brumm.club

Kostenlos · ohne Mikrofon · etwa zwei Minuten

Dur oder Moll?

Ob ein Akkord Dur oder Moll ist, entscheidet ein einziger Ton: die Terz, vier oder drei Halbtöne über dem Grundton. Hör es dir an: erst zehn Akkorde einzeln, dann fünf kurze Folgen wie im Song. Tipp bei jedem auf Dur oder Moll.

Mika, der Resident

Mika hört alle dreißig Akkorde mit dir. Welche traurig waren, sagt er erst am Ende.

Dreh den Ton auf; Kopfhörer helfen. Auf dem iPhone schaltet der Stummschalter die Akkorde ab.

Der Unterschied zwischen Dur und Moll

Ein Dur- oder Moll-Dreiklang besteht aus drei Tönen: Grundton, Terz und Quinte. Grundton und Quinte sind bei beiden gleich, sieben Halbtöne auseinander. Den Unterschied macht die Terz in der Mitte. Liegt sie vier Halbtöne über dem Grundton (große Terz), ist der Akkord Dur; liegt sie drei darüber (kleine Terz), ist er Moll. C-Dur ist c–e–g, c-Moll ist c–es–g: eine Taste auf dem Klavier, ein Bund auf der Gitarre. Tonleitern und Tonarten heißen nach derselben Regel Dur oder Moll, nach der Terz über ihrem ersten Ton. Dur und Moll sind die beiden Tongeschlechter; C-Dur oder e-Moll ist eine Tonart.

Wer mit westlicher Musik aufgewachsen ist, hört Dur meist hell und Moll dunkler. Die Schule macht daraus fröhlich und traurig. Als erster Anhaltspunkt taugt das, als Regel nicht: Tempo, Lage und Rhythmus wiegen genauso viel. „Billie Jean“ von Michael Jackson steht in fis-Moll und füllt Tanzflächen, „Tears in Heaven“ von Eric Clapton steht in A-Dur und handelt vom Tod seines Sohnes. Die Wörter kommen aus dem Mittelalter, von lateinisch durus (hart) und mollis (weich): b durum war das eckige, „harte“ b, b molle das runde, „weiche“. Aus dem eckigen b wurde in Deutschland das H, aus dem runden unser B.

So übst du mit dem Quiz

Teil eins spielt zehn Akkorde, jeden auf einem zufälligen Grundton. Die ersten fünf stehen in Grundstellung, der Grundton unten. In den letzten fünf sind die Töne umgestellt (Umkehrungen): Der oberste Ton verrät dann nichts mehr, nur die Farbe bleibt. Teil zwei spielt fünf Folgen aus vier Akkorden, gebaut wie Popsongs, und du markierst jeden Akkord. Das ist schwerer, weil das Ohr zuerst der Bewegung folgt und dann erst die Farbe hört. In einer Dur-Tonart sind die Moll-Akkorde die zweite, dritte und sechste Stufe (in C-Dur d-Moll, e-Moll und a-Moll), und die sechste ist die häufigste: C, G, a-Moll, F ist „Let It Be“. „Nochmal spielen“ wiederholt jede Runde. Nach dem Ergebnis spielt „Erst Dur, dann Moll hören“ C-Dur und c-Moll direkt nacheinander. Die Akkorde erzeugt dein Browser, je drei Stimmen.

Dur oder Moll erkennen

Wie erkenne ich beim Hören, ob ein Lied in Dur oder Moll ist?

Such den Ton, auf dem das Lied zur Ruhe kommt: Meist endet die Melodie darauf, und der letzte Akkord steht auf ihm. Summ diesen Grundton und hör, ob der Akkord darüber hell oder dunkel klingt. Zur Probe singst du vom Grundton aufwärts: do–re–mi wie bei „Bruder Jakob“ ist Dur; dieselbe Melodie mit tieferem mi, wie Gustav Mahler sie im Trauermarsch seiner ersten Sinfonie in d-Moll setzt, ist Moll. Vorsicht bei Akkordschleifen: „Zombie“ von den Cranberries kreist um e-Moll, C, G und D, dieselben vier Akkorde wie ein Song in G-Dur, und klingt nach Moll, weil es immer wieder auf e-Moll heimkommt. Welcher Akkord nach Zuhause klingt, entscheidet, nicht welche Akkorde vorkommen. Kannst du die Melodie summen, nennt dir In welcher Tonart singe ich? die Tonart samt Dur oder Moll.

Wie erkenne ich an den Noten, ob ein Stück in Dur oder Moll steht?

Die Vorzeichen am Zeilenanfang lassen zwei Tonarten übrig: eine Dur-Tonart und ihre Moll-Parallele drei Halbtöne tiefer. Kein Vorzeichen heißt C-Dur oder a-Moll, ein Kreuz G-Dur oder e-Moll. Entscheiden helfen der letzte Basston und der Schlussakkord (meist die Tonika), der erste Akkord und die Versetzungszeichen im Stück: Moll erhöht oft die siebte Stufe zum Leitton, einen Halbton unter dem Grundton. In a-Moll taucht deshalb immer wieder ein gis auf, in e-Moll ein dis. Steht das gis kurz vor dem Schluss auf a-Moll, ist es fast sicher a-Moll; ein gis mitten im Stück kann auch eine Zwischendominante in C-Dur sein.

Dur- und Moll-Dreiklänge

Ein Dreiklang besteht aus zwei übereinandergeschichteten Terzen. Welche unten liegt, entscheidet über Dur oder Moll; zwei gleiche ergeben die beiden anderen Dreiklänge.

DreiklangTerzen (Halbtöne)Auf CSymbol
Durgroß + klein (4 + 3)c–e–gC
Mollklein + groß (3 + 4)c–es–gCm
vermindertklein + klein (3 + 3)c–es–gesC°
übermäßiggroß + groß (4 + 4)c–e–gisC+

Vermindert und übermäßig sind weder Dur noch Moll; im Quiz kommen sie nicht vor. Umgestellt bleibt ein Akkord, was er ist: e–g–c (Sextakkord) und g–c–e (Quartsextakkord) sind beide C-Dur. Auf dem Papier schichtest du die Töne zurück in Terzen, bis Grundton, Terz und Quinte übereinanderliegen, und zählst dann vom Grundton. Das Ohr braucht den Umweg nicht, es hört die Farbe in jeder Lage. Genau das übt die zweite Hälfte von Teil eins.

Dur- und Moll-Akkorde auf Gitarre und Klavier

Auf der Gitarre trennt Dur und Moll meist ein Finger: Die Terz rutscht einen Bund tiefer. Die Griffe von der tiefen E-Saite aus gezählt (x = nicht anschlagen, 0 = leer):

DurGriffMollGriffWas sich ändert
E0 2 2 1 0 0Em0 2 2 0 0 0gis wird g (G-Saite)
Ax 0 2 2 2 0Amx 0 2 2 1 0cis wird c (H-Saite)
Dx x 0 2 3 2Dmx x 0 2 3 1fis wird f (hohe E-Saite)

Am Klavier wandert der mittlere Finger eine Taste nach links: C-Dur c–e–g, c-Moll c–es–g; D-Dur d–fis–a, d-Moll d–f–a. Akkordsymbole schreiben Moll mit kleinem m (Am, Dm, Fm) und Dur ohne Zusatz (A, D, F). In der Funktionstheorie stehen kleine Buchstaben für Moll (t, s), große für Dur (T, S, D).

Dur-Tonleiter und Moll-Tonleiter

Eine Tonleiter hat sieben verschiedene Töne, der achte ist der Grundton eine Oktave höher. Dazwischen liegen Ganztonschritte (1, zwei Halbtöne) und Halbtonschritte (½). Ihre Reihenfolge macht Dur oder Moll:

TonleiterSchritteBeispiel
Dur1 1 ½ 1 1 1 ½c d e f g a h c
natürliches Moll1 ½ 1 1 ½ 1 1a h c d e f g a
harmonisches Moll1 ½ 1 1 ½ 1½ ½a h c d e f gis a
melodisches Moll, aufwärts1 ½ 1 1 1 1 ½a h c d e fis gis a

Zum Merken: In Dur liegen die Halbtöne zwischen der 3. und 4. und der 7. und 8. Stufe, in natürlichem Moll zwischen der 2. und 3. und der 5. und 6. Der siebte Ton der Dur-Tonleiter heißt Leitton, er liegt einen Halbton unter dem Grundton und zieht zu ihm hin (in C-Dur das h). Natürliches Moll, auch reines Moll oder äolisch genannt, hat keinen; deshalb erhöht harmonisches Moll die siebte Stufe. Melodisches Moll erhöht dazu die sechste, damit der Sprung von f nach gis (anderthalb Töne) verschwindet, und geht abwärts wieder natürlich.

Eine Dur-Tonleiter auf jedem Ton bilden

  1. Schreib vom Grundton aus acht Stammtöne ohne Vorzeichen auf, für D: d e f g a h c d.
  2. Prüf die Schritte. Halbtöne gehören zwischen die 3. und 4. und die 7. und 8. Stufe, überall sonst Ganztöne. Am Klavier ist ein Halbton die nächste Taste, ob weiß oder schwarz; zwischen e und f und zwischen h und c liegt keine schwarze Taste.
  3. Korrigier mit Vorzeichen. Von e nach f ist nur ein Halbton, also wird f zu fis; von h nach c auch, also wird c zu cis. D-Dur hat zwei Kreuze: d e fis g a h cis d.

Auf F braucht es ein b: Zwischen a und h, der 3. und 4. Stufe, liegt ein Ganzton, also wird h zu b. Für natürliches Moll gehören die Halbtöne zwischen die 2. und 3. und die 5. und 6. Stufe: e fis g a h c d e, ein Kreuz. Auch die fünftönige Pentatonik gibt es in beiden Geschlechtern: c d e g a ist Dur-Pentatonik, dieselben Töne ab a (a c d e g) sind Moll-Pentatonik.

Paralleltonart und gleichnamige Tonart

Jede Dur-Tonart hat eine Moll-Parallele mit denselben Tönen und denselben Vorzeichen, nur mit anderem Grundton: drei Halbtöne tiefer, auf der sechsten Stufe. Zu C-Dur gehört a-Moll, zu G-Dur e-Moll, zu F-Dur d-Moll. Die gleichnamige Tonart teilt dagegen den Grundton und nicht die Töne: C-Dur und c-Moll. Vorsicht mit englischen Quellen: Die deutsche Parallele heißt dort relative key, und parallel key meint die gleichnamige Tonart. Auch deutsche Ratgeber verwechseln das.

Vorzeichen und Quintenzirkel: alle Dur- und Moll-Tonarten

Vorzeichen sind die Kreuze (♯, einen Halbton höher) und b (♭, einen Halbton tiefer) am Anfang jeder Notenzeile; sie gelten für das ganze Stück. Ein Kreuz hängt -is an den Namen (f wird fis), ein b -es (e wird es, a wird as); Ausnahme: h mit b heißt b. Dur-Tonarten schreibt man groß, Moll-Tonarten klein. Im Quintenzirkel kommt mit jeder Quinte aufwärts ein Kreuz dazu, mit jeder Quinte abwärts ein b.

VorzeichenDurMoll
keineC-Dura-Moll
1 ♯ (fis)G-Dure-Moll
2 ♯ (+ cis)D-Durh-Moll
3 ♯ (+ gis)A-Durfis-Moll
4 ♯ (+ dis)E-Durcis-Moll
5 ♯ (+ ais)H-Durgis-Moll
6 ♯ (+ eis)Fis-Durdis-Moll
7 ♯ (+ his)Cis-Durais-Moll
1 ♭ (b)F-Durd-Moll
2 ♭ (+ es)B-Durg-Moll
3 ♭ (+ as)Es-Durc-Moll
4 ♭ (+ des)As-Durf-Moll
5 ♭ (+ ges)Des-Durb-Moll
6 ♭ (+ ces)Ges-Dures-Moll
7 ♭ (+ fes)Ces-Duras-Moll

Die Eselsbrücken: Geh Du Alter Esel Hole Fische für die Dur-Tonarten mit Kreuzen (G, D, A, E, H, Fis), Frische Brötchen Essen Asse Des Gesangs für die mit b (F, B, Es, As, Des, Ges). Die Kreuze kommen in der Reihenfolge fis, cis, gis, dis, ais, eis, his dazu, die b umgekehrt: b, es, as, des, ges, ces, fes. Für Moll brauchst du keinen eigenen Merksatz: Die Moll-Tonarten folgen derselben Quintenreihe, mit Kreuzen e, h, fis, cis, gis, dis, ais, mit b d, g, c, f, b, es, as, und jede liegt eine kleine Terz unter ihrer Dur-Tonart. Fis-Dur und Ges-Dur klingen auf dem Klavier gleich, sie sind nur anders geschrieben; ebenso klingt Cis-Dur wie Des-Dur, Ces-Dur wie H-Dur.

Ohne Tabelle liest du eine Vorzeichnung so: Bei Kreuzen liegt der Dur-Grundton einen Halbton über dem letzten Kreuz. Bei drei Kreuzen ist das letzte gis, also A-Dur oder fis-Moll. Bei b ist das vorletzte b der Grundton: b, es, as ergibt Es-Dur oder c-Moll; nur ein b ist F-Dur oder d-Moll. a-Moll hat keine Vorzeichen, A-Dur drei Kreuze: fis, cis und gis.

Hauptdreiklänge: Tonika, Subdominante, Dominante

Auf jeder Stufe einer Tonleiter steht ein Dreiklang aus ihren eigenen Tönen. In Dur ergibt das immer dieselbe Reihe: Dur, Moll, Moll, Dur, Dur, Moll, vermindert. In C-Dur sind das C, Dm, Em, F, G, Am und H°. Die drei Dur-Akkorde auf der 1., 4. und 5. Stufe sind die Hauptdreiklänge: Tonika (T), Subdominante (S) und Dominante (D). In natürlichem Moll sind alle drei Moll, in a-Moll also Am, Dm und Em. Weil Em nur schwach nach Hause zieht, spielt Moll die Dominante meist als Dur: E-Dur mit gis, dem Leitton aus dem harmonischen Moll.

Dur und Moll mischen sich gern. Ein Song in Dur borgt sich die Moll-Subdominante: „Creep“ von Radiohead läuft G, H, C, Cm, und beim Cm kippt die Stimmung. Teil zwei des Quiz bleibt in der Tonart und leiht sich nichts.

Dorisch, Phrygisch und Co.: Kirchentonarten in Dur oder Moll

Vor Dur und Moll ordneten die Kirchentonarten die Musik. Das Dur-Moll-System entwickelte sich ab etwa 1600 (Reinhard Amon, Lexikon der Harmonielehre, 2005) und prägte die westliche Musik vor allem von etwa 1700 bis 1900. Jede Kirchentonart ist die Dur-Tonleiter von einem anderen Ton aus; ihre Terz ordnet sie einem Geschlecht zu.

ModusWeiße Tasten abGeschlechtMerkmal
IonischcDurdie Dur-Tonleiter selbst
DorischdMollgroße Sexte, heller als natürliches Moll
PhrygischeMollkleine Sekunde, ein Halbton über dem Grundton
LydischfDurübermäßige Quarte
MixolydischgDurkleine Septime
ÄolischaMollkeins: Es ist natürliches Moll
Lokrischhkeinsverminderte Quinte, der Grundakkord h–d–f ist vermindert

„Scarborough Fair“ ist dorisch: Moll, aber mit der hellen großen Sexte.

Dur in Moll umwandeln

Beim Akkord senkst du die Terz um einen Halbton: c–e–g wird c–es–g, a–cis–e wird a–c–e. Bei einer Tonleiter gibt es zwei Wege. In die gleichnamige Moll-Tonart senkst du die dritte, sechste und siebte Stufe: Aus C-Dur wird c-Moll mit es, as und b, also drei b als Vorzeichen. In die Parallele behältst du alle Töne und beginnst auf der sechsten Stufe: Aus C-Dur wird a-Moll. Den ersten Weg nutzen Komponisten als Effekt: Mozart schreibt in seinen zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“, die Melodie von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, die achte in c-Moll.

Warum Moll traurig klingt, und ob es muss

Zum großen Teil ist es gelernt. Gioseffo Zarlino beschrieb die kleine Terz 1558 als traurig, und Richard Parncutt (Musicae Scientiae, 2014) vermutet, dass die Verbindung von Moll und Trauer langsam gewachsen ist, vom 14. bis ins 17. Jahrhundert, zusammen mit dem Dur-Moll-System selbst. Kinder lernen sie spät: In einer Studie von Simone Dalla Bella und Kollegen (Cognition, 2001) ordneten Fünfjährige fröhliche und traurige Musik nur nach dem Tempo, erst Sechs- bis Achtjährige auch nach Dur und Moll. Bei Hörern in Papua-Neuguinea, die wenig westliche Musik kannten, fanden Eline Smit und Kollegen (PLOS ONE, 2022) kaum einen Unterschied im Gefühl zwischen Dur und Moll. Eine physikalische Spur gibt es trotzdem: Der Dur-Dreiklang steckt ganz unten in der Obertonreihe jedes Tons, als 4., 5. und 6. Teilton (Verhältnis 4 : 5 : 6). Den Moll-Dreiklang findet man dort erst weit oben, bei 10 : 12 : 15.

Lieder in Dur und Moll

  • Dur: „Alle meine Entchen“, „Happy Birthday“, Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ (G-Dur), „Let It Be“ (C-Dur).
  • Moll: Beethovens „Für Elise“ (a-Moll) und der erste Satz der „Mondscheinsonate“ (cis-Moll), Mozarts Sinfonie Nr. 40 (g-Moll), Schuberts „Erlkönig“ (g-Moll), Adeles „Rolling in the Deep“ (c-Moll).
  • Beides: Der Blues spielt Dur-Akkorde mit kleiner Septime und singt darüber die kleine Terz. Diese Reibung ist sein Klang.
  • Handpan: Eine Handpan ist fest auf eine Skala gestimmt, sehr oft auf Moll. Die verbreitete D Kurd ist d-Moll (äolisch); im Spiel lässt sich daran nichts ändern.

Dur und Moll Kindern erklären

Mit den Ohren, nicht mit Halbtönen. Spiel C-Dur und c-Moll nacheinander (hier: „Probier ein Beispiel“, dann „Erst Dur, dann Moll hören“) und frag, welcher nach Sonne klingt und welcher nach Regen. Dann sing „Alle meine Entchen“ einmal wie immer und einmal in Moll, mit es statt e und as statt a. Ab etwa sechs Jahren hören Kinder den Unterschied als Gefühl, jüngere achten mehr aufs Tempo (siehe oben). Musikspiele zum Zuhören für Kita und Grundschule gibt es bei Brumm Kids.

Übung: Dur oder Moll bestimmen, mit Lösungen

Zähl vom Grundton die Halbtöne bis zur Terz: vier ist Dur, drei ist Moll. Ist der Akkord umgestellt, schichte ihn erst in Terzen.

AufgabeLösung
d–fis–aD-Dur (4 + 3)
e–g–he-Moll (3 + 4)
f–as–cf-Moll
es–g–bEs-Dur
h–d–fish-Moll
g–c–eC-Dur, umgestellt (c–e–g)
e–a–ca-Moll, umgestellt (a–c–e)
c–f–asf-Moll, umgestellt (f–as–c)
Zwei Kreuze, Schlussakkord h–d–fish-Moll
Ein b, Schlusston f, kein cis im StückF-Dur

Dann die Tonleitern: Wo liegen die Halbtöne, und was ist der erste Ton?

TonleiterLösung
d e fis g a h cis dD-Dur (Halbtöne 3–4 und 7–8)
e fis g a h c d ee-Moll, natürlich (Halbtöne 2–3 und 5–6)
f g a b c d e fF-Dur
g a b c d es f gg-Moll, natürlich
a h c d e f gis aa-Moll, harmonisch (erhöhte 7. Stufe)
Bilde A-Dura h cis d e fis gis a, drei Kreuze
Bilde h-Moll, natürlichh cis d e fis g a h, zwei Kreuze wie D-Dur

Fürs Hören statt Lesen: das Quiz oben, dazu Intervalle hören üben für große und kleine Terzen einzeln.

Kurz gefragt

Was heißt Minor? Minor ist das englische Wort für Moll, major für Dur: A minor ist a-Moll, C major ist C-Dur.

Oberbegriff für C-Dur oder e-Moll? Tonart, sechs Buchstaben. Dur und Moll selbst heißen zusammen Tongeschlecht.

Wie heißt der siebte Ton einer Dur-Tonleiter? Leitton, als Intervall vom Grundton große Septime; in C-Dur das h.

Dann mach was draus

Die letzte Akkordfolge geht als Melodie in Brumm: ihre Akkorde Ton für Ton in einem Club-Track. Dann summst du deine eigene Linie darüber. Ohne Konto, ohne Upload.

Nichts von deinen Antworten wird gespeichert oder gesendet. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

So funktioniert der Test

Runden
Dreißig Akkorde: zehn einzeln, fünf in Grundstellung und fünf umgestellt, dann die zwanzig Akkorde aus fünf Folgen zu je vier.
Zufall
Raten bringt etwa fünfzehn von dreißig, fünf der zehn einzelnen Akkorde; was darüber liegt, bedeutet etwas.
Was es nicht heißt
Es geht um die Farbe eines Akkords, nicht um die Stimmung eines Lieds, und Fehler in den Folgen sind normal, solange man es nicht geübt hat.