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A-Dur: Tonleiter und Akkorde
A-Dur hat drei Kreuze: Fis, Cis und Gis. Die Tonleiter ist A H Cis D E Fis Gis, der A-Dur-Dreiklang A Cis E, die Paralleltonart fis-Moll. Tipp auf „Loop abspielen“: Vier Akkorde in A-Dur laufen über einen Beat, und du summst darüber.

Mika spielt A E Fism D im Loop. Vier Akkorde, einer pro Takt, nichts Schlaues.Vier Akkorde in A-Dur über Drums und Bass, 123 BPM.
A-Dur-Tonleiter: Töne und Vorzeichen
A H Cis D E Fis Gis
A-Dur hat drei Kreuze, und sie stehen immer in dieser Reihenfolge: Fis, Cis, Gis. Im Violinschlüssel steht Fis auf der obersten Linie, Cis im dritten Zwischenraum und Gis über der obersten Linie. Auf dem Klavier sind das drei schwarze Tasten. Zum Ablesen: Die Dur-Tonart liegt einen Halbton über dem letzten Kreuz, über Gis liegt A.
Ganz- und Halbtöne: 2-2-1-2-2-2-1. Die Halbtonschritte liegen da, wo sie in jeder Dur-Tonleiter liegen, zwischen dem 3. und 4. und dem 7. und 8. Ton: Cis–D und Gis–A. Die beiden Hälften: A H Cis D und E Fis Gis A; die obere ist zugleich der Anfang von E-Dur, der nächsten Tonart im Quintenzirkel.
In Hz, ab dem Grundton in Oktave 4: A4 440,0 · H4 493,9 · Cis5 554,4 · D5 587,3 · E5 659,3 · Fis5 740,0 · Gis5 830,6
A-Dur-Tonleiter auf dem Klavier: Fingersatz
Rechte Hand 1 2 3 1 2 3 4 5: Der Daumen nimmt A und D, Cis liegt unter dem Mittelfinger, Fis und Gis unter Mittel- und Ringfinger. Linke Hand 5 4 3 2 1 3 2 1: Der Daumen nimmt E und das obere A, der Mittelfinger setzt über auf Fis.
A-Dur-Tonleiter auf Gitarre und Geige
Gitarre, ab der leeren A-Saite: A-Saite leer, 2. und 4. Bund (A H Cis), D-Saite leer, 2. und 4. Bund (D E Fis), G-Saite 1. und 2. Bund (Gis A). Auf der Geige liegt A-Dur auf A- und E-Saite: je leer, dann Finger 1, hoher 2. Finger und 3. Finger (A H Cis D, E Fis Gis A).
A-Dur-Pentatonik
A H Cis E Fis, ohne D und Gis. Es sind dieselben Töne wie die fis-Moll-Pentatonik; auf der Gitarre greifst du die bekannte Moll-Pentatonik-Box ab dem 2. Bund der tiefen E-Saite, wo das Fis liegt, und hast die A-Dur-Pentatonik.
A-Dur-Tonleiter auf der Gitarre · A-Dur-Tonleiter am Klavier
A-Dur-Akkord und Dreiklang auf Gitarre und Klavier
A Cis E
Der A-Dur-Dreiklang ist A, Cis und E: Grundton, große Terz (4 Halbtöne), Quinte (7 Halbtöne). Akkordsymbol A; in internationalen Quellen steht Cis als C#.
A-Dur auf der Gitarre: x 0 2 2 2 0 (von der tiefen zur hohen E-Saite). Zeigefinger D-Saite, Mittelfinger G-Saite, Ringfinger H-Saite, alle im 2. Bund; A-Saite und hohe E-Saite klingen leer, die tiefe E-Saite bleibt stumm. Drei Finger in einem Bund sind eng: Wem das schwerfällt, greift mit Mittel-, Zeige- und Ringfinger versetzt, oder legt nur den Zeigefinger flach über D-, G- und H-Saite und dämpft die hohe E-Saite ab.
Nah verwandt: Asus2 x 0 2 2 0 0 und Asus4 x 0 2 2 3 0 liegen eine Fingerbewegung entfernt; im Wechsel mit A geben sie vielen Rock- und Pop-Begleitungen ihre Bewegung. Als Barré: 5 7 7 6 5 5, die E-Form im 5. Bund.
Ukulele: 2 1 0 0 (G C E A): Mittelfinger G-Saite 2. Bund, Zeigefinger C-Saite 1. Bund.
Klavier: Das A ist die weiße Taste zwischen der zweiten und dritten schwarzen Taste der Dreiergruppe. Dazu Cis (schwarz) und E (weiß). Rechte Hand 1 3 5, linke Hand 5 3 1. Umkehrungen: Cis E A (Sextakkord, rechts 1 2 5) und E A Cis (Quartsextakkord, rechts 1 3 5).
Die Akkorde in A-Dur
Tipp auf einen Akkord, um ihn zu hören.
| Stufe | Akkord | Töne | Septakkord | Bass, Hz |
|---|---|---|---|---|
| I | A Cis E | Amaj7 | A2 110,0 | |
| ii | H D Fis | Hm7 | H2 123,5 | |
| iii | Cis E Gis | Cism7 | Cis2 69,3 | |
| IV | D Fis A | Dmaj7 | D2 73,4 | |
| V | E Gis H | E7 | E2 82,4 | |
| vi | Fis A Cis | Fism7 | Fis2 92,5 | |
| vii° | Gis H D | Gism7♭5 | Gis2 103,8 |
Der Loop spielt I–V–vi–IV: A E Fism D.
Hauptdreiklänge und A-Dur-Kadenz
A ist die Tonika, D die Subdominante, E die Dominante. Die einfache Kadenz: A – D – E7 – A. Im E7 (E Gis H D) zieht das Gis hinauf zum A und das D hinunter zum Cis. Die Kadenz aus dem Musikunterricht schiebt vor die Dominante noch den Quartsextakkord: A – D – A/E – E7 – A (I–IV–I⁶₄–V⁷–I), mit E im Bass schon beim zweiten A.
Fism ist die Tonikaparallele, Hm die Subdominantparallele, Cism die Dominantparallele. Gis° (Gis H D) ist ein E7 ohne Grundton.
Akkordfolgen in A-Dur
- A E Fism D (I–V–vi–IV): die Folge des Loops oben und das Gerüst von „Someone Like You“ (Adele, 2011).
- A7 D7 E7: der Blues in A, eine der Lieblingstonarten von Gitarristen, weil alle drei Grundtöne leere Saiten sind.
- A Fism D E (I–vi–IV–V): die Fünfziger-Folge.
- Hm7 E7 Amaj7 (ii–V–I): der Jazz-Schluss in A-Dur.
Paralleltonart fis-Moll, Variante a-Moll: Tonarten, die zu A-Dur passen
Die Paralleltonart von A-Dur ist fis-Moll mit denselben drei Kreuzen. Die Variante ist a-Moll ganz ohne Vorzeichen; anders sind C, F und G. Im Quintenzirkel liegt A-Dur zwischen D-Dur, der Subdominanttonart, und E-Dur, der Dominanttonart.
Auf dem Camelot-Rad ist A-Dur 11B (Open Key 4d). Diese Tonarten lassen sich ohne Reibung dazumischen:
- 11A fis-Moll Paralleltonart in Moll, dieselben sieben Töne
- 10B D-Dur ein Schritt zurück
- 12B E-Dur ein Schritt weiter
- 1B H-Dur zwei Schritte weiter, der Energy Boost
A-Dur auf Gitarre, Bass, Streichern und Ukulele, im Chor und als Sub
| Leersaiten | In A-Dur | Grundton als Leersaite |
|---|---|---|
| Gitarre E A D G H E | 5 von 6 | 5. |
| E-Bass E A D G | 3 von 4 | 3. |
| Geige G D A E | 3 von 4 | 2. |
| Bratsche C G D A | 2 von 4 | 1. |
| Cello C G D A | 2 von 4 | 1. |
| Ukulele G C E A | 2 von 4 | 1. |
Der Grundton A ist auf allen sechs Instrumenten der Tabelle eine leere Saite. Auf der Gitarre sind die Basstöne der Kadenz, E, A und D, sogar die drei tiefsten Saiten, leer angeschlagen; darum begleiten Gitarristen so gern in A-Dur. Nur die G-Saite passt nicht, in A-Dur heißt der Ton Gis.
Im Chor passt die Oktave A3–A4 in den Alt und A2–A3 in den Bass, im Sopran und im Tenor liegt keine ganze Oktave von A bis A (Umfänge, bei denen sich zwei Lehrbücher zum Chorsatz einig sind: Sopran C4–G5, Alt G3–D5, Tenor C3–G4, Bass F2–D4). Den eigenen Umfang finden.
Als Sub oder 808 liegt der Grundton auf A1 mit 55,0 Hz, eine Oktave höher auf A2 mit 110,0 Hz. Eine 808 auf A stimmen.
Was spielt
Drums, ein Orgelbass und ein Pluck, die Sounds der Brumm-App, vier Takte mit 123 BPM, ein Akkord pro Takt. Die Pfeile schieben Bass und Akkorde um einen Halbton; die Drums bleiben.
Häufige Fragen zu A-Dur
Was heißt A-Dur?
Der Name steht für drei Dinge: die Tonart, ihre Tonleiter und ihren Akkord A Cis E. A ist der Grundton; Dur heißt, dass über ihm eine große Terz liegt, A–Cis mit 4 Halbtönen. In a-Moll ist es die kleine Terz A–C mit 3 Halbtönen, und daran hörst du auch sonst, ob ein Akkord Dur oder Moll ist. Zum Üben: Dur und Moll unterscheiden.
Welche Kreuze hat A-Dur?
Fis, Cis und Gis. Mit dem Merksatz „Geh du alter Esel, hole Fische“ (G, D, A, E, H, Fis) zählst du ab: A ist das dritte Wort, also drei Kreuze. Die Kreuze kommen immer in derselben Reihenfolge dazu: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His.
Warum hat die Tonleiter sieben Töne, und wie viele Dur-Tonleitern gibt es?
Sechs Quinten ab D ergeben die sieben Töne von A-Dur: D A E H Fis Cis Gis. Die nächste Quinte, Dis, gehört schon zu E-Dur. Dur-Tonleitern gibt es zwölf, eine auf jedem Halbton; dem Namen nach sind es 15, weil drei doppelt geschrieben werden: Fis- und Ges-Dur, Cis- und Des-Dur, H- und Ces-Dur.
A-Dur oder As-Dur?
As-Dur liegt einen Halbton tiefer und ist eine ♭-Tonart: vier ♭ (B, Es, As, Des), Tonleiter As B C Des Es F G, Akkord As C Es. Englisch heißt sie A♭ major oder Ab. Mehr auf der Seite As-Dur.
A-Dur oder fis-Moll?
Endet es auf A, ist es A-Dur, endet es auf Fis, fis-Moll. In fis-Moll erscheint das Eis, der Leitton zum Fis; auf dem Klavier ist das die weiße Taste F.
Bekannte Stücke in A-Dur
- Mozart, Klarinettenkonzert, KV 622 (1791)
- Mozart, Klaviersonate KV 331, mit dem Rondo „Alla turca“ als Schlusssatz
- Schubert, „Forellenquintett“, D 667 (1819)
- Beethoven, 7. Sinfonie, op. 92
- Mendelssohn, „Italienische“ Sinfonie Nr. 4, op. 90
- Adele, „Someone Like You“ (2011)
Warum klingt A-Dur so hell auf der Geige?
D-, A- und E-Saite der Geige gehören zur Tonart, nur die G-Saite nicht (in A-Dur heißt der Ton Gis), und der Grundton A ist eine leere Saite. Schubart hörte in A-Dur „Erklärungen unschuldiger Liebe“ und „jugendliche Heiterkeit“ (geschrieben 1784, gedruckt 1806); Mozarts Klarinettenkonzert und das Forellenquintett passen in dieses Bild. In gleichstufiger Stimmung ist A-Dur gebaut wie jede andere Dur-Tonart; den Unterschied machen die Instrumente.
Dann summ darüber
Der Summen-Knopf öffnet Brumm mit einer kurzen Linie in der Tonart über einem Beat. Summ deine, und sie wird ein Instrument. Kein Konto, kein Upload.
Quellen
Tonleitern und Akkorde: Open Music Theory, musictheory.net. Camelot, Open Key: Mixed In Key, Mixgraph. Leersaiten: Wikipedia. Chorstimmen: Open Music Theory, Geneseo. Gitarrengriffe: Wikipedia, Barre chord. Hz: A4 = 440 Hz, ISO 16.
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