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Welcher Ton ist das?
Tippen und in den drei Sekunden danach den Ton machen: singen, eine Gitarrensaite zupfen, eine Klaviertaste anschlagen, ein Glas anschlagen, den Kessel pfeifen lassen. Du bekommst den nächsten Ton mit Oktave, seine Frequenz in Hz und wie viele Cent er zu hoch oder zu tief liegt. Tonerkennung für einen einzelnen Ton, im Browser, ohne App und ohne Anmeldung.

Der Resident nennt den Ton von Kessel, Glas und Türklingel. Ein Zischen kommt nicht rein.Das Mikrofon geht beim Tippen an, hört drei Sekunden zu und geht wieder aus. Nichts wird aufgenommen oder verschickt.
Kein Mikrofon hier? Probier ein Beispiel:
Dinge, in denen ein Ton steckt
Ein angeschlagenes Weinglas klingt mit einem klaren Ton, oft um A5 (880 Hz). Erst tippen, dann anschlagen, das Handy nah dran: Nach einer Sekunde ist der Ton verklungen.
Ein pfeifender Wasserkessel liegt sehr hoch, oft über C7 (2.093 Hz). Gelesen wird bis etwa 4.000 Hz, knapp unter der obersten Klaviertaste.
Eine Ding-Dong-Klingel spielt zwei Töne. Genannt wird der, der am längsten klingt, meist der zweite.
Eine Flasche, über die du bläst, brummt einen tiefen Ton. Füll Wasser ein, und er steigt: Weniger Luft im Bauch der Flasche schwingt schneller.
Eine Autohupe mit einem Horn wird sauber erkannt. Viele Autos hupen mit zwei zugleich, ein paar Töne auseinander; dann bekommst du womöglich einen tiefen Ton, den beide zusammen ergeben, und keinen von beiden (die Rechnung steht weiter unten).
Geräusche ohne Ton
Ein Zischen, ein Rascheln, fließendes Wasser, eine knallende Tür, Applaus: Rauschen wiederholt sich nicht, hat also keine feste Tonhöhe, und das Werkzeug sagt, dass es keinen Ton gefunden hat. Ein ganzer Akkord ebenso wenig: Gelesen wird ein Ton nach dem anderen, wie bei einem Stimmgerät. Spiel einen Akkord deshalb als Arpeggio, Saite für Saite, und schreib jeden Ton auf.
Was die Zahlen bedeuten
Genannt wird der nächste Ton auf dem Klavier, gestimmt auf den Kammerton a′ = A4 = 440 Hz. Die Zahl hinter dem Namen ist die Oktave: C4 ist das eingestrichene c′, das mittlere C, und jede Oktave höher verdoppelt die Frequenz. Die Cent sagen, wie weit das Geräusch daneben liegt: Hundert Cent sind ein Halbton; unter 5 heißt es „genau getroffen“, bis 20 „sauber“. Bei 440 Hz ist ein Cent gerade 0,25 Hz.
„Den reinen Ton spielen“ spielt den genauen Ton zwei Sekunden lang, damit du ihn neben deinem Geräusch hörst. Für den Ton deiner eigenen Stimme, live beim Singen, gibt es Welchen Ton singe ich?: Die Seite liest mit, solange du singst, und hält den letzten ruhigen Ton fest.
Ton erkennen: App, Google oder Browser?
Eine App brauchst du dafür nicht: Diese Seite erkennt den Ton online, im Browser, kostenlos. Sie erkennt die Tonhöhe und misst die Frequenz in Hz, von etwa 60 bis 4.000 Hz: ein Hz-Messer für alles, was einen Ton hält. Wer lieber eine App will: Jedes chromatische Stimmgerät, als App oder als Gerät, zeigt ebenfalls den Ton, den es gerade hört.
- Ton erkennen mit Google: Die Google-Suche hat „Song suchen“ (Stand 2026): Du summst, und sie nennt den Titel eines Songs. Den Ton nennt sie nicht.
- Eine ganze Melodie: Welchen Ton singe ich? liest live mit. Deinen tiefsten und höchsten Ton findet der Stimmumfang-Test.
- Ein Ton aus einer Aufnahme, einem Lautsprecher oder YouTube: geht, solange gerade nur ein Ton klingt; eine Audiodatei liest der Pitch Detector (sechs Sekunden, mit Oktav-Check).
- Die Tonart eines Songs: Diese Seite liest einen einzelnen Ton, keine Tonart. Summ die Melodie sieben Sekunden lang in In welcher Tonart singe ich?; die Seite nennt die Tonart und eine zweite Wahl.
- Einen Ton angeben: Für den Anfangston im Chor oder das a′ zum Stimmen spielt der Tongenerator jeden Ton und jede Frequenz, auf den Cent genau.
- Welcher Vogel ist das? Das sagt eine Vogelstimmen-App wie BirdNET. Welchen Ton er pfeift, liest diese Seite nur, wenn er ihn hält: Viele Vögel singen über 4.000 Hz oder gleiten schneller, als ein Ton stehen bleibt.
H oder B? Die deutschen Tonnamen
Die Anzeige nennt den Ton unter dem C, wie im Deutschen, H; englische Apps nennen ihn B. Das deutsche B liegt einen Halbton tiefer und steht auf der Anzeige als A♯. Die schwarzen Tasten zeigt die Seite immer mit Kreuz:
| Anzeige | Deutsch | Englisch |
|---|---|---|
| C♯ | Cis oder Des | C♯ / D♭ |
| D♯ | Dis oder Es | D♯ / E♭ |
| F♯ | Fis oder Ges | F♯ / G♭ |
| G♯ | Gis oder As | G♯ / A♭ |
| A♯ | Ais oder B | A♯ / B♭ |
| H | H | B |
Cis und Des sind auf dem Klavier dieselbe Taste; welcher Name in den Noten steht, hängt von der Tonart ab. Die Regel: Die Stammtöne heißen C D E F G A H; ein Kreuz hängt -is an (Cis), ein b hängt -es an (Des), mit drei Ausnahmen: Es, As und B.
Welche Oktave? A4, a′ und das kleine c
Die Seite zählt die Oktaven mit Zahlen, wie die meisten Stimmgeräte. In der Schule und in deutschen Noten heißen sie anders:
| Anzeige | Deutscher Name | Frequenz |
|---|---|---|
| C2 | großes C | 65,41 Hz |
| C3 | kleines c | 130,81 Hz |
| C4 | eingestrichenes c′, das mittlere C | 261,63 Hz |
| A4 | eingestrichenes a′, der Kammerton | 440,00 Hz |
| C5 | zweigestrichenes c″ | 523,25 Hz |
| C6 | dreigestrichenes c‴ | 1.046,50 Hz |
| C7 | viergestrichenes c⁗ | 2.093,00 Hz |
Manche Keyboards und Musikprogramme nennen das mittlere C „C3“. Der Ton ist derselbe, nur die Zählung ist um eins verschoben.
Die leeren Gitarrensaiten, von der dicksten: E2 (82,41 Hz), A2 (110,00), D3 (146,83), G3 (196,00), H3 (246,94), E4 (329,63). Saite für Saite stimmen mit dem Gitarren-Stimmgerät; ein Tipp auf eine Saite spielt ihren Ton.
440, 442 oder 443 Hz?
Die Seite rechnet mit a′ = 440 Hz, vereinbart 1939 auf einer internationalen Konferenz in London, 1955 als ISO-Empfehlung R 16 übernommen und seit 1975 Norm ISO 16. Viele Orchester in Deutschland und Österreich stimmen höher, auf 442 oder 443 Hz (Stand 2026). Spielt so ein Orchester sein a′, zeigt die Seite A4 mit 8 Cent (442 Hz) oder 12 Cent (443 Hz) zu hoch. Das ist kein falscher Ton, nur ein anderer Kammerton.
Was ist eine Tonhöhe? Frequenz, Grundton, Obertöne
Ein Ton ist eine Schwingung, die sich wiederholt; wie oft pro Sekunde, ist ihre Frequenz in Hertz. Die Tonhöhe, die du hörst, ist die des Grundtons, der langsamsten Wiederholung. Darüber liegen Obertöne auf dem Doppelten, Dreifachen, Vierfachen; sie machen den Unterschied zwischen Geige und Flöte auf demselben Ton, nicht die Tonhöhe. Selbst wenn der Grundton fehlt, wie bei einem kleinen Handylautsprecher, hört das Ohr ihn aus dem Abstand der Obertöne heraus (Residualton). Hörbar sind Frequenzen von etwa 16 bis 20.000 Hz; darunter liegt Infraschall, darüber Ultraschall.
Eine Oktave ist das Doppelte der Frequenz, ein Halbton der Faktor 1,0595 (die zwölfte Wurzel aus 2), ein Cent ein Hundertstel davon, 0,058 Prozent. Wer einen Ton ohne Hilfsmittel benennen kann, hat ein absolutes Gehör; das ist selten. Probier es aus: Absolutes Gehör testen.
Wie die Seite den Ton findet, und wo sie sich irrt
Drei Sekunden Mikrofon, dann sucht die Erkennung (das YIN-Verfahren von de Cheveigné und Kawahara, 2002) die Zeitspanne, nach der sich die Welle wiederholt. Diese Periode ist der Kehrwert der Frequenz: 1/440 Sekunde ist a′. Aus den drei Sekunden nimmt die Seite die längste ruhige Strecke; so fallen der Anschlag und das Ausklingen weg.
- Zwei Töne zugleich. Eine Doppelhupe auf Fis4 (370 Hz, auf der Anzeige F♯4) und Ais4 (466 Hz): Die Summe beider wiederholt sich fast genau alle 1/92,5 Sekunde (370 : 466 ist knapp 4 : 5). Dann kommt womöglich F♯2, zwei Oktaven tiefer: ein Ton, den keine der beiden Hupen spielt.
- Oktavfehler. Ein sehr kurzer oder hauchiger Ton kommt manchmal mit dem richtigen Namen in der falschen Oktave, A5 statt A4. Länger halten, noch einmal.
- Kurze Töne. Je kürzer ein Ton, desto unschärfer seine Frequenz, für jedes Messgerät und auch fürs Ohr. Ein Glas, das 0,2 Sekunden klingt, reicht noch; ein Klick nicht.
- Glocken und Gläser. Ihre Obertöne liegen nicht auf ganzen Vielfachen. Ein Filter nimmt sie vor dem zweiten Lesen heraus; eine große Kirchenglocke kann trotzdem ihren tiefen Summton liefern statt des Schlagtons.
- Die Grenzen. Gelesen wird etwa von 60 bis 4.000 Hz. Darüber kommt meist der richtige Name eine Oktave zu tief; darunter, etwa beim tiefen E eines Kontrabasses (Kontra-E, auf der Anzeige E1, 41,20 Hz), kein Ton oder einer eine Oktave zu hoch.
Ein Ton in jeder Wohnung: 100 Hz Netzbrummen
Das Stromnetz schwingt in Deutschland mit 50 Hz. Ein Trafo, etwa in einem alten Netzteil oder einer Halogenlampe, brummt mit dem Doppelten, 100 Hz, weil sich sein Eisenkern in jeder Periode zweimal dehnt und zusammenzieht. 100 Hz liegt zwischen G2 (98,00 Hz) und Gis2 (103,83 Hz): Erwarte ein G2, etwa 35 Cent zu hoch.
Welcher Ton ist das in den Noten?
Im Notensystem entscheidet der Schlüssel. Im Violinschlüssel liegen auf den Linien, von unten, E, G, H, D, F, in den Zwischenräumen F, A, C, E; das c′ sitzt auf einer Hilfslinie darunter. Im Bassschlüssel liegen auf den Linien G, H, D, F, A, in den Zwischenräumen A, C, E, G. Bilder liest diese Seite nicht: Spiel die Note auf einem Instrument, oder hör sie dir in der Frequenztabelle der Töne an.
Dann mach was draus
Der Ton geht als Melodie in Brumm, im Takt und in der Tonart, in einen Club-Track mit Beat und Bass. Ohne Konto, ohne Upload: Der Ton reist im Link selbst. Deine Türklingel als Riff. Die App ist auf Englisch.
Das Geräusch bleibt auf deinem Handy: Das Werkzeug liest es im Browser und behält nichts. Wie die Seite Besuche zählt.
Audio: dein Mikrofon, erst an, wenn du tippst. Der Klang wird in diesem Tab ausgewertet und nie verschickt. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.