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Tongenerator online

Tipp auf Abspielen, und ein leises A4 mit 440 Hz erklingt. Tipp jede Frequenz von 20 Hz bis 20.000 Hz ein, wähl einen Ton, wechsle die Wellenform oder lass ihn gleiten. Läuft im Browser deines Handys, ohne App, und den Ton kannst du als WAV herunterladen.

Mika, der Resident

Mika fängt jeden Ton leise an. Ohren lassen sich schwer ersetzen, seine auch.Es fängt leise an; dreh langsam auf. Hörst du auf dem iPhone nichts, schau nach dem Stummschalter.

440 Hz

A4

Hz
ct
Kammerton, A4 =
Wellenform
Kanal
Testtöne
30%

Sweep (Gleitton)

WAV-Loop

Der Ton, wie er eingestellt ist: 24 Bit, 48 kHz, mono, Spitze bei −6 dBFS, eine ganze Zahl von Schwingungen, damit er ohne Klick loopt. In diesem Tab gemacht.

So benutzt du den Tongenerator

Tipp auf Abspielen. Die Frequenz tippst du in Hertz ein (mit Komma oder Punkt), ziehst den Regler oder springst mit den Knöpfen: ½ ist ein Halbton, 8va eine Oktave, also die doppelte oder halbe Frequenz. Oder du wählst Ton, Oktave und Cent. Alles bleibt im Gleichschritt, der laufende Ton folgt sofort, und die Anzeige nennt den nächsten Ton, die Abweichung in Cent (hundert Cent sind ein Halbton) und die MIDI-Nummer. Die Testtöne starten mit einem Tipp; die Lautstärke beginnt bei 30 %.

Die Wellenform ändert die Klangfarbe, nicht die Tonhöhe. Sinus ist ein reiner Ton, eine einzige Frequenz. Rechteck legt die ungeraden Obertöne dazu, bei 440 Hz also 1320, 2200, 3080 Hz, mit 1/3, 1/5, 1/7 der Amplitude; Dreieck hat dieselben, nur viel schwächer (1/9, 1/25 …), und klingt fast wie Sinus; Sägezahn hat alle (880, 1320, 1760 Hz …, mit 1/2, 1/3 …) und klingt am hellsten. Rechteck und Sägezahn regelt der Generator leiser, damit alle vier ungefähr gleich laut sind. Der Sweep (auf Deutsch auch Wobbeln) gleitet in der gewählten Zeit von einer Frequenz zur anderen, gleich schnell pro Oktave, und hört am Ende auf.

Nach Gehör stimmen: Der Kammerton a¹ = 440 Hz ist seit 1955 internationale Norm (ISO 16); in der Anzeige heißt er A4. Viele Orchester stimmen höher, auf 442 oder 443 Hz, und 432 hat seine Fans. Wähl den Kammerton, und jeder Ton zieht mit: Bei 432 Hz liegt das c¹ (C4) auf 256,87 statt 261,63 Hz. Soll lieber etwas deinem Instrument zuhören, nimm ein Stimmgerät.

Testtöne für Lautsprecher, Kopfhörer und Subwoofer

50 Hz ist die Netzfrequenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 60 Hz die in Nordamerika. Brummt eine Aufnahme genau dort oder beim Doppelten (100 oder 120 Hz), kommt es vom Strom, oft von einer Masseschleife, nicht vom Instrument. 100 Hz zeigt, ob ein kleiner Lautsprecher überhaupt Bass spielt. Für einen Subwoofer lass den Sweep in etwa 20 Sekunden von 100 auf 20 Hz laufen und hör, wo er aufgibt. 440 Hz ist das A. 1 kHz ist der Bezugston, mit dem Studios und Sender ihre Pegel einmessen. 10 kHz prüft einen Hochtöner; leise lassen. Links, beide oder rechts schickt den Ton auf eine Seite: So prüfst du, ob Kopfhörer oder Kabel richtig herum verdrahtet sind.

Was ist ein Tongenerator?

Ein Tongenerator, auch Tonfrequenzgenerator, erzeugt ein periodisches Signal mit genau einstellbarer Frequenz im Hörbereich, meist einen Sinus. Lange war das ein Laborgerät: Der Schwebungssummer von Rohde & Schwarz (1958, 20 Hz bis 20 kHz) mischte zwei hohe Frequenzen und gab ihre Differenz aus, später lieferten Wien-Brücken-Generatoren sehr saubere Sinustöne. Heute wird die Welle digital ausgerechnet (DDS), im Messgerät wie im Browser. Mit Sinusgeneratoren baute Karlheinz Stockhausen 1953 im Studio für elektronische Musik des WDR seine „Studie I“. Derselbe Name steht für zwei andere Geräte, den Leitungssucher der Elektriker und den Funktionsgenerator auf dem Labortisch; beide kommen weiter unten.

Pass auf deine Ohren und deine Boxen auf

Ein Dauerton ermüdet mehr als Musik gleicher Lautstärke. Stell die Lautstärke bei 1 kHz so ein, dass es angenehm ist, und dreh für tiefe oder hohe Töne nicht viel weiter auf, auch wenn du wenig hörst: Das Ohr ist dort unempfindlicher, der Lautsprecher nicht, und ein Bass auf voller Lautstärke kann eine Box zerstören. Halt hohe Töne leise und kurz, und hör auf, wenn etwas wehtut oder klingelt. Babys und Haustiere hören anders: Richte den Ton nicht auf sie.

Wie erzeugt man eine Frequenz?

Eine Frequenz sagt, wie oft sich eine Schwingung pro Sekunde wiederholt: 440 Hz sind 440 Schwingungen pro Sekunde, eine alle 2,27 Millisekunden. Der Browser hat keinen echten Oszillator. Er rechnet die Welle Zahl für Zahl aus, 44.100- oder 48.000-mal pro Sekunde je nach Gerät, und der Wandler macht daraus die Spannung, die den Lautsprecher bewegt. Ein digitales Signal kann nur Frequenzen unter der halben Abtastrate tragen (24 kHz bei 48.000 Werten pro Sekunde); dieser Generator hört bei 20 kHz auf. In der Luft läuft Schall bei 20 °C mit etwa 343 m/s, und die Wellenlänge ist diese Geschwindigkeit geteilt durch die Frequenz.

FrequenzEine Schwingung dauertWellenlängeWo sie vorkommt
20 Hz50 ms17,2 muntere Hörgrenze
50 Hz20 ms6,9 mStromnetz in Europa
100 Hz10 ms3,4 mBass einer kleinen Box
440 Hz2,27 ms78 cmKammerton a¹ (A4)
1 kHz1 ms34 cmBezugston im Studio
10 kHz0,1 ms3,4 cmRevier des Hochtöners
20 kHz0,05 ms1,7 cmobere Hörgrenze junger Ohren

Mit der Wellenlänge verstehst du, was der Sweep im Zimmer findet: Zwischen zwei parallelen Wänden im Abstand von 4 m dröhnt der Bass, wenn genau eine halbe Welle hineinpasst, bei 343 / (2 × 4) = 43 Hz, und wieder bei 86 und 129 Hz. Ein langsamer Sweep von 30 auf 150 Hz macht diese Raummoden hörbar. Die obere Hörgrenze sinkt mit dem Alter; viele Erwachsene hören über 15 kHz nichts mehr.

Warum das Handy bei 50 Hz fast stumm bleibt

Ein Handylautsprecher ist einen Zentimeter groß und bewegt kaum Luft; unter ein paar hundert Hertz kommt fast nichts. Beim Sinus heißt das fast Stille; das wenige, was du hörst, ist Verzerrung des Lautsprechers. Bei Rechteck oder Sägezahn hörst du trotzdem etwas: Ihre Obertöne (bei 50 Hz liefert das Rechteck 150, 250, 350 Hz …) liegen dort, wo der Lautsprecher arbeitet, und das Gehör ergänzt den fehlenden Grundton, den sogenannten Residualton. Den echten Bass hörst du nur mit Kopfhörern oder einer Box mit Tieftöner.

Tongenerator-App, Software oder Gerät?

Als App: Diese Seite läuft ohne Installation im Browser von Android, iPhone und Rechner, kostenlos und ohne Konto. Der Ton entsteht auf deinem Gerät, nichts wird verschickt. Brauchst du ihn als Datei, speichert „WAV-Loop laden“ vier Sekunden, die ohne Klick wiederholen, und „Sweep als WAV“ den Sweep. Mit Lautsprecher: Über Bluetooth oder ein Klinkenkabel spielt der Ton auf jeder Box; über den Kopfhörerausgang geht er auch in ein Mischpult. Als Software: Audacity (kostenlos, für Windows, Mac und Linux) erzeugt Töne und Sweeps im Menü Erzeugen. Als Gerät: Einen Funktionsgenerator kaufst du, wenn das Signal als definierte Spannung in eine Schaltung muss, an einer BNC-Buchse, oft bis in den Megahertz-Bereich; für Ohren und Boxen reicht ein Handy.

Wie kann ich die Tonfrequenz messen?

Einen Ton, den du singst oder spielst, misst der Pitch Detector über das Mikrofon: Ton, Hertz und Cent. Für ein Brummen oder Geräusch nimm eine Spektrum-Analyzer-App; sie zeigt die Spitzen, etwa bei 50 oder 100 Hz. Ein elektrisches Signal misst das Oszilloskop: f = 1 / T. Fünf Perioden in 11,36 ms ergeben T = 2,27 ms, also 440 Hz.

Leitungssucher mit Tongenerator

Der Leitungs- oder Kabelsucher der Elektriker und Netzwerker besteht aus zwei Teilen. Der Sender legt einen Ton um 1 kHz auf die Adern, fest oder zwischen zwei Tönen wechselnd. Laut den Angaben bei RS Components und Intellinet (Stand Oktober 2026) sind das 1000 Hz beim Fluke Pro3000, 960 Hz beim Tempo 701K-G, 1312,5 Hz beim TREND R180002 und abwechselnd 446/657 und 500/781 Hz beim Intellinet 515566. Der Empfänger ist ein empfindlicher Verstärker mit Lautsprecher, dessen Spitze das elektrische Feld um die Ader durch die Isolierung aufnimmt: je näher, desto lauter.

  1. Trenn das Kabel vom Switch, Router oder der Telefonanlage.
  2. Schließ den Sender an ein Ende an: RJ45 oder RJ11 in die Dose, eine Krokoklemme an die Ader und die andere an Erde, beim Koaxkabel den F-Stecker.
  3. Stell ihn auf TONE; hat er einen Wechselton aus zwei Tönen, nimm den, er hebt sich besser vom Rauschen ab.
  4. Am anderen Ende hältst du den Empfänger an jedes Kabel und drehst seine Lautstärke auf, bis er piept.
  5. Das lauteste Kabel ist deins. Berührt die Spitze den Kontakt, ist der Ton am stärksten: Das bestätigt es.

In einem verdrillten Paar heben sich die Felder der beiden Adern fast auf; deshalb legt man den Ton zum Verfolgen in der Wand zwischen eine Ader und Erde. An Stromkreisen gilt: Sicherung raus und Spannungsfreiheit prüfen, außer der Sender ist ausdrücklich für Netzspannung ausgelegt (seine CAT-Einstufung). Neben Stromleitungen hört der Empfänger auch das 50-Hz-Brummen des Netzes; ein Filter dämpft es. Durchgangs-LEDs leuchten, wenn ein Paar von Ende zu Ende durchgeht. Ein Handy ersetzt das alles nicht: Ihm fehlen der Ausgang auf die Leitung und der Empfänger. Und eine Leitung, an der Spannung liegt, hat am Kopfhörerausgang nichts verloren.

Tongenerator selber bauen: Schaltung mit NE555 oder Kippstufe

Viele einfache Schaltungen und Bausätze sind ein astabiler Multivibrator, mit zwei Transistoren (astabile Kippstufe) oder mit dem Timer-IC NE555. Beim 555 gilt f = 1,44 / ((R1 + 2 · R2) · C). Mit R1 = 1 kΩ, R2 = 10 kΩ und C = 100 nF ergibt das 1,44 / (21 kΩ · 100 nF) = 686 Hz, ein Rechteck mit 52 % Tastgrad. Bei der astabilen Kippstufe mit zwei Transistoren gilt f ≈ 1 / (0,69 · (R1·C1 + R2·C2)), symmetrisch f ≈ 1 / (1,39 · R · C); mit R = 10 kΩ und C = 100 nF sind das rund 720 Hz. Ein Piezo hängt direkt am Ausgang, ein Lautsprecher über einen Kondensator oder einen Transistor. Am Arduino macht tone(Pin, Frequenz) dasselbe in Software, ebenfalls als Rechteck, auf den üblichen AVR-Boards ab 31 Hz. Wer einen sauberen Sinus braucht, nimmt einen DDS-Baustein wie den AD9833 oder rechnet ihn aus, wie diese Seite.

Feste Töne: 1750 Hz, Morsen, Tinnitus, Brummton

1750 Hz ist der Rufton, mit dem man in Europa viele Amateurfunk-Relais öffnet; im Generator liegt er knapp unter A6 (1760 Hz). Zum Morsen klingt ein Mithörton meist zwischen 500 und 800 Hz; eine Morsetaste hat dieser Generator nicht, er spielt, bis du stoppst. Wer die Frequenz seines Tinnitus sucht, kann hier leise vergleichen und sollte eine Oktave höher und tiefer gegenprüfen (doppelte und halbe Frequenz), weil man die leicht verwechselt. Eine Diagnose ist das nicht; dafür gibt es die HNO-Praxis. Wer einen Brummton hört, kann mit Kopfhörern tiefe Sinustöne ab 20 Hz leise vergleichen; vorher 50 und 100 Hz prüfen, ob es nicht das Stromnetz ist. Auch das ist keine Diagnose.

Für Producer

Wähl einen Ton samt Cent, um zu hören, wo eine 808 oder ein Sub sitzen soll, und leg den WAV-Loop beim Stimmen als Referenz unter den Track; er hat eine ganze Zahl von Schwingungen und wiederholt ohne Klick. Die MIDI-Nummer ist die, die deine DAW sendet: A4 = 69, das mittlere C = 60, das manche DAWs C3 statt C4 nennen. Den Ton eines Samples findet der Pitch Detector, alle Töne in Hertz stehen in der Frequenztabelle, und wer auf 432 stimmt (31,8 Cent unter 440), nimmt das 432-Hz-Stimmgerät.

Was er nicht kann

Er spielt einen Ton zugleich: keine Akkorde, keine Doppeltöne wie DTMF (697 + 1209 Hz für die 1 am Telefon), keine binauralen Beats mit einer anderen Frequenz pro Ohr, kein weißes oder rosa Rauschen. Er reicht von 20 Hz bis 20 kHz, Ultraschall gibt es nicht; ein Handylautsprecher könnte ihn auch nicht abstrahlen. Zwei nahe Töne zugleich, etwa 600 und 602 Hz, schwanken in der Lautstärke, 2-mal pro Sekunde (die Differenz): eine Schwebung. Dieser Generator spielt einen Ton und stoppt, sobald sein Tab in den Hintergrund geht; der Trick mit zwei Tabs geht hier nicht. Und er misst nichts; das macht der Pitch Detector.

Dann mach was draus

„… in einem Track spielen“ (mit dem Ton, der gerade läuft, etwa „A4 in einem Track spielen“) bringt den Ton, auf dem du gerade warst, als Melodie in Brumm, in einen Club-Track mit Beat und Bass. Ohne Konto, ohne Upload: der Ton reist im Link selbst. Summ dort eine ganze Linie, und sie wird zum Instrument.

Hier gibt es kein Mikrofon: der Ton entsteht in deinem Browser, und nichts wird irgendwohin geschickt. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.