Für Lehrerinnen und Lehrer · Klasse 1 bis 4 · ein Handy reicht
Rhythmusspiele für die Grundschule: vom Puls zum eigenen Rhythmus
Fünf Schritte vom Puls bis ti-ti, jeder mit einem Spiel für die Klasse und einer Runde mit Mika. Darunter Klatschübungen, Bodypercussion, Sprechverse. Zuerst der Puls:
Mika: Ich zähle bis vier, dann klatsche ich vor. Was ihr zurückklatscht, höre ich, Noten gebe ich keine.
Die Klasse klatscht mit, auf jeden Schlag einmal. 76, 92 oder 112 Schläge pro Minute, umschaltbar, während der Puls läuft: das ist Schritt 3.
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Schritt 1 · PulsDen Puls finden
Der Puls oben läuft, alle patschen mit den Händen auf die Oberschenkel, dann gehen sie im Puls durch den Raum. Klasse 3/4: der Puls wandert im Kreis von Hand zu Hand, und wenn er stoppt, zählen alle im Kopf weiter.
Klasse 1–4 · 3 Min. · mittel laut Rhythmus klatschen: auf Langsam stellen. Mikas erste Rhythmen sind fast nur der Puls. -
Schritt 2 · EchoIch klatsche vor, ihr klatscht nach
Du klatschst vier Schläge vor, die Klasse klatscht sie zurück, ohne Lücke. Dann übernimmt Mika: er klatscht zwei Takte, ein Kind klatscht sie ins Handy zurück. Klasse 3/4: ein Kind macht vor, die anderen antworten.
Klasse 1–4 · 4 Min. · laut Rhythmus klatschen: Normal und Klassenmodus. Nach jeder Runde tippst du „Nächstes Kind“. -
Schritt 3 · Schnell und langsamSchleichen, gehen, rennen
Oben zwischen Langsam und Schnell wechseln: bei langsam schleichen alle, bei normal gehen sie, bei schnell trippeln sie auf der Stelle. Klasse 3/4: das Tempo wechselt mitten im Takt, und niemand bleibt stehen.
Klasse 1–4 · 3 Min. · laut Rhythmus klatschen: eine Runde auf Langsam, die nächste auf Schnell. -
Schritt 4 · PausenDie Stille hat einen Platz
Ta ta ta sch: auf „sch“ öffnen alle lautlos die Hände. Dann wandert die Pause an eine andere Stelle, und die Klasse sagt, wo sie war. Klasse 3/4: zwei Pausen in einem Takt.
Klasse 1–4 · 3 Min. · mittel laut Rhythmus klatschen: in Mikas Rhythmen sind die Lücken die Pausen. Unter den Spuren steht „sch“. -
Schritt 5 · UnterteilungTa ist Hund, ti-ti ist Mi-ka
Ta ist ein Schritt, ti-ti sind zwei schnelle. Mit Wörtern geht es von allein: „Hund, Hund, Mi-ka, Hund“. Klasse 3/4: jedes Kind erfindet einen Takt aus Wörtern, die Klasse klatscht ihn nach.
Klasse 1–4 · 4 Min. · mittel laut Rhythmus klatschen ohne Klassenmodus: wer richtig klatscht, kommt eine Stufe weiter, dort kommen die ti-ti. -
Danach · mit TönenDer Puls bekommt Töne
Für Klassen mit Boomwhackern: ein Kind summt eine kurze Melodie, die Seite zeigt sie als Reihe farbiger Röhren. Jedes Kind mit der passenden Farbe schlägt seinen Ton, wenn seine Farbe aufleuchtet. Die Reihe spielt dort in ihrem eigenen Tempo, für den Anfang auf Langsam.
Klasse 1–4 · 10 Min. · laut Boomwhacker-Farben: das Tempo dort auf langsam, die Reihe mit „Groß zeigen“ für alle. -
Zum Schluss · mit BeatBrumm Kids: der Beat zum Mitklatschen
In der App Play drücken, Mika macht den Beat. Die Klasse klatscht den Puls, ein Kind summt zwei Takte dazu, und die Melodie spielt im Takt mit.
Klasse 1–4 · ab 5 Min. · mittel laut Brumm Kids öffnen: einmal Play, dann ist der Beat geladen.
Im Unterricht
Die fünf Schritte oben sind eine Abfolge für den Musikunterricht der Klassen 1 bis 4: als Einstieg reichen fünf Minuten am Stundenanfang, als Unterrichtsteil fünfzehn Minuten mit allen Schritten, über mehrere Wochen trägt jeder Schritt eine eigene Stunde. Du führst, die Klasse klatscht, patscht und geht, einzelne Kinder klatschen mit Mika ins Handy nach. Ziele: den Puls halten, einen Rhythmus nachklatschen, Pausen und Achtel (ti-ti) hören, einen eigenen Takt erfinden.
Fachfremd? Du brauchst keine Noten. Drei Dinge helfen in jeder Stunde: Du zählst jedes Spiel ein („eins, zwei, drei, los“), damit alle zugleich anfangen. Ihr vereinbart vorher ein Stoppzeichen, zum Beispiel die erhobene Hand, und übt es einmal. Und auf einen lauten Teil folgt immer ein leiser.
Rhythmus-Klatschübungen für die Grundschule
Zehn Klatschübungen, von leicht nach schwer. Nr. 1 bis 9 sind je ein Takt aus vier Schlägen, Nr. 10 sind zwei Takte. Alle stehen in Rhythmussprache und mit Wörtern, die genau so klingen. So geht jede: erst sprechen, dann sprechen und klatschen, dann nur klatschen, die Wörter im Kopf. Du klatschst vor, die Klasse klatscht nach, viermal hintereinander ohne Pause. Der Puls oben auf Langsam hält alle zusammen. Die meisten Wörter sind Tiernamen: so werden die Übungen zu Echo-Rhythmen mit Tieren, und die Kinder finden selbst neue, ein Tier mit einer Silbe für ta, mit zwei für ti-ti.
| Nr. | Rhythmussprache | Mit Wörtern | Ab |
|---|---|---|---|
| 1 | ta ta ta ta | Hund, Hund, Hund, Hund | Klasse 1 |
| 2 | ta ta ta sch | Hund, Hund, Hund, (still) | Klasse 1 |
| 3 | ti-ti ta ti-ti ta | Ka-tze, Hund, Ka-tze, Hund | Klasse 1 |
| 4 | ta ti-ti ta sch | Hund, Ka-tze, Hund, (still) | Klasse 1 |
| 5 | ti-ti ti-ti ta ta | Ha-se, Ha-se, Fuchs, Fuchs | Klasse 2 |
| 6 | ta-a ta ta | Waaal, Maus, Maus | Klasse 2 |
| 7 | sch ta ti-ti ta | (still), Bär, Pa-pa-gei | Klasse 2 |
| 8 | ta ti-ti ta ti-ti | Bär, E-le-fant, Ha-se | Klasse 3 |
| 9 | ti-ri-ti-ri ta ti-ti ta | Wa-ckel-pud-ding, Eis, Waf-fel, Eis | Klasse 3 |
| 10 | zwei Takte: 3, dann 7 | Ka-tze, Hund, Ka-tze, Hund, (still), Bär, Pa-pa-gei | Klasse 4 |
„Pa-pa-gei“ in Nr. 7 ist ti-ti ta: zwei kurze Silben, eine lange, wie „E-le-fant“ in Nr. 8. Dass ein Elefant „lang, lang, kurz“ klingt, wie man es manchmal liest, stimmt nicht: man sagt E-le-fant, kurz, kurz, lang. Nr. 8 endet auf ti-ti, das ist schwerer, als es aussieht. Nr. 9 bringt die Sechzehntel, vier schnelle Silben auf einen Schlag; die meisten Klassen schaffen sie ab der dritten. In Klasse 5 sind Nr. 8 bis 10 ein guter Anfang, dann zu zweit: ein Kind klatscht Nr. 1, das andere gleichzeitig Nr. 3.
Rhythmus-Klatschübungen als PDF
Als Unterrichtsmaterial zum Ausdrucken: Die zehn Rhythmen aus Rhythmus klatschen gibt es dort als Rhythmuskarten mit Noten, Rhythmussprache und Stufe, zwei nebeneinander auf A4. Im Druckfenster des Browsers kannst du statt eines Druckers „Als PDF speichern“ wählen; dann hast du sie als PDF. Die Tabelle oben druckst du auf demselben Weg mit dieser Seite aus, als Arbeitsblatt für die Tafel.
Fünf Minuten: zum Stundenbeginn
Für den Anfang einer Stunde oder wenn die Klasse zwischendurch Bewegung braucht. Das Handy liegt vorne, laut.
- 0–1 · Puls
Oben „Puls an“, Normal.
Hört ihr den Schlag? Patscht mit, auf die Oberschenkel. Nicht schneller werden.
- 1–3 · Echo mit Mika
Rhythmus klatschen im Klassenmodus: zwei, drei Kinder nacheinander, die anderen klatschen leise auf der Handfläche mit.
Mika klatscht vor, du klatschst nach. Die anderen hören zu und klatschen nur mit einem Finger.
- 3–4 · Schnell und langsam
Zurück zum Puls, Langsam, dann Schnell.
Jetzt schleichen wir. Und jetzt rennen wir, aber auf der Stelle.
- 4–5 · Puls im Kopf
Puls an, nach vier Schlägen tippst du auf „Puls aus“. Alle klatschen leise weiter, du schaltest nach acht Schlägen wieder an.
Ich mache den Puls aus, ihr macht weiter. Sind wir noch zusammen, wenn er wiederkommt?
Fünfzehn Minuten: der ganze Weg
Alle fünf Schritte der Reihe nach, für Klasse 1/2. Was in Klasse 3/4 anders ist, steht darunter.
- 0–2 · Puls
Oben „Puls an“, Langsam. Erst patschen, dann im Kreis gehen.
Unser Herz schlägt, die Musik auch. Wir gehen genau auf den Schlag.
- 2–5 · Echo
Erst klatschst du Nr. 1 bis 4 aus der Tabelle vor, dann Rhythmus klatschen im Klassenmodus, Normal.
Ich mache vor, ihr macht nach. Genau so, nicht lauter. Und jetzt ist Mika dran.
- 5–7 · Schnell und langsam
Der Puls oben wechselt Langsam, Normal, Schnell.
Hört genau hin: wird es schneller oder langsamer? Eure Füße sagen es mir.
- 7–10 · Pausen
Ta ta ta sch, die Hände öffnen sich lautlos auf der Pause. Dann eine Runde mit Mika: wo hat er eine Lücke gelassen?
Die Pause ist kein Fehler, die gehört dazu. Auf „sch“ machen wir die Hände ganz leise auf.
- 10–14 · Ti-ti
„Hund, Hund, Mi-ka, Hund“ sprechen, dann klatschen, dann nur noch klatschen. Zwei, drei Kinder klatschen mit Mika, ohne Klassenmodus: nach einer richtigen Runde kommen die ti-ti.
Ein Hund macht einen Schritt, Mika macht zwei kleine. Wer hört, wo Mika ist?
- 14–15 · Leiser Schluss
Puls an, Langsam. Alle klatschen nur noch mit einem Finger auf der Handfläche, dann aus.
Ganz leise, nur ein Finger. Und jetzt ist Stille.
Klasse 3/4: beim Puls die Runde „Puls im Kopf“ mit acht stillen Schlägen. Beim Echo macht nach zwei Runden ein Kind vor. Das Tempo wechselt mitten im Takt. Pausen an zwei Stellen. Bei ti-ti erfindet jedes Kind einen Takt aus Wörtern, die anderen klatschen ihn nach. Wenn Zeit bleibt, Brumm Kids mit Beat als sechster Schritt.
Am Platz und leise
Wenn niemand aufstehen kann oder es unruhig wird: alle Schritte gehen am Tisch. Statt patschen tippen die Kinder mit zwei Fingern auf den Tisch, statt gehen nicken sie, die Pause ist eine Hand, die sich in die Luft hebt. Rhythmus klatschen funktioniert auch mit Tippen auf den Bildschirm statt mit Klatschen.
Woran du merkst, dass es sitzt
Keine Noten, kein Vergleich zwischen Kindern. Drei Fragen an die ganze Klasse: Bleibt sie beim Puls zusammen, auch wenn er kurz aus ist? Klatscht sie einen Rhythmus nach, ohne dass einer zu früh anfängt? Kann ein Kind einen eigenen Takt erfinden, den die anderen nachklatschen? Wenn ja, ist die Klasse bereit für den nächsten Schritt.
Bodypercussion in der Grundschule
Bodypercussion heißt: der Körper ist die Trommel. Vier Klänge reichen für die Grundschule, von unten nach oben: stampfen, auf die Oberschenkel patschen, klatschen, schnipsen. Wer noch nicht schnipsen kann, und das sind in Klasse 1 viele, schnalzt mit der Zunge oder reibt die Hände.
- Stampf, stampf, klatsch: das Muster aus „We Will Rock You“ von Queen (1977), in Rhythmussprache ti-ti ta, immer wieder. Die Kinder kennen es oft schon. Erst ohne Musik zum Puls auf Langsam, dann zum Lied.
- Ein Stück in vier Takten: Takt 1 und 2 patsch, patsch, klatsch, sch. Takt 3 stampf, stampf, klatsch, klatsch. Takt 4 schnips, sch, schnips, sch. Sitzt es, beginnt eine zweite Gruppe zwei Takte später: ein Kanon.
- Zu einem Lied: Jedes Lied im Vierertakt, das die Klasse singen kann, trägt ein Ostinato, also ein Muster, das immer gleich bleibt: zu „Bruder Jakob“ patsch, klatsch, patsch, klatsch auf die Schläge. Dann singt eine Gruppe, die andere spielt; wer sicher ist, singt und spielt zugleich.
Bildkarten für Bodypercussion gibt es hier nicht. Es reicht, die vier Klänge als Wörter an die Tafel zu schreiben, stampf, patsch, klatsch, schnips, und darunter das Muster. Sitzt ein Muster, spielt es die Klasse einmal ganz leise und einmal laut, oder trommelt statt zu patschen auf die Brust.
Mehr Spiele nur mit Körper und Stimme stehen bei den Musikspielen ohne Instrumente.
Rhythmusspiele mit Rasseln, Stiften und Bechern
- Rasseln: bleiben leise, auch wenn die ganze Klasse spielt. Eine leere Plastikflasche mit einer Handvoll Reis, Deckel fest zu, ist eine Rassel. Spiel: Du rasselst einen Rhythmus vor, ein Kind rasselt ihn nach, aber leiser oder lauter. Die Klasse sagt, was sich geändert hat, nicht, wer es besser gemacht hat.
- Stille-Spiel: Alle rasseln frei, solange deine Hand oben ist. Geht sie runter, ist es sofort still. Mal nach zwei Sekunden, mal nach zehn: so lernen die Kinder, auf ein Zeichen sofort aufzuhören.
- Zahlen trommeln: Du rufst eine Zahl von 1 bis 4, die Klasse patscht im nächsten Takt so viele Schläge, der Rest des Takts ist Pause. Der Puls oben auf Langsam hält alle zusammen. Klasse 3/4: zwei Zahlen hintereinander, oder eine kleine Rechnung („zwei plus eins“).
- Schultaschen-Percussion: Stifte auf dem Mäppchen, das Lineal auf der Tischkante, die flache Hand auf dem Ranzen. Drei Gruppen, drei Klänge, jede spielt eine Zeile aus der Tabelle oben, zuerst nacheinander, dann gleichzeitig.
- Becher: Das Becherspiel aus dem Film „Pitch Perfect“ (2012) ist für Klasse 3/4 ein Projekt über mehrere Stunden, nicht für zwischendurch. Plastikbecher, am Tisch, Abschnitt für Abschnitt. Der erste Teil: klatsch, klatsch, dreimal auf den umgedrehten Becher tippen, klatsch, Becher hochheben und rechts daneben absetzen. Erst wenn das in der ganzen Klasse sitzt, kommt der zweite Teil.
Sprechverse und Klatschspiele
Sprache hat schon Rhythmus. Ein Vers, im Puls gesprochen, ist für Klasse 1 der leichteste Weg zum Takt.
- Wer hat den Keks aus der Dose geklaut? Alle patschen und klatschen im Wechsel und sprechen: „Wer hat den Keks aus der Dose geklaut? Lena hat den Keks aus der Dose geklaut.“ Lena: „Wer, ich?“ Alle: „Ja, du.“ Lena: „Niemals.“ Alle: „Wer dann?“ Lena nennt das nächste Kind. Damit niemand übrig bleibt: in Sitzreihenfolge weitergeben.
- Namen klatschen: jedes Kind klatscht seinen Namen in Silben, „Tim“ ist ein Schlag, „Ma-xi-mi-li-an“ sind fünf. Die Klasse klatscht ihn nach. Wer seinen Namen nicht klatschen mag, nimmt ein Tier.
- Partnerklatschspiele wie „Bei Müllers hat's gebrannt“: zu zweit, Hände über Kreuz, für Klasse 2 bis 4. Dabei lernen die Kinder, mit einem anderen Kind im Takt zu bleiben.
Ta, ti-ti, sch: die Rhythmussprache
| Silbe | Note | Dauer |
|---|---|---|
| ta | Viertel | ein Schlag |
| ti-ti | zwei Achtel | zwei auf einen Schlag |
| ta-a | Halbe | zwei Schläge |
| sch | Viertelpause | ein Schlag Stille |
| ti-ri-ti-ri | vier Sechzehntel | vier auf einen Schlag |
| sch-ti | Achtelpause und Achtel | Stille, dann ein Klatscher auf dem halben Schlag |
Die Silben stammen aus der französischen Methode von Galin, Paris und Chevé (19. Jahrhundert) und kamen über Zoltán Kodály in viele Schulbücher. Manche Bücher sagen „geh“ für die Viertel und „lau-fen“ für zwei Achtel. Was deine Klasse schon kennt, bleibt: die Silben sind nur die Brücke zu den Noten. Rhythmus klatschen und seine Rhythmuskarten schreiben ta, ti-ti und sch, dazu sch-ti: eine halbe Pause, dann ein schneller Klatscher. ta-a und ti-ri-ti-ri kommen dort nicht vor.
Was Kinder in welchem Alter schaffen
| Alter | Das geht meistens |
|---|---|
| 3 bis 5 (Kita) | Mitpatschen, frei zur Musik gehen, laut und leise, schnell und langsam. Einen gleichmäßigen Puls halten viele erst mit fünf oder sechs, und dann in einem bequemen Tempo. |
| Klasse 1 | Im Puls gehen, vier Schläge nachklatschen, ta und sch, ti-ti über Wörter. |
| Klasse 2 | Zwei Takte nachklatschen, Pausen an jeder Stelle, ta-a, ein Ostinato zu einem Lied. |
| Klasse 3 | Rhythmen aus Vierteln, Achteln und Pausen lesen und aufschreiben, zwei Gruppen gleichzeitig, Sechzehntel. |
| Klasse 4 | Eigene Stücke über vier Takte, Kanon mit drei Gruppen, der Dreiertakt (eins, zwei, drei, wie ein Walzer). |
Die Spannen sind breit, und ein Kind, das den Puls noch nicht hält, ist nicht unmusikalisch: es braucht mehr Runden im eigenen Körper, gehen und patschen, bevor das Klatschen sitzt. Für die Kita stehen kürzere Spiele bei den Musikspielen im Kindergarten.
Rhythmusspiele im Sportunterricht
Der Puls oben läuft auch in der Turnhalle, an einer Bluetooth-Box. Im Puls laufen und auf jeder Eins, dem hohen Klick, die Richtung wechseln. Einen Ball auf jeden Schlag prellen, erst auf Langsam. Seilspringen zum Puls. Der Lehrplan 21 der Deutschschweiz nennt das im Fach Bewegung und Sport für Zyklus 1: sich im Metrum bewegen, im Puls laufen und springen (BS.3.C.1.1b).
Was Rhythmusspiele bringen, und was nicht
Sie bringen eine Klasse dazu, gemeinsam etwas zu machen, zuzuhören und auf den eigenen Einsatz zu warten. Studien finden außerdem, dass Kinder, die sicher im Takt klopfen, im Schnitt auch Silben und Reime besser heraushören (zusammengefasst von Usha Goswami, Universität Cambridge, 2011). Dass Rhythmusspiele eine Lese- oder Rechenschwäche verhindern, wie es manche Seiten schreiben, ist damit nicht gezeigt.
Was du brauchst
Ein Handy mit aktuellem Browser (Safari oder Chrome), laut gestellt; am iPhone den Stumm-Schalter aus. Eine Bluetooth-Box hilft in einem großen Raum. Kein Konto, keine Noten; drucken nur, wenn du die Rhythmuskarten willst. Für die Spiele mit Rasseln und Bechern: leere Plastikflaschen mit Reis, Plastikbecher.
Das Mikrofon braucht nur Rhythmus klatschen, und erst wenn ein Kind tippt; es hört dort nur auf die Klatscher und schließt, sobald die zwei Takte des Kindes vorbei sind. Nichts wird aufgenommen oder hochgeladen (Datenschutz bei Brumm Kids). Der Puls oben braucht kein Mikrofon.
Diese Abfolge ist neu und noch in keiner Klasse erprobt. Wenn du sie ausprobierst, schreib uns, was geklappt hat: hello@brumm.ai.