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f-Moll: Tonleiter und Akkorde
f-Moll hat vier b-Vorzeichen: F G As B C Des Es. Es ist die Paralleltonart von As-Dur. Der Grundakkord Fm ist auf der Gitarre ein Barré im 1. Bund, es gibt aber leichtere Griffe. Hier stehen die Tonleiter in allen drei Formen, Fm für Gitarre, Ukulele und Klavier und die Akkorde, dazu ein Loop in f-Moll, der gleich hier spielt.

Mika stimmt den Sub auf F1, 43,7 Hz, bevor jemand einen Ton summt.Vier Akkorde in f-Moll über Drums und Bass, 123 BPM.
Die f-Moll-Tonleiter
F G As B C Des Es
Vorzeichen: vier ♭, in dieser Reihenfolge: B, Es, As, Des. Auf dem Klavier spielst du vier schwarze Tasten. Ganz- und Halbtöne: Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton; die Halbtonschritte liegen zwischen G und As und zwischen C und Des.
Harmonisch Moll erhöht den 7. Ton, aus Es wird E: F G As B C Des E F; zwischen Des und E liegen drei Halbtöne. Der Akkord auf der 5. Stufe wird C-Dur (C, C7) und zieht nach Fm. Melodisch Moll erhöht aufwärts auch den 6. Ton: F G As B C D E F; abwärts gilt wieder F Es Des C B As G F. Das D schließt den Sprung.
F-Dorisch: f-Moll mit D statt Des, die Töne von Es-Dur ab F. Dunkel, aber mit hellerer Sexte; Cm-Melodien über einem Fm-Loop landen oft hier.
f-Moll-Pentatonik: F As B C Es. Auf der Gitarre im 1. Bund: tiefe E-Saite 1 und 4, A-Saite 1 und 3, D-Saite 1 und 3, G-Saite 1 und 3, H-Saite 1 und 4, hohe E-Saite 1 und 4; dasselbe Muster liegt im 13. Bund.
Klavier, Fingersatz: rechte Hand 1 2 3 4 1 2 3 4, der 4. Finger auf B, dann der Daumen auf C; linke Hand 5 4 3 2 1 3 2 1, der 3. Finger kreuzt nach dem C aufs Des.
In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: F4 349,2 · G4 392,0 · As4 415,3 · B4 466,2 · C5 523,3 · Des5 554,4 · Es5 622,3
f-Moll-Akkord (Fm) auf Gitarre, Ukulele und Klavier
F As C
Der f-Moll-Dreiklang ist F, As und C: Grundton, kleine Terz, Quinte. Akkordsymbol Fm, auch Fmin oder Fmi. Hauptakkorde: Fm (Tonika), Bm = b-Moll (Subdominante), Cm oder mit dem E aus harmonisch Moll C (Dominante). Nicht verwechseln mit F#m: fis-Moll (Fis, A, Cis) liegt einen Halbton höher und ist ein anderer Akkord.
Gitarre: 1 3 3 1 1 1 (von der tiefen zur hohen E-Saite, x = nicht anschlagen). Der Zeigefinger liegt als Barré über allen sechs Saiten im 1. Bund, Ringfinger auf der A-Saite und kleiner Finger auf der D-Saite im 3. Bund. Es ist der Em-Griff, einen Bund höher; direkt am Sattel braucht der Barré am meisten Druck.
Ohne großen Barré: x x 3 1 1 1, der Ringfinger auf der D-Saite im 3. Bund, der Zeigefinger nur über G-, H- und hohe E-Saite im 1. Bund. Ganz ohne Barré: x x 3 1 1 x, G- und H-Saite mit zwei Fingern einzeln, die hohe E-Saite bleibt stumm. Mit Kapodaster im 1. Bund spielst du die Griffe aus e-Moll: Em klingt als Fm, Am als b-Moll, C als Des. Weiter oben: x 8 10 10 9 8, die Am-Form im 8. Bund.
Ukulele (G C E A): 1 0 1 3. Klavier: F (weiß), As (schwarz), C (weiß); rechts 1 3 5, links 5 3 1. Die Umkehrungen As C F (rechts 1 2 5) und C F As (rechts 1 3 5) haben As oder C im Bass.
Die Akkorde in f-Moll
Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.
| Stufe | Akkord | Töne | Septakkord | Bass, Hz |
|---|---|---|---|---|
| i | F As C | Fm7 | F2 87,3 | |
| ii° | G B Des | Gm7♭5 | G2 98,0 | |
| III | As C Es | Asmaj7 | As2 103,8 | |
| iv | B Des F | Bm7 | B2 116,5 | |
| v | C Es G | Cm7 | C2 65,4 | |
| VI | Des F As | Desmaj7 | Des2 69,3 | |
| VII | Es G B | Es7 | Es2 77,8 |
Der Loop spielt i–VI–III–VII: Fm Des As Es.
„Bm“ heißt in dieser Tabelle b-Moll (B, Des, F). Englische Akkordblätter schreiben dafür Bbm; ein englisches Bm ist h-Moll.
Akkordfolgen in f-Moll
- Fm – Bm – C – Fm (i–iv–V–i): die Kadenz, C-Dur mit dem E aus harmonisch Moll.
- Fm – Des – Es – Fm (i–VI–VII–i): ohne Dominante, über Des und Es zurück.
- Fm – Es – Des – C (i–VII–VI–V): im Bass F Es Des C, das C-Dur führt zurück zum Fm.
Tonarten, die zu f-Moll passen
Auf dem Camelot-Rad ist f-Moll 4A (Open Key 9m). Tracks in diesen Tonarten lassen sich ohne Reibung mischen:
- 4B As-Dur Paralleltonart in Dur, dieselben sieben Töne
- 3A b-Moll ein Schritt zurück
- 5A c-Moll ein Schritt weiter
- 6A g-Moll zwei Schritte weiter, der Energy Boost
Derselbe Grundton im anderen Tongeschlecht (Variante): F-Dur (7B), drei Töne anders.
Wo f-Moll liegt
| Leersaiten | In f-Moll | Grundton als Leersaite |
|---|---|---|
| Gitarre E A D G H E | 1 von 6 | – |
| E-Bass E A D G | 1 von 4 | – |
| Geige G D A E | 1 von 4 | – |
| Bratsche C G D A | 2 von 4 | – |
| Cello C G D A | 2 von 4 | – |
| Ukulele G C E A | 2 von 4 | – |
Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): F4–F5 passt in den Sopran; F3–F4 passt in den Tenor; F2–F3 passt in den Bass; in den Alt passt keine ganze Oktave von F bis F. Den eigenen Umfang finden.
Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf F1 mit 43,7 Hz, eine Oktave höher auf F2 mit 87,3 Hz. Eine 808 auf F stimmen.
Was spielt
Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.
Welche Molltonart hat kein Vorzeichen?
a-Moll. Mit jedem ♭ rückt die Molltonart eine Quinte tiefer: d-Moll (B), g-Moll (B Es), c-Moll (B Es As), f-Moll (B Es As Des). Die Eselsbrücke für die b-Tonarten in Dur heißt „Frische Brötchen Essen Alle Deutschen Ganz Charmant“ (F B Es As Des Ges Ces); die Molltonart liegt jeweils eine kleine Terz darunter. Und bei den ♭-Tonarten nennt das vorletzte ♭ die Dur-Tonart: B Es As Des, also As-Dur, und deren Parallele f-Moll.
f-Moll oder As-Dur: Dur oder Moll erkennen
Beide haben vier ♭. Endet das Stück auf F und taucht ein E auf, ist es f-Moll. Jeder Dreiklang besteht aus dem 1., 3. und 5. Ton seiner Tonleiter; liegt unten die kleine Terz (F–As, 3 Halbtöne), ist er Moll. Üben: Dur oder Moll?
Werke in f-Moll
- Beethoven, Klaviersonate „Appassionata“ op. 57.
- Schubert, Fantasie f-Moll D 940 für Klavier zu vier Händen (1828); Moment musical Nr. 3 aus D 780.
- Vivaldi, „Der Winter“ (L’inverno, RV 297) aus den „Vier Jahreszeiten“.
- Chopin, Klavierkonzert Nr. 2 op. 21, Fantaisie op. 49 und Ballade Nr. 4 op. 52; Tschaikowsky, 4. Sinfonie op. 36.
- Bruckner, Messe Nr. 3 f-Moll (WAB 28).
Schubart (Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst, 1806): „Tiefe Schwermuth, Leichenklage, Jammergeächz, und grabverlangende Sehnsucht.“
Dann summ darüber
Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.
Quellen
Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.
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