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d-Moll: Tonleiter und Akkorde

d-Moll hat ein b-Vorzeichen: D E F G A B C. Es ist die Paralleltonart von F-Dur und die Tonart von Bachs Toccata und Fuge und Mozarts Requiem. Hier stehen die Tonleiter in allen drei Formen, der Dm-Griff für Gitarre und Klavier und die Akkorde der Tonart, dazu ein Loop in d-Moll, der gleich hier spielt.

Mika, der Resident

In d-Moll klingen fünf der sechs leeren Gitarrensaiten mit. Mika hat sie gezählt.Vier Akkorde in d-Moll über Drums und Bass, 123 BPM.

i DmVI BIII FVII C

Die d-Moll-Tonleiter

D E F G A B C

Vorzeichen: ein ♭, das B. Im Violinschlüssel steht das ♭ auf der mittleren (3.) Linie, im Bassschlüssel auf der 2. Linie von unten. Auf dem Klavier ist B die einzige schwarze Taste der Tonleiter. Ganz- und Halbtöne: Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton; die Halbtonschritte liegen zwischen E und F und zwischen A und B.

Das deutsche B ist der Ton, den englische Noten B♭ oder Bb schreiben; das englische B heißt bei uns H. Auf Akkordblättern aus dem Netz steht in d-Moll deshalb Bb, wo diese Seite B schreibt.

Harmonisch Moll erhöht den 7. Ton zum Cis: D E F G A B Cis D; zwischen B und Cis liegen drei Halbtöne, ein Sprung. Der Akkord auf der 5. Stufe wird A-Dur (A, A7), die Dominante mit Leitton, die nach Dm zieht. Melodisch Moll erhöht aufwärts auch den 6. Ton: D E F G A H Cis D; abwärts gilt wieder natürlich Moll mit C und B. Das H glättet den Sprung, aufwärts singt sich die Linie leichter.

Klavier, Fingersatz: rechte Hand 1 2 3 1 2 3 4 5, linke Hand 5 4 3 2 1 3 2 1. In beiden Händen trifft das B den 3. Finger: rechts nach dem Untersetzen auf G, links beim Übersetzen nach dem A.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: D4 293,7 · E4 329,6 · F4 349,2 · G4 392,0 · A4 440,0 · B4 466,2 · C5 523,3

D-Blues-Tonleiter · d-Moll-Tonleiter am Klavier · d-Moll-Tonleiter auf der Gitarre · d-Moll-Tonleiter harmonisch

d-Moll-Akkord (Dm) auf Gitarre und Klavier

D F A

Der d-Moll-Dreiklang ist D, F und A: Grundton, kleine Terz, Quinte. Als Akkordsymbol steht Dm, auch Dmin, Dmi oder kurz d. Von D zu F sind es 3 Halbtöne, von F zu A 4. Beim D-Dur-Dreiklang D Fis A ist es umgekehrt, erst 4, dann 3. So erkennst du an jedem Dreiklang, ob er Dur oder Moll ist: unten die kleine Terz heißt Moll.

Gitarre: x x 0 2 3 1 (von der tiefen zur hohen E-Saite, x = nicht anschlagen). Zeigefinger auf der hohen E-Saite im 1. Bund, Mittelfinger auf der G-Saite im 2. Bund, Ringfinger auf der H-Saite im 3. Bund; die D-Saite klingt leer. Nur die vier hohen Saiten anschlagen: das tiefe E gehört nicht zum Akkord.

Als Barré: x 5 7 7 6 5 im 5. Bund, der Am-Griff fünf Bünde höher, oder die E-Form im 10. Bund (10 12 12 10 10 10). Ukulele (G C E A): 2 2 1 0.

Klavier: D, F und A, drei weiße Tasten; rechts 1 3 5, links 5 3 1. In den Umkehrungen liegen F A D (rechts 1 2 5) oder A D F (rechts 1 3 5) unter der Hand: derselbe Akkord mit F oder A im Bass.

Die Akkorde in d-Moll

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
iD F ADm7D2 73,4
ii°E G BEm7♭5E2 82,4
IIIF A CFmaj7F2 87,3
ivG B DGm7G2 98,0
vA C EAm7A2 110,0
VIB D FBmaj7B2 116,5
VIIC E GC7C2 65,4

Der Loop spielt i–VI–III–VII: Dm B F C.

Akkordfolgen in d-Moll

  • Dm – Gm – A – Dm (i–iv–V–i): Tonika, Subdominante, Dominante. Das A-Dur mit Cis kommt aus harmonisch Moll; mit Am statt A zieht der Schluss weniger.
  • Dm – B – C – Dm (i–VI–VII–i): ohne Dominante, über B und C zurück nach Dm.
  • Dm – C – B – A (i–VII–VI–V): der Bass fällt in Ganztönen und einem Halbton von D nach A, das A-Dur öffnet die nächste Runde.

Tonarten, die zu d-Moll passen

Auf dem Camelot-Rad ist d-Moll 7A (Open Key 12m). Tracks in diesen Tonarten lassen sich ohne Reibung mischen:

  • 7B F-Dur Paralleltonart in Dur, dieselben sieben Töne
  • 6A g-Moll ein Schritt zurück
  • 8A a-Moll ein Schritt weiter
  • 9A e-Moll zwei Schritte weiter, der Energy Boost

Derselbe Grundton im anderen Tongeschlecht (Variante): D-Dur (10B), drei Töne anders.

Wo d-Moll liegt

LeersaitenIn d-MollGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E5 von 64.
E-Bass E A D G4 von 42.
Geige G D A E4 von 43.
Bratsche C G D A4 von 42.
Cello C G D A4 von 42.
Ukulele G C E A4 von 4–

Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): D4–D5 passt in den Sopran und den Alt; D3–D4 passt in den Tenor und den Bass. Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf D1 mit 36,7 Hz, eine Oktave höher auf D2 mit 73,4 Hz. Eine 808 auf D stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Welche Molltonart hat ein B als Vorzeichen?

d-Moll. Ein einzelnes ♭ haben genau zwei Tonarten: F-Dur und ihre Paralleltonart d-Moll, mit denselben sieben Tönen. Die Molltonart liegt eine kleine Terz unter dem Dur-Grundton, drei Stammtöne abwärts gezählt: F, E, D. Die Reihenfolge der ♭-Tonarten merkt man sich mit „Frische Brötchen Essen Alle Deutschen Ganz Charmant“ (F B Es As Des Ges Ces): F-Dur ist die erste, d-Moll ihre Parallele.

Was ist der Unterschied zwischen D-Dur und d-Moll?

Derselbe Grundton, drei Töne anders. D-Dur: D E Fis G A H Cis, zwei Kreuze. d-Moll: D E F G A B C, ein ♭. Das F statt Fis macht den Moll-Dreiklang, B und C statt H und Cis machen die obere Hälfte der Tonleiter dunkler. D-Dur ist die Varianttonart von d-Moll, F-Dur die Paralleltonart.

Toccata und Fuge d-Moll und andere Stücke

Das bekannteste Stück in d-Moll ist die Toccata und Fuge BWV 565 für Orgel, Johann Sebastian Bach zugeschrieben und wohl um 1703 bis 1707 entstanden. Sie beginnt mit A–G–A, läuft dann abwärts bis zum Cis, dem Leitton aus harmonisch Moll, und landet auf D. Ein Autograph gibt es nicht, nur spätere Abschriften; seit einem Aufsatz von Peter Williams (1981) wird bezweifelt, dass sie von Bach stammt.

  • Mozart, Requiem KV 626 (1791, unvollendet), mit dem „Lacrimosa“; Klavierkonzert Nr. 20 KV 466; die Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache“ aus der „Zauberflöte“.
  • Bach, Chaconne aus der Partita Nr. 2 für Violine BWV 1004; Konzert für zwei Violinen BWV 1043.
  • Beethoven, 9. Sinfonie op. 125: der erste Satz steht in d-Moll, das Finale mit der „Ode an die Freude“ in D-Dur.
  • Schubert, Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ D 810; Brahms, Klavierkonzert Nr. 1 op. 15.
  • Bach, Die Kunst der Fuge BWV 1080; Bruckner, 9. Sinfonie (unvollendet).

Schubart beschrieb d-Moll 1806 als „schwermüthige Weiblichkeit, die Spleen und Dünste brütet“, und in „This Is Spinal Tap“ (1984) ist es die traurigste aller Tonarten. In gleichstufiger Stimmung sind alle Molltonarten gleich gebaut und nur verschieden hoch; was eine Tonart prägt, sind die Instrumente, auf denen sie gut liegt, und die Stücke, die man mit ihr verbindet.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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