Kostenlos · Tonarten für Producer · spielt im Browser
h-Moll: Tonleiter, Akkorde und Gitarrengriff
h-Moll hat zwei Kreuze, fis und cis. Die natürliche Tonleiter heißt H Cis D E Fis G A H, der Akkord Hm besteht aus H, D und Fis. Unten stehen der Hm-Griff auf der Gitarre, auch einfach, harmonisch und melodisch Moll, die Akkorde und die Stücke, von Bachs h-Moll-Messe bis „Hotel California“. Der Loop spielt h-Moll gleich hier.

Mika stimmt den Sub auf H1, 61,7 Hz, bevor jemand einen Ton summt.Vier Akkorde in h-Moll über Drums und Bass, 123 BPM.
h-Moll-Tonleiter: natürlich, harmonisch, melodisch
H Cis D E Fis G A
2 Kreuze: fis und cis, dieselben wie D-Dur. Am Klavier sind Fis und Cis die einzigen schwarzen Tasten der natürlichen Tonleiter, alles andere ist weiß.
Natürliches h-Moll geht Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, mit den Halbtonschritten Cis–D und Fis–G.
Harmonisch Moll erhöht die siebte Stufe: H Cis D E Fis G Ais H. Ais ist der Leitton, die Dominante wird Fis-Dur, und zwischen G und Ais klafft eine übermäßige Sekunde. Melodisch Moll erhöht beim Aufsteigen auch die Sexte, H Cis D E Fis Gis Ais H, und geht natürlich wieder hinunter: H A G Fis E D Cis H.
In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: H4 493,9 · Cis5 554,4 · D5 587,3 · E5 659,3 · Fis5 740,0 · G5 784,0 · A5 880,0
h-Moll am Klavier: Fingersatz
Rechts wie a-Moll, ab dem Daumen auf H mit dem Untersatz nach D; links beginnt der Ringfinger, wie in H-Dur. Für alle drei Moll-Formen bleiben die Finger gleich.
| Ton | rechte Hand | linke Hand |
|---|---|---|
| H | 1 | 4 |
| Cis | 2 | 3 |
| D | 3 | 2 |
| E | 1 | 1 |
| Fis | 2 | 4 |
| G (Gis) | 3 | 3 |
| A (Ais) | 4 | 2 |
| H | 5 | 1 |
In Klammern die Töne von melodisch Moll aufwärts. 1 = Daumen.
h-Moll-Akkord (Hm) auf Gitarre, Klavier und Ukulele
H D Fis
Hm, englisch Bm: H, D und Fis, also Grundton, kleine Terz und reine Quinte. Auf Leadsheets steht meist Bm, gesprochen wird h-Moll. Nicht verwechseln mit b-Moll (B♭m), einen Halbton tiefer.
Gitarre: x 2 4 4 3 2, der Am-Griff als Barré im 2. Bund: Zeigefinger quer ab der A-Saite, Ringfinger auf der D-Saite im 4., kleiner Finger auf der G-Saite im 4., Mittelfinger auf der H-Saite im 3. Bund. Hm ist für viele der erste Barré-Akkord, weil er in Songs in D-Dur und G-Dur dauernd vorkommt.
h-Moll auf der Gitarre, einfach, ohne Barré: x x 4 4 3 2 auf vier Saiten oder x x x 4 3 2 auf drei. Mit Kapodaster im 2. Bund werden Am, Dm und E zu Hm, Em und Fis. Mit H im Bass: 7 9 9 7 7 7, der Em-Griff im 7. Bund.
Ukulele (G C E A): 4 2 2 2. Klavier: H ist die weiße Taste direkt rechts neben der Dreiergruppe schwarzer Tasten. Hm greift H und D (weiß) und Fis (schwarz); rechts 1 3 5, links 5 3 1. Die Umkehrungen sind D Fis H und Fis H D.
Akkorde in h-Moll
Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.
| Stufe | Akkord | Töne | Septakkord | Bass, Hz |
|---|---|---|---|---|
| i | H D Fis | Hm7 | H2 123,5 | |
| ii° | Cis E G | Cism7♭5 | Cis2 69,3 | |
| III | D Fis A | Dmaj7 | D2 73,4 | |
| iv | E G H | Em7 | E2 82,4 | |
| v | Fis A Cis | Fism7 | Fis2 92,5 | |
| VI | G H D | Gmaj7 | G2 98,0 | |
| VII | A Cis E | A7 | A2 110,0 |
Der Loop spielt i–VI–III–VII: Hm G D A.
Die Dominante von h-Moll
Tonika ist Hm, Subdominante Em (E G H), Dominante Fis-Dur (Fis Ais Cis) oder Fis7, aus harmonischem Moll. In natürlichem Moll wäre sie Fism, ohne Leitton und ohne Zug zum H. Die Kadenz: Hm – Em – Fis7 – Hm.
Akkordfolgen in h-Moll
- Hm – G – D – A (i–VI–III–VII), der Loop oben; so läuft „Despacito“
- Hm – Fis – A – E – G – D – Em – Fis, die Strophe von „Hotel California“ (Eagles)
- Hm – A – G – Fis, die andalusische Kadenz
- Cism7♭5 – Fis7 – Hm (ii–V–i)
D-Dur, H-Dur und der Quintenzirkel
Die Paralleltonart von h-Moll ist D-Dur mit denselben zwei Kreuzen; ihr Grundton D liegt eine kleine Terz über H. Die Variante ist H-Dur mit fünf Kreuzen. Nachbarn im Quintenzirkel sind e-Moll (1 Kreuz) und fis-Moll (3 Kreuze).
Camelot: h-Moll ist 10A (Open Key 3m). Ohne Reibung mischen sich:
- 10B D-Dur Paralleltonart, dieselben sieben Töne
- 9A e-Moll ein Schritt zurück
- 11A fis-Moll ein Schritt weiter
- 12A cis-Moll zwei Schritte weiter, der Energy Boost
Variante: H-Dur (1B), drei Töne anders.
h-Moll auf Gitarre, Bass, im Chor und als 808
| Leersaiten | In h-Moll | Grundton als Leersaite |
|---|---|---|
| Gitarre E A D G H E | 6 von 6 | 2. |
| E-Bass E A D G | 4 von 4 | – |
| Geige G D A E | 4 von 4 | – |
| Bratsche C G D A | 3 von 4 | – |
| Cello C G D A | 3 von 4 | – |
| Ukulele G C E A | 3 von 4 | – |
Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): H3–H4 passt in den Alt; H2–H3 passt in den Bass; in den Sopran und den Tenor passt keine ganze Oktave von H bis H. Den eigenen Umfang finden.
Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf H1 mit 61,7 Hz, eine Oktave höher auf H2 mit 123,5 Hz. Eine 808 auf H stimmen.
Was spielt
Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.
Bachs h-Moll-Messe
Die Messe in h-Moll BWV 232 ist das bekannteste Werk der Tonart, steht aber zu großen Teilen in D-Dur, der Paralleltonart: Gloria, Sanctus und Osanna glänzen mit Trompeten in D. Den Namen hat sie vom ersten Kyrie, das in h-Moll beginnt; sie endet mit dem „Dona nobis pacem“ in D-Dur. Bach gab ihr keinen Gesamttitel; die Partitur hat vier Teile: Missa (Kyrie und Gloria), Symbolum Nicenum (Credo), Sanctus und als vierten Teil Osanna, Benedictus, Agnus Dei et Dona nobis pacem. Bach stellte sie 1748/49 in Leipzig fertig; Kyrie und Gloria hatte er schon 1733 dem Dresdner Hof gewidmet. Eine Aufführung dauert je nach Tempo etwa 100 bis 120 Minuten.
Weitere Stücke in h-Moll
- Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759, die „Unvollendete“ (Nr. 7 oder Nr. 8, je nach Zählung)
- Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ op. 74
- Antonín Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104
- Franz Liszt: Klaviersonate h-Moll
- Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 2 BWV 1067, die mit der Badinerie endet
- Rock und Pop: „Hotel California“ von den Eagles, „Despacito“ von Luis Fonsi
Fragen zu h-Moll
Sind b-Moll und h-Moll das Gleiche?
Nein. h-Moll, englisch B minor, hat zwei Kreuze; b-Moll, englisch B-flat minor, hat fünf Bs und liegt einen Halbton tiefer. Die Verwechslung kommt vom deutschen B, das englisch B♭ heißt.
Welche Tonart hat zwei Kreuze?
D-Dur oder h-Moll. Welche es ist, hörst du am Schluss: endet das Stück auf Hm und taucht Ais auf, ist es h-Moll. Die Reihe merkt man sich mit „Geh Du Alter Esel, Hole Fische“ (G, D, A, E, H, Fis mit einem bis sechs Kreuzen); die Moll-Tonarten liegen jeweils eine kleine Terz tiefer: e, h, fis, cis, gis, dis. h-Moll steht an zweiter Stelle, also zwei Kreuze.
Wie klingt h-Moll?
Johann Mattheson nannte es 1713 „bizarre, unlustig und melancholisch“, Beethoven soll es eine „schwarze Tonart“ genannt haben. Gitarristen hören das anders: in h-Moll gehören alle sechs Leersaiten zur Tonleiter, nichts reibt, und der Griff liegt im 2. Bund. Viele Rocksongs stehen darin.
Dann summ darüber
Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.
Quellen
Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.
Außer den Sounddateien, die die Seite holt, verlässt nichts dein Handy: kein Mikrofon hier, und die Seite speichert nichts. Wie die Seite Besuche zählt.
Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.
Fakten geprüft am .