brumm.club

Kostenlos · Tonarten für Producer · spielt im Browser

F-Dur: Tonleiter und Akkorde

F-Dur hat ein Vorzeichen, ein ♭: Aus H wird B. Die Tonleiter ist F G A B C D E, der F-Dur-Dreiklang F A C, die Paralleltonart d-Moll. Tipp auf „Loop abspielen“: Vier Akkorde in F-Dur laufen über einen Beat, die Pfeile schieben sie um einen Halbton, und du summst darüber.

Mika, der Resident

In F-Dur klingen 5 der sechs leeren Gitarrensaiten mit. Mika hat sie gezählt.Vier Akkorde in F-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I FV Cvi DmIV B

F-Dur-Tonleiter: Töne und Vorzeichen

F G A B C D E

F-Dur hat ein ♭ als Vorzeichen, auf der H-Linie: Jedes H wird zum B. Auf dem Klavier ist das B die einzige schwarze Taste der Tonleiter, alles andere sind weiße Tasten. Der Ton heißt B und nicht Ais, weil in einer Tonleiter jeder Buchstabe genau einmal vorkommt; das A ist schon vergeben. Englisch heißt er B♭ oder Bb. Wo eine App „A#“ in F-Dur schreibt, ist der Ton richtig und der Name falsch.

Ganz- und Halbtöne: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton (2-2-1-2-2-2-1). Die Halbtonschritte liegen, wie in jeder Dur-Tonleiter, zwischen dem 3. und 4. und dem 7. und 8. Ton: hier A–B und E–F. Ohne das B läge zwischen A und H ein Ganzton, und die Leiter klänge nicht mehr nach Dur. Zum Merken: zwei gleich gebaute Hälften, F G A B und C D E F, dazwischen ein Ganzton.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: F4 349,2 · G4 392,0 · A4 440,0 · B4 466,2 · C5 523,3 · D5 587,3 · E5 659,3

F-Dur-Tonleiter auf dem Klavier: Fingersatz

Rechte Hand: 1 2 3 4, 1 2 3 4. Der Daumen nimmt F und C, der Ringfinger das B und das obere F. Anders als in C-Dur setzt der Daumen also erst nach dem vierten Ton unter. Linke Hand: 5 4 3 2 1, 3 2 1. Der Daumen nimmt C und das obere F, der Mittelfinger setzt über auf D. Weil die beiden Hände an verschiedenen Stellen kreuzen, lohnt es sich, jede erst allein zu üben.

F-Dur-Tonleiter auf der Gitarre

Eine Oktave in der ersten Lage, ab der tiefen E-Saite: E-Saite 1. Bund (F) und 3. Bund (G), A-Saite leer (A), 1. Bund (B) und 3. Bund (C), D-Saite leer (D), 2. Bund (E) und 3. Bund (F).

F-Dur-Pentatonik

F G A C D: die Tonleiter ohne B und E, also ohne die beiden Halbtonschritte. Darüber klingt beim Improvisieren kaum ein Ton schief. Es sind dieselben fünf Töne wie in der d-Moll-Pentatonik; auf der Gitarre ist das die bekannte Moll-Pentatonik-Box ab dem 10. Bund der tiefen E-Saite, wo das D liegt.

F-Dur-Tonleiter auf der Gitarre · F-Dur-Tonleiter am Klavier

F-Dur-Akkord und Dreiklang auf Gitarre und Klavier

F A C

Der F-Dur-Dreiklang besteht aus F, A und C: Grundton, große Terz (4 Halbtöne über F) und Quinte (7 Halbtöne). Akkordsymbol: F. Er ist die Tonika, die I der Tonart; auf ihm endet fast jedes Stück in F-Dur.

Gitarre, mit Barré: 1 3 3 2 1 1 (von der tiefen zur hohen E-Saite). Der Zeigefinger liegt im 1. Bund quer über alle sechs Saiten, der Mittelfinger greift die G-Saite im 2. Bund, Ring- und kleiner Finger A- und D-Saite im 3. Bund. Es ist der offene E-Dur-Griff, einen Bund höher geschoben, und für die meisten der erste Barré-Griff. Der Zeigefinger braucht weniger Kraft, als es sich anfangs anfühlt, wenn er dicht am Bundstäbchen liegt und etwas auf die Kante gedreht ist.

F-Dur auf der Gitarre, einfach: x x 3 2 1 1, nur die vier hohen Saiten. Ringfinger D-Saite 3. Bund, Mittelfinger G-Saite 2. Bund, der Zeigefinger drückt H- und hohe E-Saite im 1. Bund. Derselbe Akkord, nur dünner. Mit mehr Bass: x 3 3 2 1 1, das ist F/C, die 2. Umkehrung mit C unten. Oft als Ersatz empfohlen wird x x 3 2 1 0: Das ist Fmaj7 (F A C E), ein weicherer, anderer Akkord, der in vielen Liedern trotzdem passt.

Ukulele: 2 0 1 0 (Saiten G C E A): Mittelfinger auf der G-Saite im 2. Bund, Zeigefinger auf der E-Saite im 1. Bund.

Klavier: F, A und C, drei weiße Tasten, jeweils eine auslassen. Rechte Hand 1 3 5 (Daumen, Mittelfinger, kleiner Finger), linke Hand 5 3 1. Die Umkehrungen: A C F (Sextakkord, rechts 1 2 5) und C F A (Quartsextakkord, rechts 1 3 5). Alle drei sind F-Dur; welcher Ton unten liegt, ändert die Farbe, nicht den Akkord. Nicht zu verwechseln mit F6 (F A C D), den Jazz und Pop ebenfalls Sextakkord nennen: Dort kommt zum Dreiklang die Sexte D dazu.

Die Akkorde in F-Dur

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
IF A CFmaj7F2 87,3
iiG B DGm7G2 98,0
iiiA C EAm7A2 110,0
IVB D FBmaj7B2 116,5
VC E GC7C2 65,4
viD F ADm7D2 73,4
vii°E G BEm7♭5E2 82,4

Der Loop spielt I–V–vi–IV: F C Dm B.

Hauptdreiklänge und Kadenz in F-Dur

Die drei Hauptdreiklänge sind F (Tonika, I), B (Subdominante, IV) und C (Dominante, V). Zusammen enthalten sie alle sieben Töne der Tonleiter. Die Kadenz F – B – C7 – F ist der Schluss, den du in F-Dur überall hörst. Mit C7 statt C zieht die Dominante stärker: Ihr B will hinunter zum A, ihr E hinauf zum F.

Die Moll-Akkorde sind die Parallelen: Dm ist die Tonikaparallele, Gm die Subdominantparallele, Am die Dominantparallele. E° (E G B) ist ein C7 ohne Grundton und wirkt wie eine Dominante.

Akkordfolgen in F-Dur

  • F C Dm B (I–V–vi–IV): die Folge des Loops oben, das Gerüst unzähliger Pop-Songs.
  • F Dm B C (I–vi–IV–V): die Folge der Fünfziger, für Balladen und Doo-Wop.
  • Gm7 C7 Fmaj7 (ii–V–I): der Schluss im Jazz. Der Blues in F (F7, B7, C7) gehört mit dem in B zu den häufigsten auf Jazz-Sessions.
  • „Hey Jude“ (The Beatles, 1968) steht in F-Dur. Die Strophe kommt mit F, C, C7 und B aus; die lange Coda pendelt zwischen F, Es und B, und Es ist ein Akkord von außerhalb der Tonart.

Paralleltonart d-Moll, Variante f-Moll: Tonarten, die zu F-Dur passen

Die Paralleltonart von F-Dur ist d-Moll: dieselben sieben Töne, dasselbe eine ♭, der Grundton eine kleine Terz tiefer. Die Variante, die gleichnamige Molltonart, ist f-Moll mit vier ♭; drei Töne sind anders (As, Des, Es). Im Quintenzirkel steht F-Dur eine Quinte unter C-Dur, zwischen B-Dur (seiner Subdominanttonart) und C-Dur (seiner Dominanttonart).

Für DJs: Auf dem Camelot-Rad ist F-Dur 7B (Open Key 12d). Tracks in diesen Tonarten mischen sich ohne Reibung; die Nachbarn auf dem Rad sind genau die Nachbarn im Quintenzirkel:

  • 7A d-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
  • 6B B-Dur ein Schritt zurück
  • 8B C-Dur ein Schritt weiter
  • 9B G-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

F-Dur auf Gitarre, Bass, Streichern und Ukulele, im Chor und als Sub

LeersaitenIn F-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E5 von 6–
E-Bass E A D G4 von 4–
Geige G D A E4 von 4–
Bratsche C G D A4 von 4–
Cello C G D A4 von 4–
Ukulele G C E A4 von 4–

Fünf der sechs Gitarrensaiten gehören zu F-Dur. Nur die H-Saite nicht, und sie ist genau der Ton, den die Tonart zum B macht. Auf Geige, Bratsche, Cello und Ukulele klingen alle leeren Saiten in F-Dur mit, aber keine ist der Grundton: Das F wird auf jedem dieser Instrumente gegriffen.

Im Chor passt eine ganze Oktave von F bis F in den Sopran (F4–F5), den Tenor (F3–F4) und den Bass (F2–F3), aber nicht in den Alt. Die Umfänge dafür sind die, bei denen sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind: Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4. Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf F1 mit 43,7 Hz, eine Oktave höher auf F2 mit 87,3 Hz. Eine 808 auf F stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Häufige Fragen zu F-Dur

Ist ein Stück in F-Dur oder in d-Moll?

Beide haben ein ♭, die Vorzeichen allein entscheiden es nicht. Schau auf den letzten Akkord und den letzten Basston: F heißt F-Dur, D heißt d-Moll. Das zweite Zeichen ist das Cis: d-Moll braucht es für seine Dominante A-Dur, und es steht dann als Versetzungszeichen mitten im Notentext. Wo ein Stück anfängt, sagt dagegen wenig. Viele Melodien in F-Dur beginnen auf C, der Quinte, und eine Tonleiter-Übung im Lehrbuch darf auch auf C starten, ohne dass die Tonart eine andere wird. Allgemein entscheidet die Terz über dem Grundton: Dur hat eine große (F–A, 4 Halbtöne), Moll eine kleine (D–F, 3 Halbtöne). Hören üben: Dur und Moll unterscheiden.

Warum hat F-Dur genau ein ♭, und warum sieben Töne?

Eine Dur-Tonleiter besteht aus sieben Tönen, die im Quintenzirkel nebeneinander liegen. Für F-Dur sind das B F C G D A E. Gegenüber C-Dur (F C G D A E H) fällt das H weg, das B kommt dazu. Deshalb hat jede Dur-Tonart genau ein Vorzeichen mehr oder weniger als ihre Nachbarn im Zirkel. Der achte Ton der Tonleiter ist kein neuer Ton, sondern wieder F, eine Oktave höher.

Wie merke ich mir die ♭-Tonarten?

Mit dem Merksatz „Frische Brötchen essen alle Deutschen ganz charmant“: F-Dur hat 1 ♭, B-Dur 2, Es-Dur 3, As-Dur 4, Des-Dur 5, Ges-Dur 6, Ces-Dur 7. Die ♭ kommen immer in derselben Reihenfolge dazu: B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes. Zum Ablesen gilt: Das vorletzte ♭ ist der Name der Dur-Tonart. Nur F-Dur mit seinem einzigen ♭ musst du auswendig wissen. Die Molltonart mit denselben ♭ liegt eine kleine Terz tiefer: d-Moll (1 ♭), g-Moll (2), c-Moll (3), f-Moll (4), b-Moll (5), es-Moll (6), as-Moll (7). Für die Kreuz-Tonarten gilt „Geh du alter Esel, hole Fische“ (G, D, A, E, H, Fis), siehe D-Dur.

Bekannte Stücke in F-Dur

  • Beethoven, 6. Sinfonie „Pastorale“, op. 68, uraufgeführt 1808
  • Beethoven, Romanze für Violine und Orchester Nr. 2 F-Dur, op. 50
  • Bach, Italienisches Konzert, BWV 971, gedruckt 1735
  • Bach, Brandenburgische Konzerte Nr. 1 und Nr. 2, BWV 1046 und 1047
  • Dvořák, Streichquartett Nr. 12 „Amerikanisches“, op. 96, 1893
  • The Beatles, „Hey Jude“, 1968

Klingt F-Dur anders als C-Dur?

Christian Friedrich Daniel Schubart hörte in F-Dur „Gefälligkeit und Ruhe“ (Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst, geschrieben 1784, gedruckt 1806), und Beethovens Pastorale mit ihrem Landleben passt dazu. In der gleichstufigen Stimmung, in der Klavier, Gitarre und jede Software heute spielen, ist F-Dur aber genau wie C-Dur gebaut, nur fünf Halbtöne höher. Was man hört, kommt von den Instrumenten: welche Saiten frei mitklingen, welcher Griff bequem liegt, wo die Stimme sitzt.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

Außer den Sounddateien, die die Seite holt, verlässt nichts dein Handy: kein Mikrofon hier, und die Seite speichert nichts. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

Fakten geprüft am .