  • 5B Es-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

Derselbe Grundton im anderen Tongeschlecht (Variante): cis-Moll (12A), drei Töne anders. Im Quintenzirkel steht Des-Dur zwischen As-Dur (4 ♭) und Ges-Dur (6 ♭), der Subdominante, die gleich klingt wie Fis-Dur.

Ges-Dur: Ges As B Ces Des Es F, 6 ♭, Paralleltonart es-Moll; gleich klingend Fis-Dur.

Des-Dur auf Gitarre, Geige und Bass, im Chor und als 808

LeersaitenIn Des-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E0 von 6–
E-Bass E A D G0 von 4–
Geige G D A E0 von 4–
Bratsche C G D A1 von 4–
Cello C G D A1 von 4–
Ukulele G C E A1 von 4–

Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): Des4–Des5 passt in den Sopran und den Alt; Des3–Des4 passt in den Tenor und den Bass. Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf Des1 mit 34,6 Hz, eine Oktave höher auf Des2 mit 69,3 Hz. Eine 808 auf Des stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Cis oder Des: wann welcher Name?

Auf dem Klavier ist es dieselbe Taste. Welcher Name gilt, entscheidet die Tonart: Jede Dur- und Moll-Tonleiter benutzt jeden Buchstaben genau einmal. Des-Dur hat das C schon als siebte Stufe, also muss der Grundton Des heißen. In Tonarten mit Kreuzen, A-Dur oder E-Dur etwa, heißt derselbe Ton Cis. Für einzelne Töne außerhalb der Tonart gilt meist: aufwärts mit Kreuz, abwärts mit ♭.

Des-Dur oder b-Moll?

Beide haben 5 ♭. Endet das Stück auf Des und kommt kein A mit Auflösungszeichen vor, ist es Des-Dur; das A ist der Leitton von b-Moll. Im Ohr: Dur oder Moll erkennen.

Nicht verwechseln: D-Dur liegt einen Halbton höher, mit 2 Kreuzen (D E Fis G A H Cis), und Es-Dur einen Ganzton höher, mit 3 ♭ (Es F G As B C D).

Des-Dur für Instrumente in B und Es

Trompete und Klarinette in B klingen einen Ganzton tiefer, als sie notiert sind, das Tenorsaxofon eine Oktave und einen Ganzton. Spielt das Klavier in Des-Dur, lesen alle drei Es-Dur mit 3 ♭. Ein Altsaxofon in Es liest B-Dur mit 2 ♭.

Bekannte Stücke in Des-Dur

  • Claude Debussy: „Clair de lune“ aus der Suite bergamasque.
  • Frédéric Chopin: das „Regentropfen“-Prélude op. 28 Nr. 15, der „Minutenwalzer“ op. 64 Nr. 1, die Berceuse op. 57 und das Nocturne op. 27 Nr. 2.
  • Franz Liszt: „Un sospiro“ und Consolation Nr. 3.
  • Antonín Dvořák: das Largo der Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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