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b-Moll: Akkord, Tonleiter und Griffe
b-Moll ist die Moll-Tonart auf B, englisch B♭ minor. Ihre Tonleiter: B C Des Es F Ges As, mit 5 ♭ vorgezeichnet; ihr Akkord: B, Des und F. Spiel den Loop in b-Moll, darunter stehen die Griffe für Gitarre, Ukulele und Klavier.

B-Moll: 5 schwarze Tasten. Mika spielt den Loop mit 123 BPM, summen musst du.Vier Akkorde in b-Moll über Drums und Bass, 123 BPM.
b-Moll-Akkord auf Gitarre und Klavier
B Des F
Der b-Moll-Dreiklang hat drei Töne: den Grundton B, die kleine Terz Des (drei Halbtöne darüber) und die Quinte F. Geschrieben wird er B♭m oder Bbm, auf deutschen Akkordblättern auch Bm oder b. Ein Bm aus einem englischen Songbook ist ein anderer Akkord: B minor, auf Deutsch h-Moll mit H, D und Fis. Diese Seite schreibt deutsch: Bm in der Tabelle und im Loop ist b-Moll (B Des F). Der Akkord ist die vi in Des-Dur, die iii in Ges-Dur und die ii in As-Dur.
Gitarre: vier Wege
- Barré im 1. Bund
x 1 3 3 2 1(von der tiefen zur hohen E-Saite, x = nicht anschlagen): Zeigefinger flach über A- bis hohe E-Saite im 1. Bund, Mittelfinger H-Saite 2. Bund, Ringfinger D-Saite 3. Bund, kleiner Finger G-Saite 3. Bund. Das ist der Am-Griff, einen Bund höher. - Barré im 6. Bund
6 8 8 6 6 6: der Em-Griff, sechs Bünde höher. Zeigefinger quer über alle sechs Saiten im 6. Bund, Ringfinger A-Saite 8. Bund, kleiner Finger D-Saite 8. Bund. Derselbe Akkord, voller, und für viele leichter: Im 6. Bund braucht der Barré weniger Druck als im ersten. - Einfach, ohne Barré
x x 3 3 2 1: nur die vier hohen Saiten, ein Finger pro Saite (Zeigefinger hohe E-Saite 1. Bund, Mittelfinger H-Saite 2. Bund, Ringfinger D-Saite 3. Bund, kleiner Finger G-Saite 3. Bund). Dünner, aber vollständig. - Mit Kapodaster im 1. Bund greifst du Am,
x 0 2 2 1 0, und es klingt b-Moll.
b-Moll 7 (B♭m7, B Des F As): x 1 3 1 2 1. Am Klavier B Des F As: zum b-Moll-Dreiklang kommt die schwarze Taste As, die mittlere der Dreiergruppe. Ukulele (G C E A): 3 1 1 1, Zeigefinger quer im 1. Bund, Ringfinger G-Saite 3. Bund.
Klavier
B ist die rechte schwarze Taste der Dreiergruppe, Des die linke der Zweiergruppe, F die weiße Taste direkt links neben der Dreiergruppe. Rechte Hand: Daumen auf B, Mittelfinger auf Des, kleiner Finger auf F (1 3 5); linke Hand umgekehrt, kleiner Finger auf B (5 3 1). Die Umkehrungen Des F B (rechts 1 2 5) und F B Des (1 3 5) sind derselbe Akkord. Zum Begleiten: links das tiefe B, rechts eine der drei Lagen.
Die b-Moll-Tonleiter
B C Des Es F Ges As
Vorzeichen: 5 ♭, immer in dieser Reihenfolge: B, Es, As, Des, Ges. Es sind dieselben fünf wie bei Des-Dur, der Paralleltonart. Auf dem Klavier fünf schwarze Tasten; weiß bleiben nur C und F. Ganz- und Halbtöne: Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton. Die Halbtöne liegen zwischen C und Des und zwischen F und Ges.
Fingersatz am Klavier: rechte Hand aufwärts 2 1 2 3 1 2 3 4, B mit dem 2. Finger, Daumen auf C und F. Linke Hand aufwärts 2 1 3 2 1 4 3 2, Daumen ebenfalls auf C und F, den beiden weißen Tasten.
Auf der Gitarre ab dem 6. Bund: tiefe E-Saite 6 8 9, A-Saite 6 8 9, D-Saite 6 8, G-Saite 5 6 8, H-Saite 6 7 9, hohe E-Saite 6. Das sind zwei Oktaven von B bis B.
Harmonisch Moll erhöht die Septime: B C Des Es F Ges A. Das A ist dann der Leitton, einen Halbton unter B, wie die 7. Stufe jeder Dur-Tonleiter. Damit wird der Akkord auf der fünften Stufe Dur (F, F7) und zieht zurück nach B. Melodisch Moll erhöht aufwärts auch die Sexte: B C Des Es F G A; abwärts klingt es wie natürlich Moll.
Gleich klingend, anders geschrieben: ais-Moll mit 7 Kreuzen. In Noten steht es fast nie; b-Moll ist die übliche Schreibweise.
In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: B4 466,2 · C5 523,3 · Des5 554,4 · Es5 622,3 · F5 698,5 · Ges5 740,0 · As5 830,6
Die Akkorde in b-Moll
Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.
| Stufe | Akkord | Töne | Septakkord | Bass, Hz |
|---|---|---|---|---|
| i | B Des F | Bm7 | B2 116,5 | |
| ii° | C Es Ges | Cm7♭5 | C2 65,4 | |
| III | Des F As | Desmaj7 | Des2 69,3 | |
| iv | Es Ges B | Esm7 | Es2 77,8 | |
| v | F As C | Fm7 | F2 87,3 | |
| VI | Ges B Des | Gesmaj7 | Ges2 92,5 | |
| VII | As C Es | As7 | As2 103,8 |
Der Loop spielt i–VI–III–VII: Bm Ges Des As.
Die Hauptakkorde: Tonika Bm, Subdominante Esm, Dominante Fm, mit dem A aus harmonisch Moll F oder F7. Drei Folgen, die in b-Moll oft vorkommen: i–iv–V–i (Bm Esm F Bm), die Kadenz; i–VI–III–VII (Bm Ges Des As), der Loop oben; i–VII–VI–V (Bm As Ges F), der Gang abwärts, den man andalusische Kadenz nennt. Dazu III–VII–i–VI (Des As Bm Ges): die Pop-Folge aus Des-Dur, von b-Moll aus gesehen.
Tonarten, die zu b-Moll passen
Auf dem Camelot-Rad ist b-Moll 3A (Open Key 8m). Tracks in diesen Tonarten lassen sich ohne Reibung mischen:
- 3B Des-Dur Paralleltonart in Dur, dieselben sieben Töne
- 2A es-Moll ein Schritt zurück
- 4A f-Moll ein Schritt weiter
- 5A c-Moll zwei Schritte weiter, der Energy Boost
Derselbe Grundton im anderen Tongeschlecht (Variante): B-Dur (6B), drei Töne anders. Im Quintenzirkel steht b-Moll zwischen f-Moll (4 ♭) und es-Moll (6 ♭).
b-Moll auf Gitarre, Geige und Bass, im Chor und als 808
| Leersaiten | In b-Moll | Grundton als Leersaite |
|---|---|---|
| Gitarre E A D G H E | 0 von 6 | – |
| E-Bass E A D G | 0 von 4 | – |
| Geige G D A E | 0 von 4 | – |
| Bratsche C G D A | 1 von 4 | – |
| Cello C G D A | 1 von 4 | – |
| Ukulele G C E A | 1 von 4 | – |
Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): B3–B4 passt in den Alt; B2–B3 passt in den Bass; in den Sopran und den Tenor passt keine ganze Oktave von B bis B. Den eigenen Umfang finden.
Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf B1 mit 58,3 Hz, eine Oktave höher auf B2 mit 116,5 Hz. Eine 808 auf B stimmen.
Was spielt
Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.
b-Moll, h-Moll, B♭ minor: wer was meint
Im Deutschen heißt der Ton zwischen A und H „B“. Das Englische nennt ihn B♭ (B flat) und den Ton H „B“. Deshalb:
| Deutsch | Englisch | Töne | Akkordsymbol |
|---|---|---|---|
| b-Moll | B♭ minor | B Des F | B♭m, Bbm (deutsch auch Bm, b) |
| h-Moll | B minor | H D Fis | Bm (deutsch Hm, h) |
| B-Dur | B♭ major | B D F | B♭, Bb (deutsch B) |
| H-Dur | B major | H Dis Fis | B (deutsch H) |
Der Grund ist mittelalterlich. Das tiefere B schrieb man als rundes b, „b molle“ (weich), das höhere als eckiges b, „b durum“ (hart). Das eckige b sah in deutscher Schrift wie ein h aus und blieb als H. Aus molle und durum kommen auch die Wörter Moll und Dur.
Wer „b-Moll-Messe“ sucht: Bachs Messe BWV 232 steht in h-Moll. Englisch heißt sie Mass in B minor, daher die Verwechslung.
b-Moll oder Des-Dur?
Beide haben fünf ♭. Welche gemeint ist, zeigen zwei Dinge: der Schlussakkord oder letzte Basston (B oder Des) und das A. Steht vor dem A ein Auflösungszeichen (♮), ist das die erhöhte Septime von b-Moll; in Des-Dur kommt sie nicht vor. Im Ohr: Dur oder Moll erkennen.
Und warum steht das B in jeder Tonart mit ♭ zuerst? Die ♭ kommen immer in derselben Reihenfolge, B Es As Des Ges Ces Fes, jedes eine Quarte über dem vorigen. Eine Tonart mit einem einzigen ♭, F-Dur oder d-Moll, hat das B; jede weitere Tonart nimmt eines dazu.
Eselsbrücke für die ♭-Tonarten: „Frische Brötchen essen alte Damen gern“: F, B, Es, As, Des, Ges, mit 1 bis 6 ♭. Des ist die fünfte, also hat Des-Dur 5 ♭, und seine Moll-Parallele drei Halbtöne tiefer ist b-Moll.
Bekannte Stücke in b-Moll
- Frédéric Chopin: Klaviersonate Nr. 2 op. 35, die mit dem Trauermarsch als drittem Satz.
- Chopin: Scherzo Nr. 2 op. 31 und Nocturne op. 9 Nr. 1.
- Peter Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 op. 23. Die berühmte Einleitung steht allerdings in Des-Dur, der Paralleltonart.
- Sergei Rachmaninow: Klaviersonate Nr. 2 op. 36.
- Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 13 „Babi Jar“.
Christian Friedrich Daniel Schubart nannte b-Moll „ein Sonderling, mehrentheils in das Gewand der Nacht gekleidet“ (Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst, gedruckt 1806). Solche Tonartcharaktere stammen aus der Zeit ungleicher Stimmungen. Am gleichstufig gestimmten Klavier ist b-Moll ein a-Moll, einen Halbton höher.
Dann summ darüber
Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.
Quellen
Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.
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