Für Lehrerinnen und Lehrer

Musikunterricht Grundschule: eine Stunde, die sofort klingt.

Jedes Kind summt zwei Takte. Die Klasse hört sie sofort als Track zurück, erst als Stimme, dann als Instrument. Keine Noten, kein Instrument, keine Anmeldung. Ein Handy und ein Lautsprecher reichen. Darunter: Ideen und Spiele, was in den Musikunterricht der Klassen 1 bis 4 gehört, wie eine Stunde aufgebaut ist und was durchs Schuljahr trägt.

Was du brauchst

  • Ein Handy oder Tablet mit aktuellem Browser (Safari oder Chrome) und Internet zum Laden. Die Adresse: brumm.ai/de/kids, oder der QR-Code auf dem Arbeitsblatt. Ein Laptop am Beamer geht auch, wenn er ein Mikrofon hat.
  • Einen Lautsprecher (eine Bluetooth-Box), damit alle den Beat hören.
  • Das Arbeitsblatt, einmal pro Kind: Mein Lied mit Mika (PDF, eine Seite A4).

Der Ablauf: fünf Schritte, 20 Minuten.

1

Der Beat. 3 Minuten.

Play drücken. Mika macht den Beat. Die Klasse findet den Puls: klatschen auf die Eins, zählen bis vier.

2

Eine Idee. 5 Minuten.

Ein Kind kommt nach vorn und tippt Brumm. Mika zählt vier, dann hat es zwei Takte zum Summen oder Singen. Egal was, egal wie schief. Das Handy nah am Mund halten, die anderen sind still.

3

Hören. 4 Minuten.

Die Melodie kommt zurück, im Takt und in der Tonart, mit der Stimme des Kindes. Dann mit ‹ › ein Instrument wählen. Fragen an die Klasse: Ist das noch dieselbe Melodie? Was ist gleich geblieben, was anders?

4

Verändern. 4 Minuten.

Den Punkt auf dem Pad ziehen, dann die Form wechseln: Sonne, Mond, Laser, Augen, Wasser. Jede färbt den Bildschirm und verdreht den Klang. Unter Beat liegen die Trommeln als Kacheln: eine antippen, und sie ist raus. Die Klasse sagt, was fehlt. Ohne die Kick ist es ein Break, beim Drop kommt alles zurück.

5

Mehr Kinder. 4 Minuten oder länger.

Das nächste Kind summt dazu. Bis zu sechs Melodien laufen zusammen. Was weg soll, bekommt Mika; ein Tipp auf ihn holt es zurück. Zum Schluss füllt jedes Kind sein Arbeitsblatt aus.

Was die Kinder dabei lernen.

  • Melodie: eine Folge von Tönen, hoch und tief, kurz und lang. Auf dem Arbeitsblatt malen sie sie.
  • Takt und Puls: vier Schläge, zwei Takte, der Beat läuft weiter.
  • Klangfarbe: dieselbe Melodie als Stimme und als Instrument.
  • Zusammenspiel: mehrere Melodien gleichzeitig, und was passiert, wenn eine fehlt.
  • Eigene Musik: die Melodie stammt vom Kind. Die App rückt sie nur in Takt und Tonart, sie erfindet nichts dazu.

Im Lehrplan heißt das Musik erfinden, Musik hören und über Musik sprechen. Die Stunde deckt alle drei in 20 Minuten ab, und kein Kind muss allein vor der Klasse singen: Summen reicht, und wer nicht nach vorn will, beschreibt.

Ideen und Spiele für den Musikunterricht.

Spiele bringen Abwechslung und brauchen kein Wissen vorab. Ein paar, die in jeder Klasse gehen:

  • Klatsch-Echo: du klatschst vier Schläge vor, die Klasse klatscht nach. Dann klatscht ein Kind vor. Am Handy: Rhythmus klatschen.
  • Der Dirigent: ein Kind zeigt mit der Hand laut und leise, die Klasse summt dazu.
  • Stopptanz: die Musik stoppt, alle frieren ein. Keiner fliegt raus, wer wackelt, macht eine lustige Pose.
  • Hoch oder tief: bei hohen Tönen strecken, bei tiefen hocken. Am Handy: Höher oder tiefer?
  • Welches Instrument fehlt? Mit dem Beat in Brumm Kids: eine Trommel raus, die Klasse rät.

Mehr davon: 33 Musikspiele für die Grundschule, mit Minuten und Lautstärke, Rhythmusspiele in fünf Schritten und Singspiele.

Ohne Instrumente, ohne Musikraum, ohne Singen

Ohne Musikraum geht es auch: Bodypercussion (klatschen, patschen, stampfen, schnipsen), Becher-Rhythmen, Schultaschen-Percussion mit Brotdose und Trinkflasche, Stuhltänze am Platz. Eine Klasse, die nicht singen will, spricht Rhythmicals, hört, bewegt sich oder summt: Summen ist leiser und fühlt sich für viele Kinder weniger nach Vorsingen an. Zwanzig Ideen dafür: Musikspiele ohne Instrumente.

Instrumente für die Grundschule

Orff-Instrumente (Xylofon, Metallofon, Glockenspiel, Trommeln, Rasseln), Boomwhacker, Blockflöte, Ukulele, Cajón, ein Keyboard. Boomwhacker sind farbige Röhren, jede ein Ton, und gut für die ganze Klasse auf einmal: Boomwhacker-Farben zeigt eine gesummte Melodie in ihren Farben. Für die Blockflöte: Blockflöte: welcher Ton? Und ein Klangexperiment, das in Sachunterricht wie in Musik passt: Wassergläser mit Tonleiter.

Hat man in der Grundschule Musikunterricht?

Ja. Musik steht in jedem Bundesland auf der Stundentafel der Grundschule, meist mit ein bis zwei Wochenstunden pro Klasse. Wie viele genau, legt jedes Land fest, und manche bündeln Musik mit Kunst oder anderen Fächern in einem Lernbereich, etwa Bayern in Klasse 3 und 4 (Deutsches Musikinformationszentrum, Stundentafeln Musik an Grundschulen, Stand August 2024). In Berlin und Brandenburg geht die Grundschule bis Klasse 6.

Erteilt wird der Musikunterricht oft von Lehrkräften, die Musik nicht studiert haben. Nach einer Studie für den Deutschen Musikrat, die Konferenz der Landesmusikräte und die Bertelsmann Stiftung (Lehmann-Wermser, Weishaupt, Konrad, 2020; Daten meist aus dem Schuljahr 2016/17) geben ausgebildete Musiklehrkräfte in den 14 untersuchten Ländern nur 43 Prozent des vorgeschriebenen Musikunterrichts an Grundschulen.

Was im Lehrplan steht

Jedes Land schreibt seinen eigenen Lehrplan, gemeint ist überall dasselbe: Musik machen, Musik hören, über Musik nachdenken. Fachleute sagen Produktion, Rezeption und Reflexion. Nordrhein-Westfalen (Lehrplan 2021) nennt die Bereiche Musik machen und gestalten, Musik hören und verstehen und Musik umsetzen und darstellen. Bayern (LehrplanPLUS) hat vier Lernbereiche: Sprechen – Singen – Musizieren, Musik – Mensch – Zeit, Bewegung – Tanz – Szene und Musik und ihre Grundlagen. Der größte Teil der Zeit gehört dem Machen: singen, spielen, sich bewegen, erfinden.

Stundenaufbau und Methoden: eine Musikstunde in 45 Minuten.

Nach zehn bis fünfzehn Minuten braucht eine Grundschulklasse meist einen Wechsel: vom Sitzen ins Stehen, vom Lauten ins Leise. Ein Aufbau, der in jeder Klassenstufe trägt:

5 Min.
Ankommen. Immer dasselbe Begrüßungslied oder dasselbe Klatschmuster. Das Ritual sagt: jetzt ist Musik.
5 Min.
Warm-up. Gähnen, Seufzen von oben nach unten, auf „mm“ summen, eine Sirene mit der Stimme. Dazu ein Rhythmus zum Nachklatschen.
15 Min.
Das Neue. Ein Lied lernen, ein Stück hören oder ein Instrument ausprobieren. Ein Ziel pro Stunde.
10 Min.
Bewegen oder Spielen. Ein Tanz, ein Bewegungslied, ein Musikspiel. Hier darf es laut werden.
10 Min.
Erfinden und Abschluss. Eine eigene Strophe, ein eigener Rhythmus, eine eigene Melodie. Dann das Abschlusslied, wieder jedes Mal dasselbe.

Ein Lied einführen

  1. Vorspielen oder vorsingen. Die Kinder hören nur zu.
  2. Den Refrain Zeile für Zeile vor- und nachsingen.
  3. Eine Bewegung pro Zeile.
  4. Die Strophen in der nächsten Stunde.

Weitere Methoden, die in jeder Klasse tragen: Echo (vor- und nachmachen), ein Ostinato als Begleitung, die Klanggeschichte und Hören mit Auftrag (Hand hoch, wenn das Thema wiederkommt).

Die 20-Minuten-Stunde oben passt als „Das Neue“ und „Erfinden“ hinein. Für einen ganzen Plan ohne Vorbereitung: die Vertretungsstunde Musik, 45 Minuten Minute für Minute.

Musikunterricht nach Klassenstufe.

Was Kinder in dem Alter meist können und was sie gern tun. Die Klassen sind gemischt; nimm es als Richtung, nicht als Prüfung.

Musikunterricht in Klasse 1

Kurze Lieder mit Wiederholung und Bewegung, Echo-Singen, Fingerspiele. Laut und leise, hoch und tief, schnell und langsam unterscheiden. Den Puls gehen und klatschen. Namen in Silben klatschen: Ma-ri-a sind drei Schläge.

Musikunterricht in Klasse 2

Rhythmussprache: ta für einen Schlag (eine Viertel), ti-ti für zwei Achtel, also zwei halbe Schläge. Einfache Kanons wie „Bruder Jakob“ in zwei Gruppen. Klanggeschichten mit Orff-Instrumenten, Rasseln und Trommeln. Die ersten Instrumente nach Klang erkennen.

Musikunterricht in Klasse 3

Notenschrift: fünf Linien, der Violinschlüssel, die Töne c′ bis c″ (in Deutschland mit H statt B), ganze, halbe, Viertel- und Achtelnoten. Instrumentenkunde und das Orchester. Lieder mit Ostinato begleiten, auf Boomwhackern oder Stabspielen. Oft beginnt jetzt die Blockflöte.

Musikunterricht in Klasse 4

Mehrstimmig singen, Bodypercussion zu Popsongs, ein Klassenarrangement mit Boomwhackern. Komponisten und ihre Zeit, Formen wie A-B-A oder Rondo. Eigene Stücke erfinden und aufschreiben. Am Ende das Abschiedslied für die Grundschule.

Die Stimme der Kinder schonen

Kinderstimmen im Grundschulalter singen am bequemsten etwa zwischen d′ und d″ (rund 294 bis 587 Hz). Viele Liederbücher und Erwachsene setzen tiefer an; dann brummen die Kinder oder rufen. Stimm also eher höher an, sing nicht gegen eine laute Klasse an, und lass kein Kind allein vorsingen, das es nicht will. Den Anfangston prüfst du mit Welchen Ton singe ich?: einmal singen, das Handy sagt den Ton.

Einstieg: die erste Musikstunde.

  • Ein Kennenlernspiel. Jedes Kind klatscht seinen Namen in Silben, die Klasse klatscht ihn nach. Fünf Minuten, und alle haben schon Musik gemacht.
  • Ein Lied, das alle schnell können. Ein Lied zur Jahreszeit oder ein Mitmachlied mit Bewegung, Refrain zuerst.
  • Das Stoppzeichen. Eine Hand hoch, alles ist still, auch die Instrumente. Einmal üben, dann gilt es.
  • Fragen. Wer spielt ein Instrument? Welche Musik hört ihr zu Hause? Daraus wird das Jahr.
  • Die Musikmappe. Ein Deckblatt gestalten, das erste Arbeitsblatt hinein.

Regeln und Rituale im Musikunterricht

Wenige, und jede Stunde dieselben. Instrumente liegen, bis das Zeichen kommt. Wer spielt, hört auch zu. Niemand lacht über eine Stimme. Und es gibt keine Wertung gegeneinander: im Musikunterricht der Grundschule geht es ums Mitmachen, nicht ums Gewinnen.

Rituale, die tragen: dasselbe Begrüßungslied zum Anfang (zum Beispiel das westafrikanische „Fungi Alafia“), das Stoppzeichen, Aufräummusik, die immer gleich ist, „Hoch soll er leben“ zum Geburtstag, das Abschlusslied.

Wenn es zu laut wird

Nicht lauter werden. Das Stoppzeichen, dann sofort etwas Leises: ein Hörspiel mit geschlossenen Augen, ein Ton, der verklingt, bis keiner ihn mehr hört. Langeweile und Überforderung liegen nah beieinander; oft war die Aufgabe zu lang. Dann lieber abbrechen und morgen weitermachen.

Musik fachfremd unterrichten.

Wenn du Musik nicht studiert hast, bist du in guter Gesellschaft: mehr als die Hälfte des Musikunterrichts an Grundschulen geben Lehrkräfte ohne Musikstudium (siehe oben). Was hilft:

  • Playback statt Klavier. Ein Lied vom Handy über die Box trägt die Klasse. Du singst mit, nicht vor.
  • Lieder, die du selbst magst. Du musst ein Lied nicht gut singen können, nur gern hören.
  • Der Körper als Instrument. Rhythmus braucht keine Noten und keinen Ton.
  • Erst der Refrain. Wenn die Klasse ihn kann, ist die Stunde schon gelungen; die Strophen kommen nächste Woche.
  • Kinder, die ein Instrument spielen, spielen vor und begleiten.

Die 20-Minuten-Stunde oben ist dafür gemacht: Du drückst Play, die Kinder machen die Musik, das Handy sorgt für Takt und Tonart.

Musik in anderen Fächern

Musik hilft auch außerhalb der Musikstunde: das Einmaleins als Rap sprechen, Wörter in Silben klatschen, zu einem Bilderbuch eine Klanggeschichte spielen, zu Musik malen. Im Sachunterricht passt das Experiment mit den Wassergläsern.

Themen durchs Schuljahr.

Jahreszeit und Feste geben jeder Stunde einen Anlass. Zu jedem Anlass ein Werk zum Hören, das Kinder in der Grundschule gut tragen:

Herbst
Vivaldi, „Der Herbst“ aus Die vier Jahreszeiten (1725): die Jagd im dritten Satz hören, Bilder malen. Der Kanon „Hejo, spann den Wagen an“, zu St. Martin „Ich geh mit meiner Laterne“.
Halloween
Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus Peer Gynt: leise und langsam, dann laut und schnell. Saint-Saëns, Danse macabre (1874): die Geige spielt den Tod, um Mitternacht schlägt die Harfe zwölf.
Advent und Weihnachten
Tschaikowsky, Der Nussknacker (1892): der „Tanz der Zuckerfee“ mit der Celesta, der „Blumenwalzer“. „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, ein kleiner Auftritt.
Beethoven
Getauft im Dezember 1770 in Bonn: „Für Elise“, die „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie, die vier Töne am Anfang der Fünften.
Fasching
Saint-Saëns, Der Karneval der Tiere (1886): der Elefant ist der Kontrabass, der Schwan das Cello, die Fossilien das Xylofon. Tiere erraten, dann dazu bewegen.
Frühling und Ostern
Prokofjew, Peter und der Wolf (1936): jede Figur ein Instrument, siehe unten. Vivaldi, „Der Frühling“: die Vögel in den Geigen. „Alle Vögel sind schon da“, „Der Kuckuck und der Esel“.
Sommer
Mussorgski, Bilder einer Ausstellung (1874): Musik zu Bildern, dann eigene Bilder vertonen. Der Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ für das Schulfest, in Klasse 4 das Abschiedslied.

Auftritte im Schuljahr

Anlässe gibt es jedes Jahr dieselben: Einschulung, St. Martin, Weihnachtsfeier, Schulfest, Abschied der Vierten. Ein kurzes Lied mit Bewegung, das die Klasse sicher kann, trägt mehr als ein langes Musical; niemand muss allein singen.

Peter und der Wolf im Musikunterricht

Peter sind die Streicher, der Vogel die Querflöte, die Ente die Oboe, die Katze die Klarinette, der Großvater das Fagott, der Wolf drei Hörner, die Schüsse der Jäger Pauken und große Trommel. Erst die Instrumente einzeln vorstellen, dann die Kinder beim Hören die Figur hochhalten lassen, die gerade spielt.

Interkultureller Musikunterricht: Musik aus anderen Ländern

Lieder in den Sprachen der Kinder in der Klasse. Ein Kind bringt ein Lied von zu Hause mit, die Klasse lernt den Refrain. „Bruder Jakob“ gibt es in vielen Sprachen (Frère Jacques, Fra Martino, Are You Sleeping): jede Gruppe singt ihre Sprache, zusammen wird es ein Kanon. Das Begrüßungslied „Fungi Alafia“ kommt aus Westafrika.

Instrumentenkunde: die Sitzordnung im Orchester.

Die Faustregel, wenn du die Sitzordnung an die Tafel zeichnest oder ein Arbeitsblatt dazu machst: die Leisen vorn, die Lauten hinten. Vom Dirigenten aus gesehen, in der heute üblichen Aufstellung:

  • Vorn, im Halbkreis: die Streicher. Links die ersten Violinen, daneben die zweiten Violinen, dann die Bratschen, rechts die Violoncelli. Die Kontrabässe stehen rechts hinter den Celli.
  • In der Mitte: die Holzbläser. Vorn Flöten und Oboen, dahinter Klarinetten und Fagotte.
  • Dahinter: die Blechbläser. Hörner, Trompeten, Posaunen, Tuba.
  • Ganz hinten: Pauken und Schlagwerk.
  • Am Rand: die Harfe, meist links bei den Violinen.

In der älteren deutschen Aufstellung sitzen die zweiten Violinen rechts vorn, den ersten gegenüber, und die Kontrabässe links hinten. Beides kommt vor; für die Grundschule reicht die Faustregel.

Die Kinder malen einen Halbkreis mit vier Reihen und schreiben die vier Instrumentenfamilien hinein: Streicher, Holzbläser, Blechbläser, Schlagwerk.

Material für den Musikunterricht, kostenlos.

  • Dieses Arbeitsblatt: „Mein Lied mit Mika“, frei unter CC BY 4.0 (unten).
  • Der Deutsche Bildungsserver sammelt Arbeitsblätter, Musikspiele und Noten für die Grundschule in einem Dossier.
  • Musikverlage wie Lugert stellen Gratis-Downloads bereit: Arrangements, Klanggeschichten, Bodypercussion.
  • Ulrich Kaisers OpenBooks zu Musiktheorie und Gehörbildung, unter CC BY-SA, eher für dich als für die Kinder.
  • Die Spiele auf brumm.ai: im Browser, ohne Anmeldung, Mikrofon nur auf Tipp: alle Musikspiele für Kinder.

Digitaler Musikunterricht

Ein Tablet in der Klasse kann aufnehmen, Töne zeigen, einen Beat spielen. Es ersetzt kein Singen, aber es lässt Kinder Musik machen, die noch keine Noten können. Achte bei jeder App darauf, wo die Stimmen der Kinder landen.

Datenschutz in der Klasse.

  • Kein Konto, keine Anmeldung, keine Werbung, kein Tracking, keine Cookies.
  • Die Aufnahmen bleiben auf dem Handy und werden dort zu Noten. Der Server zählt nur, dass eine Seite geöffnet, Play gedrückt oder ein Link gemacht wurde, ohne Cookies und ohne Konto (genau beschrieben).
  • Die Lieder liegen im Browser des Handys, bis jemand sie Mika gibt.
  • Bitte nicht aus dem Unterricht teilen. Ein geteiltes Lied trägt die Stimmen der Kinder; dafür braucht es das Einverständnis der Eltern. Teilen und Herunterladen liegen ohnehin hinter einer Schranke für Erwachsene.

Das Arbeitsblatt.

Eine Seite A4, schwarz-weiß druckbar: Name und Titel des Lieds, die Melodie als Linie über zwei Takte, die Form zum Einkreisen, was gleich blieb und was sich änderte, ein Bild. Unter CC BY 4.0: frei kopieren, ändern und weitergeben, mit Namensnennung (Daniel Breyer, brumm.ai/de/kids).

Arbeitsblatt (PDF)

Diese Stunde ist neu und noch in keiner Klasse erprobt. Wenn du sie ausprobierst, schreib uns, was geklappt hat und was nicht: hello@brumm.ai.

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