brumm.club

Kostenlos · Mikrofon · nichts wird hochgeladen

Stimme testen, Ton für Ton.

Stimme testen online: Du singst ein paar gehaltene Töne ins Handy, und der Test misst ihre Tonhöhe. Für Stimmumfang und Stimmlage fang mit dem Stimmumfang-Test an, zwei Töne in einer Minute. Ob du Sopran oder Alt, Tenor oder Bass bist, sagt der Stimmlagen-Test; ob du die Töne triffst, zeigt Kann ich richtig singen? Kostenlos, im Browser, ohne App und ohne Konto.

Mika, der Resident

Von seinem Kissenturm hört der Resident die Straße. Hier sagt er deinen Ton, nie, ob er gut war.

Alle Tests hier messen nur die Tonhöhe: welcher Ton, wie viele Cent daneben, wie ruhig er steht. Ob deine Stimme schön ist, sagt keiner, und keiner vergleicht dich mit anderen. Das Mikrofon geht erst an, wenn du tippst, und nach dem Ton oder der Melodie wieder aus; nichts wird gespeichert oder verschickt.

Brumm, die AppSumm zwei Takte, den Rest macht der Resident. Ohne Konto.Öffnen

Themen

Welcher Test beantwortet welche Frage?

Du willst wissenDer TestDu bekommst
Wie tief und wie hoch komme ich?Stimmumfang-Testdeinen tiefsten und höchsten bequemen Ton (im Beispiel A2–E4), die Spanne in Halbtönen und die Stimmlage, die am besten dazu passt
Welche Stimmlage habe ich?Stimmlagen-Testdie Lage, zu der deine Stimme neigt, und ihren Nachbarn
Kann ich singen, treffe ich die Töne?Kann ich richtig singen?fünf vorgespielte Töne, für jeden deine Abweichung in Cent
Welcher Ton ist das, den ich singe?Welchen Ton singe ich?deine Stimme in Noten, live; der letzte ruhige Ton bleibt stehen
Wie ruhig halte ich einen Ton?Einen Ton haltenacht Sekunden als Linie: stabil, wandernd, Vibrato
Welche Tonart passt zu mir?In welcher Tonart singe ich?die Tonart einer gesummten Melodie, mit zweiter Wahl

Wer glaubt, gar nicht singen zu können, macht zuerst den Tontaub-Test: zwanzig Runden, nur hören, kein Mikrofon. Danach ist Töne nachsingen die Übung.

So testest du deine Stimme, damit das Ergebnis stimmt

Der Test benennt einen gehaltenen Ton auf den Halbton genau; ob das Ergebnis stimmt, hängt fast nur davon ab, wie du an dem Tag singst. Darum diese sechs Punkte:

  1. Erst einsingen. Zwei bis fünf Minuten summen, Lippen flattern lassen, sanfte Sirenen von unten nach oben. Eine kalte Stimme reicht weniger weit. Das Einsingen zum Mitsingen gibt es in fünf, zehn oder fünfzehn Minuten.
  2. Störgeräusche aus. Der Test schaltet die Rauschunterdrückung des Handys ab, damit sie deine Töne nicht glättet; darum Fernseher, Lüfter und Musik aus. Das Handy vor dir auf den Tisch, nicht direkt vor den Mund.
  3. Jeden Ton etwa zwei Sekunden halten, auf „a“. Gemessen werden gehaltene Töne. Der Test nimmt den mittleren Wert aller Momente, in denen er einen Ton hört; ein Anschleifen am Anfang verschiebt ihn kaum.
  4. Bequem, nicht extrem. Unten zählt der tiefste Ton, der noch nach Ton klingt, nicht das Knarren darunter; oben der, den du im Refrain dreimal hintereinander singen könntest.
  5. In Sprechlautstärke, nicht gerufen. Das Mikrofon hört dich auch leise. Wer oben drückt, wird eng, nicht höher. Tut der Hals weh, mach Schluss für heute.
  6. Dieselbe Tageszeit. Direkt nach dem Aufstehen fehlen dir oft unten wie oben ein paar Töne, nach langem Singen oben wieder. Willst du zwei Ergebnisse vergleichen, mach beide eingesungen und ungefähr zur gleichen Uhrzeit.

Im Stimmbruch wandert die Stimme über Monate; ein Ergebnis gilt dann nur für jetzt, wiederhol den Test alle paar Wochen. Die Tabelle unten beschreibt erwachsene Stimmen.

Welche Stimmlage habe ich? Stimmlage bestimmen in sechs Lagen

Um deine Stimmlage zu bestimmen, vergleichst du deinen bequemen Umfang mit diesen Richtwerten. Von tief nach hoch: Bass, Bariton und Tenor, meist Männerstimmen; Alt, Mezzosopran und Sopran, meist Frauenstimmen. Das „meist“ ist eine Häufigkeit, keine Regel. Die Umfänge sind Richtwerte, und benachbarte Lagen teilen mehr als eine Oktave. Die Töne stehen in beiden Schreibweisen: wissenschaftlich (C4) und deutsch (c', das eingestrichene c in der Mitte der Klaviatur), dazu die Frequenz bei A4 = 440 Hz.

StimmlageUmfangDeutschFrequenz
BassE2–E4E–e'82,4–329,6 Hz
BaritonG2–G4G–g'98,0–392,0 Hz
TenorC3–C5c–c''130,8–523,3 Hz
AltF3–F5f–f''174,6–698,5 Hz
MezzosopranA3–A5a–a''220,0–880,0 Hz
SopranC4–C6c'–c'''261,6–1046,5 Hz

Ein Chorsatz verlangt weniger und bleibt in der Mitte: Sopran etwa c'–a'', Alt f–d'', Tenor c–a', Bass F–d'. Im Laienchor brauchst du den ganzen Umfang aus der Tabelle selten. Die Oper teilt feiner, in Fächer (nach Rudolf Kloiber, Handbuch der Oper, 1951): Soubrette, lyrischer und dramatischer Sopran, Spieltenor, Heldentenor, seriöser Bass und weitere. Für Pop, Chor und Karaoke reichen die sechs Lagen.

Stimmumfang und Stimmlage sind nicht dasselbe

Der Stimmumfang ist die Spanne zwischen deinem tiefsten und deinem höchsten Ton. Die Stimmlage richtet sich danach, wo die Stimme zu Hause ist: wo sie mühelos klingt (Gesangslehrer sagen Tessitura) und wo sie von der Brust- in die Kopfstimme wechselt (der Passaggio). Eine Mezzosopranistin und eine Sopranistin kommen beide oft von A3 bis A5; die eine klingt in der Mitte voller, die andere bleibt oben leicht. Deshalb fragt der Stimmlagen-Test zuerst nach dem Ton, der am leichtesten geht.

Was ist ein guter Stimmumfang?

Einen, in dem deine Lieder liegen. Die meisten Popmelodien kommen mit einer Oktave bis anderthalb aus. Ungeübte Erwachsene singen bequem meist anderthalb Oktaven, ausgebildete Stimmen zwei bis drei; die Tabelle oben zeigt zwei Oktaven je Lage, weil sie den ganzen Bereich der Lage meint, nicht deinen.

Sopran oder Alt? Stimmlage testen als Frau

Mach den Stimmlagen-Test und sing den ersten Ton so, wie du im Radio mitsingst. Der Test setzt das Zuhause des Alts um D♯4 an, des Mezzosoprans um G4, des Soprans um A♯4, und gewichtet diesen Ton stärker als die Ränder. Beim Singen hörst du es auch selbst: Ein Alt klingt unten voll und wird über C5 eng; ein Sopran bleibt über E5 leicht und klingt unter A3 dünn. Viele Stimmen liegen dazwischen, und das ist kein Mangel.

Tenor, Bariton oder Bass? Stimmlage bei Männern

Dasselbe für Männer, eine Oktave tiefer: Zuhause des Basses um D3, des Baritons um F3, des Tenors um A♯3. Der Bariton gilt als die häufigste Männerstimme. Viele Männer kippen oben ins Falsett, die leichte, oft hauchige Lage über der vollen Stimme. Für die Stimmlage zählt der Bereich, den du mit voller Stimme singst, also Brust- und Mischstimme. Ein Mann, der im Falsett in der Alt- oder Mezzolage singt, heißt Countertenor.

Wie kann ich testen, ob meine Stimme tief ist?

Zwei Antworten, je nachdem, ob du sprichst oder singst. Die Sprechstimme liegt bei erwachsenen Männern meist zwischen 85 und 155 Hz (etwa F2 bis D♯3), bei Frauen zwischen 165 und 255 Hz (etwa E3 bis knapp unter C4), einzelne Stimmen auch weit daneben (Baken und Orlikoff, Clinical Measurement of Speech and Voice, 2000). Sag ein langes „mhm“ wie beim Zustimmen, in deiner normalen Sprechhöhe, in den Tonhöhen-Erkenner, und lies die Hz ab.

Beim Singen zählt dein tiefster bequemer Ton aus dem Stimmumfang-Test. Liegt er bei einem Mann um G2 (98 Hz) oder tiefer, bist du in der Lage von Bariton und Bass; bei einer Frau um F3 (174,6 Hz) oder tiefer, in der des Alts. Tief heißt dabei: klar gehalten, nicht geknarrt.

Kann ich singen? Was ein Online-Test dazu sagt

Ein Test kann messen, ob du einen Ton triffst, den du hörst. Kann ich richtig singen? spielt fünf Töne vor, du singst jeden nach und siehst, wie viele Cent du danebenlagst. Hundert Cent sind ein Halbton. Innerhalb von 25 Cent, einem Viertel Halbton, zählt der Test einen Ton als getroffen, bis 50 Cent als nah dran; darüber liegt der Nachbarton näher.

Echte Tontaubheit, die angeborene Amusie, betrifft etwa 1,5 % der Menschen (Peretz und Vuvan, European Journal of Human Genetics, 2017). Viel häufiger hört das Ohr richtig und die Stimme findet den Ton noch nicht (Pfordresher und Brown, Music Perception, 2007). Das lässt sich üben: Ton hören, nachsingen, sehen, wie weit daneben, nochmal. Richtig singen lernen zeigt, an welchem Schritt es hakt.

Habe ich eine schöne Stimme? Was KI-Stimmanalysen bewerten

Ob eine Stimme schön ist, entscheidet, wer zuhört, und zwei Zuhörer entscheiden verschieden. Das misst kein Mikrofon. Apps, die deine Stimme mit KI analysieren und eine Note von 1 bis 10 geben, rechnen nach eigener Beschreibung (Stand 2026) mit messbaren Größen: Tonhöhe, Timing, Lautstärke, Atemkontrolle. Messbar ist also, ob du die Töne triffst, ob ein gehaltener Ton ruhig steht und ob ein Lied in deiner Lage liegt; das siehst du hier ohne Note. Klangfarbe, Wärme und den Registerwechsel misst keiner der Tests hier. Dafür braucht es ein geschultes Ohr. Was deine Stimme über deinen Charakter verrät, fragen Persönlichkeitsquizze; eine Tonhöhe sagt darüber nichts, und keiner der Tests hier tut so.

Der Tonhaltetest aus Videos über Stimmfitness misst meist, wie viele Sekunden ein Ton auf einem Atem hält. Einen Ton halten misst etwas anderes: wie ruhig die Tonhöhe acht Sekunden lang bleibt. Ein Gesundheitscheck ist keiner der Tests.

Welches Lied passt zu meiner Stimme?

Eins, dessen Melodie in deinen bequemen Umfang fällt. Mach den Stimmumfang-Test. Unter dem Ergebnis stellst du den tiefsten und den höchsten Ton der Gesangsmelodie eines Songs ein und seine Tonart. Der Test sagt, ob er passt oder um wie viele Halbtöne du das Playback verschieben solltest, höchstens sechs; liegt der Song eine Oktave daneben, sagt er das.

Die Tonart einer Melodie aus deinem Kopf findet In welcher Tonart singe ich?, wenn du sie summst. Oder summ gleich eine eigene Melodie in deinem Umfang in die App (sie spricht bisher Englisch) und hör sie als Track.

Daniel, von dem Brumm stammt, hat das auf einem Dorffest gelernt. Zwei Bier intus, ging er auf die Bühne und sang Papa Roach, eine Oktave zu hoch. Jemand bot an, ihn zu verprügeln. Ein zweites Lied gab es sowieso nicht. Ein Stimmumfang-Test hätte es ihm vorher gesagt: Sein Song ist Fire Water Burn von der Bloodhound Gang. Kein Geschrei, eine tiefe Stimme, die er wirklich singen kann. Mehr über Daniel (auf Englisch), der immer noch schlecht summt und sagt, genau darum geht es.

Stimmlage testen ohne Mikrofon

Im Stimmumfang-Test tippst du auf „Kein Mikrofon? Wähl deine Töne nach Gehör“: Spiel einen Ton ab, sing mit, geh einen Schritt tiefer oder höher, bis das Mitsingen nicht mehr leicht ist, dann einen zurück. Am Klavier oder mit einer Klavier-App: Spiel einen Ton, sing ihn, geh eine Taste weiter, bis das Mitsingen eng wird, dann eine zurück. Das ist dein Rand. Ohne Instrument spielt der Tongenerator jeden Ton. Vergleich die zwei Töne mit der Tabelle oben.

Was ist die seltenste Stimmlage?

Bei Frauen gilt der tiefe Alt, der Kontraalt, als die seltenste Lage: eine Stimme, die unten bis etwa E3 oder D3 voll klingt. Bei Männern ist es der tiefe Bass, der bequem unter E2 kommt. Verlässlich gezählt hat das niemand; es ist die Erfahrung von Chorleitern und Gesangslehrern, keine Statistik.

Wie bekomme ich eine bessere Stimme zum Singen?

Der Anfang Schritt für Schritt: Singen lernen: der Anfang und Kann ich singen lernen?

Welche Stimmlage habe ich: App oder Browser?

Keine App nötig. Die Tests laufen im Browser deines Handys, auf dem iPhone wie auf Android, kostenlos und ohne Konto; dein Ton wird auf dem Gerät ausgewertet und nie hochgeladen. Englische Seiten nennen das Voice Test oder Vocal Range Test; gemeint ist dasselbe. Eine Stimmlage-App merkt sich Ergebnisse über Wochen. Hier kopierst du dir die Zeile unter dem Ergebnis („Mein Stimmumfang: …“) und vergleichst selbst.

Du willst ein Instrument stimmen, nicht die Stimme testen? Die Stimmgeräte hören jedes Instrument, auch die Geige.

Gefunden, was du gesucht hast?