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C-Dur: Tonleiter und Akkorde

C-Dur hat keine Vorzeichen: C D E F G A H, auf dem Klavier nur weiße Tasten. Der C-Dur-Dreiklang ist C E G, die Paralleltonart a-Moll. Tipp auf „Loop abspielen“: Vier Akkorde in C-Dur laufen über einen Beat; mit den Pfeilen schiebst du sie Halbton für Halbton in die Nachbartonarten.

Mika, der Resident

Mika sortiert C-Dur unter 8B ein und mischt nach 9B oder 7B. Nie woandershin.Vier Akkorde in C-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I CV Gvi AmIV F

C-Dur-Tonleiter: Töne, Halbtonschritte, keine Vorzeichen

C D E F G A H

C-Dur hat weder Kreuz noch ♭. Die Tonleiter besteht nur aus Stammtönen, den sieben weißen Tasten von C bis H; der achte Ton ist wieder C, eine Oktave höher. Deshalb fangen fast alle mit ihr an, am Klavier wie in der Grundschule. Als Kirchentonart heißt die Tonleiter C-ionisch.

Ganz- und Halbtöne: 2-2-1-2-2-2-1. Die beiden Halbtonschritte liegen zwischen E und F und zwischen H und C, genau dort, wo auf dem Klavier keine schwarze Taste dazwischen sitzt. Dieses Muster hat jede Dur-Tonleiter; C-Dur ist die einzige, die es ganz ohne schwarze Taste schafft. Zum Merken: C D E F und G A H C sind gleich gebaut, je Ganzton, Ganzton, Halbton.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: C4 261,6 · D4 293,7 · E4 329,6 · F4 349,2 · G4 392,0 · A4 440,0 · H4 493,9

C-Dur-Tonleiter auf dem Klavier: Fingersatz

Rechte Hand aufwärts: Daumen, Zeige-, Mittelfinger für C D E, dann setzt der Daumen unter und spielt F, und die Hand läuft mit 2 3 4 5 bis zum oberen C (1 2 3 1 2 3 4 5). Abwärts umgekehrt; nach dem F setzt der Mittelfinger über den Daumen auf das E. Linke Hand aufwärts: 5 4 3 2 1, dann der Mittelfinger über den Daumen auf A, 3 2 1. Derselbe Fingersatz gilt in G-, D-, A- und E-Dur.

C-Dur-Tonleiter auf der Gitarre

In der ersten Lage, alles in den ersten drei Bünden: A-Saite 3. Bund (C), D-Saite leer, 2. und 3. Bund (D E F), G-Saite leer und 2. Bund (G A), H-Saite leer und 1. Bund (H C). Ein Finger pro Bund: Zeigefinger 1., Mittelfinger 2., Ringfinger 3. Bund.

C-Dur-Pentatonik

C D E G A, ohne F und H. Es sind dieselben fünf Töne wie in der a-Moll-Pentatonik, auf der Gitarre also die Box ab dem 5. Bund der tiefen E-Saite, mit der die meisten ihr erstes Solo spielen.

C-Dur-Tonleiter auf der Gitarre · C-Dur-Tonleiter am Klavier · C-Dur-Tonleiter am Bass · C-Dur-Tonleiter auf der Ukulele · C-Dur-Tonleiter auf der Trompete

C-Dur-Akkord und Dreiklang auf Gitarre und Klavier

C E G

Der C-Dur-Dreiklang besteht aus C, E und G: Grundton, große Terz (4 Halbtöne), Quinte (7 Halbtöne). Er ist die Tonika, die I; in C-Dur kommt jedes Stück auf ihm zur Ruhe.

C-Dur auf der Gitarre: x 3 2 0 1 0 (von der tiefen zur hohen E-Saite). Ringfinger A-Saite 3. Bund, Mittelfinger D-Saite 2. Bund, Zeigefinger H-Saite 1. Bund; G- und hohe E-Saite klingen leer, die tiefe E-Saite schlägst du nicht an. Schnarrt es oder fehlt die hohe E-Saite, liegt meist ein Finger zu flach: steil von oben aufsetzen. Mit G im Bass: 3 3 2 0 1 0, der Ringfinger wandert auf die tiefe E-Saite und der kleine Finger übernimmt die A-Saite.

Einfacher: x x x 0 1 0, nur der Zeigefinger auf der H-Saite und die drei hohen Saiten. Als Barré: x 3 5 5 5 3 (A-Form im 3. Bund) oder 8 10 10 9 8 8 (E-Form im 8. Bund).

Ukulele: 0 0 0 3 (G C E A): nur der Ringfinger auf der A-Saite im 3. Bund. Der erste Griff, den die meisten auf der Ukulele lernen.

Klavier: C, E und G, drei weiße Tasten, je eine auslassen; das C links vor der Zweiergruppe schwarzer Tasten. Rechte Hand 1 3 5, linke Hand 5 3 1. Die Umkehrungen: E G C (Sextakkord, rechts 1 2 5) und G C E (Quartsextakkord, rechts 1 3 5). Das C in der Mitte der Tastatur ist C4, das eingestrichene c, mit 261,6 Hz.

Die Akkorde in C-Dur: die Stufenakkorde

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
IC E GCmaj7C2 65,4
iiD F ADm7D2 73,4
iiiE G HEm7E2 82,4
IVF A CFmaj7F2 87,3
VG H DG7G2 98,0
viA C EAm7A2 110,0
vii°H D FHm7♭5H2 123,5

Der Loop spielt I–V–vi–IV: C G Am F.

Hauptdreiklänge und Kadenz in C-Dur

C ist die Tonika, F die Subdominante, G die Dominante. Die Kadenz C – F – G7 – C ist der Schluss, den jedes Harmonielehrbuch zuerst in C-Dur zeigt. Im G7 (G H D F) zieht das H hinauf zum C und das F hinunter zum E.

Am ist die Tonikaparallele, Dm die Subdominantparallele, Em die Dominantparallele. H° (H D F) ist ein G7 ohne Grundton.

Akkordfolgen in C-Dur

  • C G Am F (I–V–vi–IV): die Folge des Loops oben und das Gerüst von „Let It Be“ (The Beatles, 1970).
  • Am F C G (vi–IV–I–V): dieselben vier Akkorde ab a-Moll, dunkler.
  • C Am F G (I–vi–IV–V): die Fünfziger-Folge.
  • Dm7 G7 Cmaj7 (ii–V–I): der Schluss im Jazz.
  • Die Strophe von „Imagine“ (John Lennon, 1971) pendelt zuerst nur zwischen C, Cmaj7 und F; erst im Refrain („You may say I'm a dreamer“) bringt E7 ein Gis.

Paralleltonart a-Moll, Variante c-Moll: Tonarten, die zu C-Dur passen

Die Paralleltonart von C-Dur ist a-Moll, ebenfalls ohne Vorzeichen. Die Variante, gleicher Grundton in Moll, ist c-Moll mit drei ♭; dort heißen E, A und H Es, As und B. Im Quintenzirkel steht C-Dur oben in der Mitte: links F-Dur mit einem ♭, rechts G-Dur mit einem Kreuz.

Auf dem Camelot-Rad ist C-Dur 8B (Open Key 1d). Diese Tonarten lassen sich im DJ-Set ohne Reibung dazumischen:

  • 8A a-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
  • 7B F-Dur ein Schritt zurück
  • 9B G-Dur ein Schritt weiter
  • 10B D-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

C-Dur auf Gitarre, Bass, Streichern und Ukulele, im Chor und als Sub

LeersaitenIn C-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E6 von 6–
E-Bass E A D G4 von 4–
Geige G D A E4 von 4–
Bratsche C G D A4 von 44.
Cello C G D A4 von 44.
Ukulele G C E A4 von 43.

In C-Dur klingen alle sechs Gitarrensaiten mit und alle leeren Saiten von Bass, Geige, Bratsche, Cello und Ukulele. Bratsche und Cello haben das C sogar als tiefste Saite, die Ukulele als dritte. Für Trompete und Klarinette in B ist C-Dur dagegen nicht die leichte Tonart: Sie lesen dafür D-Dur mit zwei Kreuzen.

Im Chor liegt die Oktave C4–C5 im Sopran und im Alt, C3–C4 im Tenor und im Bass (Umfänge, bei denen sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind: Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4). Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf C1 mit 32,7 Hz, eine Oktave höher auf C2 mit 65,4 Hz. Eine 808 auf C stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Häufige Fragen zu C-Dur

Welche Töne und Noten sind in C-Dur?

C, D, E, F, G, A und H, danach wieder C. Im Violinschlüssel beginnt die Tonleiter meist auf dem eingestrichenen c (C4), das auf einer Hilfslinie unter den fünf Linien sitzt, und endet auf dem c im dritten Zwischenraum. Am Zeilenanfang steht nach dem Schlüssel nichts: kein Kreuz, kein ♭.

Was bedeutet C-Dur?

C ist der Grundton, Dur das Tongeschlecht. Dur heißt: Über dem Grundton liegt eine große Terz, hier C–E mit vier Halbtönen. Das Wort meint dreierlei: die Tonart, ihre Tonleiter und ihren Grundakkord C E G.

Ist das C-Dur oder a-Moll?

Beide haben keine Vorzeichen. Endet das Stück auf C, ist es C-Dur; endet es auf A, ist es a-Moll. Taucht ein Gis auf, ist es fast sicher a-Moll: Seine Dominante E-Dur braucht diesen Ton.

Warum hat die Tonleiter sieben Töne?

Schichte von F aus Quinten übereinander: F C G D A E H. Diese sieben Töne, in eine Oktave sortiert, sind die C-Dur-Tonleiter. Die nächste Quinte, Fis, wäre schon ein Ton von G-Dur. Der achte Ton der Leiter ist kein neuer, sondern das C eine Oktave höher.

Bekannte Stücke und Lieder in C-Dur

  • Bach, Präludium C-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier I, BWV 846 (1722)
  • Mozart, Klaviersonate „Sonata facile“, KV 545 (1788), und die „Jupiter“-Sinfonie, KV 551 (1788)
  • Beethoven, 1. Sinfonie, op. 21 (1800), und Klaviersonate „Waldstein“, op. 53
  • Schubert, „Große“ Sinfonie C-Dur, D 944
  • Schostakowitsch, 7. Sinfonie „Leningrader“, op. 60 (1942)
  • Terry Riley, „In C“ (1964), das Stück, das nach der Tonart heißt
  • The Beatles, „Let It Be“; John Lennon, „Imagine“

Bachs Präludium in C-Dur: die Akkorde

Jeder Takt ist ein einziger Akkord, gebrochen in immer derselben Figur aus fünf Tönen, die zweimal pro Takthälfte läuft. Es beginnt mit C – Dm7/C – G7/H – C (Takt 1 bis 4): Tonika, Subdominantparallele über liegendem C, Dominante mit H im Bass, zurück zur Tonika. Bachs Fassung hat 35 Takte. Gounod legte 1853 eine Melodie darüber, die als „Ave Maria“ bekannt wurde.

Eselsbrücken für Dur und Moll

Kreuz-Tonarten, 1 bis 6 Kreuze: „Geh du alter Esel, hole Fische“ (G-Dur, D, A, E, H, Fis). ♭-Tonarten, 1 bis 7 ♭: „Frische Brötchen essen alle Deutschen ganz charmant“ (F-Dur, B, Es, As, Des, Ges, Ces). Die Molltonart mit denselben Vorzeichen liegt eine kleine Terz unter der Dur-Tonart: C-Dur und a-Moll, G-Dur und e-Moll, F-Dur und d-Moll.

Ist C-Dur die reine, einfache Tonart?

Schubart schrieb 1784 von „Unschuld, Einfalt, Naivetät, Kindersprache“. Einfach ist C-Dur vor allem für die Augen: Auf dem Klavier und in den Noten gibt es nichts zu beachten. Klingend ist es eine Dur-Tonart wie jede andere; in gleichstufiger Stimmung sind alle zwölf gleich gebaut.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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