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H-Dur: Tonleiter, Gitarrengriff und Akkorde

H-Dur hat fünf Kreuze: fis, cis, gis, dis, ais. Die Tonleiter heißt H Cis Dis E Fis Gis Ais H, der Dreiklang H Dis Fis; englisch ist das B major, nicht B-Dur. Darunter: der Gitarrengriff mit und ohne Barré, das Klavier mit Fingersatz und alle Akkorde der Tonart. Der Loop spielt H-Dur gleich hier.

Mika, der Resident

In H-Dur klingen drei der sechs leeren Gitarrensaiten mit. Mika hat sie gezählt.Vier Akkorde in H-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.

I HV Fisvi GismIV E

H-Dur-Tonleiter: Töne und Vorzeichen

H Cis Dis E Fis Gis Ais

5 Kreuze in der Reihenfolge fis, cis, gis, dis, ais. Nur E und H bleiben Stammtöne. Auf dem Klavier spielt H-Dur alle fünf schwarzen Tasten (Cis, Dis, Fis, Gis, Ais) und die beiden weißen H und E.

Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton: die Halbtöne liegen zwischen Dis und E und zwischen Ais und H. Ais ist der Leitton.

Gleich klingt Ces-Dur mit sieben Bs; geschrieben wird fast immer H-Dur. Des-Dur, das man manchmal als Verwandte genannt findet, ist eine andere Tonart, zwei Halbtöne höher.

In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: H4 493,9 · Cis5 554,4 · Dis5 622,3 · E5 659,3 · Fis5 740,0 · Gis5 830,6 · Ais5 932,3

H-Dur am Klavier: Fingersatz

Rechts beginnt der Daumen auf H und setzt nach Dis unter auf E; links beginnt der Ringfinger, der Daumen landet auf E und H. Frédéric Chopin ließ seine Schüler nach Berichten ihrer Zeit mit H-Dur statt C-Dur beginnen, weil die langen Finger auf den schwarzen Tasten die Hand von selbst rund machen (Jean-Jacques Eigeldinger, „Chopin vu par ses élèves“).

TonTasterechte Handlinke Hand
Hweiß14
Cisschwarz23
Disschwarz32
Eweiß11
Fisschwarz24
Gisschwarz33
Aisschwarz42
Hweiß51

Eine Oktave aufwärts; über zwei Oktaven spielt die rechte Hand auf dem mittleren H wieder den Daumen. 1 = Daumen.

H-Dur-Tonleiter am Klavier

H-Dur-Akkord auf der Gitarre, ohne Barré und am Klavier

H Dis Fis

Der H-Dur-Dreiklang hat die Töne H, Dis und Fis: Grundton, große Terz, reine Quinte. Englische Tabs schreiben ihn als B; ein deutsches B wäre dort B♭ oder Bb.

Gitarre: x 2 4 4 4 2, der A-Griff als Barré im 2. Bund. Der Zeigefinger liegt ab der A-Saite quer, D-, G- und H-Saite werden im 4. Bund gegriffen, die tiefe E-Saite bleibt stumm. Sind drei Finger im 4. Bund zu eng, legt man den Ringfinger flach über alle drei. Voller, mit H im Bass: 7 9 9 8 7 7, der E-Griff im 7. Bund.

H-Dur auf der Gitarre ohne Barré: x x 4 4 4 2 oder nur x x x 4 4 2 auf den hohen Saiten. Am einfachsten ist der Kapodaster: im 2. Bund werden A, D und E zu H, E und Fis, im 4. Bund werden G, C und D zu H, E und Fis. H7 (x 2 1 2 0 2) ist ein offener Griff, aber ein anderer Akkord: er passt, wo H nach E führt, nicht als Schlussakkord in H-Dur.

Ukulele (G C E A): 4 3 2 2. Klavier: H (weiß), Dis und Fis (schwarz); rechts 1 3 5, links 5 3 1. Die Umkehrungen sind Dis Fis H und Fis H Dis.

Akkorde in H-Dur

Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.

StufeAkkordTöneSeptakkordBass, Hz
IH Dis FisHmaj7H2 123,5
iiCis E GisCism7Cis2 69,3
iiiDis Fis AisDism7Dis2 77,8
IVE Gis HEmaj7E2 82,4
VFis Ais CisFis7Fis2 92,5
viGis H DisGism7Gis2 103,8
vii°Ais Cis EAism7♭5Ais2 116,5

Der Loop spielt I–V–vi–IV: H Fis Gism E.

Tonika, Subdominante, Dominante

Die Hauptakkorde sind H, E und Fis: Tonika H (H Dis Fis), Subdominante E (E Gis H), Dominante Fis (Fis Ais Cis). Fis7 enthält Ais, den Leitton, und löst sich nach H auf: H – E – Fis7 – H.

Akkordfolgen in H-Dur

  • H – Fis – Gism – E (I–V–vi–IV), der Loop oben
  • H – Gism – E – Fis (I–vi–IV–V)
  • Cism7 – Fis7 – Hmaj7 (ii–V–I)
  • E – Fis – H (IV–V–I), der Ganzschluss

gis-Moll, h-Moll und die Nachbarn

Die Paralleltonart zu H-Dur ist gis-Moll: dieselben fünf Kreuze, Grundton Gis. Die Variante ist h-Moll mit nur zwei Kreuzen. Im Quintenzirkel liegt H-Dur zwischen E-Dur (4 Kreuze) und Fis-Dur (6 Kreuze).

Camelot: H-Dur ist 1B (Open Key 6d); nach 12B fängt das Rad wieder bei 1 an. Ohne Reibung mischen sich:

  • 1A gis-Moll Paralleltonart, dieselben sieben Töne
  • 12B E-Dur ein Schritt zurück
  • 2B Fis-Dur ein Schritt weiter
  • 3B Des-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost

Variante: h-Moll (10A), drei Töne anders.

H-Dur auf Gitarre, Bass, im Chor und als 808

LeersaitenIn H-DurGrundton als Leersaite
Gitarre E A D G H E3 von 62.
E-Bass E A D G1 von 4–
Geige G D A E1 von 4–
Bratsche C G D A0 von 4–
Cello C G D A0 von 4–
Ukulele G C E A1 von 4–

Chorstimmen (Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4, wo sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind): H3–H4 passt in den Alt; H2–H3 passt in den Bass; in den Sopran und den Tenor passt keine ganze Oktave von H bis H. Den eigenen Umfang finden.

Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf H1 mit 61,7 Hz, eine Oktave höher auf H2 mit 123,5 Hz. Eine 808 auf H stimmen.

Was spielt

Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.

Ist H-Dur gleich B-Dur?

Nein. H-Dur heißt englisch B major. Das deutsche B-Dur ist englisch B-flat major, einen Halbton tiefer und mit zwei Bs. Der Grund liegt im Mittelalter: für den Ton über A gab es zwei Formen des Buchstabens b, ein rundes für den tieferen Ton (heute B) und ein eckiges für den höheren (heute H). Das eckige b sah in deutscher Schrift wie ein h aus, und dabei blieb es. In Akkordsymbolen setzt sich auch im Deutschen das internationale B durch; gesprochen wird es meist weiter als H.

Welche Tonart hat fünf Kreuze?

H-Dur oder ihre Paralleltonart gis-Moll. Das letzte Kreuz, ais, liegt einen Halbton unter dem Grundton H. Die Reihe der Kreuz-Tonarten merkt man sich mit „Geh Du Alter Esel, Hole Fische“: G hat ein Kreuz, D zwei, A drei, E vier, H fünf, Fis sechs. Vier Kreuze sind also E-Dur oder cis-Moll.

Was ist die H-Dur-Pentatonik?

Die H-Dur-Pentatonik ist H Cis Dis Fis Gis, die Tonleiter ohne E und Ais; mit Gis als Ruhepunkt dieselben Töne als gis-Moll-Pentatonik.

Stücke in H-Dur

  • Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8
  • Frédéric Chopin: Nocturnes H-Dur op. 9 Nr. 3 und op. 32 Nr. 1
  • Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 46 H-Dur
  • Richard Wagner: „Tristan und Isolde“ endet mit Isoldes Liebestod in H-Dur

Schubart beschrieb H-Dur 1784/85 als „stark gefärbt, wilde Leidenschaften ankündigend“, Berlioz fand sie 1856 „noble, sonore, radieux“. Auf dem gleichstufigen Klavier ist sie C-Dur einen Halbton tiefer. Auf der Gitarre braucht H-Dur einen Barré oder den Kapodaster; mit Kapo im 2. Bund spielt man sie mit A-Dur-Griffen.

Dann summ darüber

Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.

Quellen

Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.

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