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BPM-Zähler

Ein BPM-Zähler misst das Tempo eines Songs in Schlägen pro Minute. Dieser hier hört über das Mikrofon zu: Halt das Handy an die Musik und tipp auf Zuhören, mittippen musst du nicht. Eine Zahl erscheint, sobald vier Schläge auf einem Raster liegen, nach acht rastet sie ein, im Test nach rund vier Sekunden. Hast du den Song als Datei, lies ihn ein. Läuft die Musik nur im Kopfhörer, tipp den Beat ins Feld.

Mika, der Resident

Mika hört den Beat der Straße von seinem Kissen auf der Terrasse. Erst nach acht Schlägen glaubt er ihn.Tipp auf Zuhören und halt das Handy nah an die Box. Drums helfen; bei einer leisen Ballade hilft eher das Tipp-Feld.

— BPM

WAV, MP3, M4A: in diesem Tab gelesen, nichts wird hochgeladen

BPM messen mit dem Handy in drei Schritten

Erstens: Spiel den Song über eine Box, einen Laptop oder ein zweites Handy ab, am besten eine Stelle mit Drums. Zweitens: Tipp auf Zuhören und halt das Handy ein, zwei Handbreit vor den Lautsprecher, nicht direkt dran. Drittens: warten. Nach drei, vier Sekunden steht eine Zahl da, nach acht Schlägen auf einem Raster ist sie eingerastet, und bis zu acht Takte später geht das Mikrofon von selbst zu. Länger als 40 Sekunden hört er nie zu, und nichts davon wird aufgenommen oder gesendet.

Du bekommst die BPM gerundet und auf ein Zehntel, die Sicherheit der Messung in Prozent, den gemessenen Bereich, einen Balken pro Takt im Verlauf und halbes und doppeltes Tempo zum Umschalten. Darunter stehen, wie bei einem BPM-Rechner, die Delay-, Pre-Delay-, LFO- und Gate-Zeiten für genau dieses Tempo, gerade, punktiert und triolisch: Bei 128 BPM dauert eine Viertel 468,75 ms, eine punktierte Achtel 351,6 ms. So hört er hin: Hundertmal pro Sekunde markiert er jeden Moment, in dem das Spektrum plötzlich lauter wird, eine Kick, eine Snare, eine Hi-Hat, und sucht in den letzten acht Sekunden den Abstand, der sich am besten wiederholt. Eingerastet ist das Tempo die Gerade durch die Schläge selbst, deshalb stimmt es auf ein Zehntel. Die Hauptzahl liegt immer zwischen 60 und 200 BPM.

BPM aus einer Datei ermitteln: MP3, WAV, M4A

Tipp auf „Oder eine Songdatei lesen“ unter dem Tipp-Feld und wähl einen Song, oder zieh die Datei auf den Zähler: WAV, MP3, M4A, FLAC und fast alles, was dein Browser abspielen kann (AIFF nur in Safari). Derselbe Beat-Tracker liest sie in diesem Tab, viel schneller als sie spielt, vom Anfang an, bis das Tempo eingerastet ist und acht Takte gehalten hat, höchstens die ersten drei Minuten. Nichts wird hochgeladen: Die Datei wird nur in diesem Tab gelesen, und nichts davon verlässt dein Gerät. Eine Datei hat kein Raumrauschen und rastet früher ein als ein Handy vor der Box; ein langes Intro ohne Drums lässt ihn nur weiter lesen. Er liest einen Song nach dem anderen und schreibt nichts in die Datei.

BPM-Tapper: den Beat tippen, wenn das Mikro nichts hört

Kopfhörer, eine laute Bar, ein Song im Kopf, Musik ohne Drums, ein Song, der schneller und langsamer wird: Dann sagt der Zähler, dass er keinen Beat gehört hat oder nicht einrasten konnte, statt zu raten. Tipp dann auf das Feld unter Zuhören, auf jeden Schlag, mit dem Finger oder, sobald das Feld den Fokus hat, mit Leertaste, Enter oder T. Die Zahl folgt deinen letzten vier Abständen, also fünf Taps; nach acht Taps und einer kurzen Pause ist der Schnitt aller Abstände das Ergebnis, und die Sicherheit zeigt, wie gleichmäßig du getippt hast. Dieser Schnitt ist die Zeit vom ersten bis zum letzten Tap, geteilt durch die Zahl der Abstände, also wird eine längere Reihe genauer: Liegt jeder Tap höchstens 20 ms neben dem Schlag, treffen acht Taps bei 120 BPM auf etwa 1,4 BPM genau, sechzehn auf 0,6. Tipp auf Kick und Snare, nicht auf die Hi-Hats, und lass Fills aus. Die Seite Tap Tempo macht nur das, mit einem Klick zum Gegenhören.

Wie genau ist der BPM-Zähler?

Getestet an 96 Loops aus Brumms Drum- und Instrument-Samples, sechs Stile von Four-on-the-Floor über Breakbeats bis zu Hi-Hats allein, 70 bis 178 BPM, jeder durch einen simulierten Raum und ein Handy-Mikrofon mit Rauschen: Er rastete bei 95 ein, im Median nach 4 Sekunden. 76 rasteten auf dem Tempo des Loops ein, 19 auf dem halben oder doppelten, keiner auf einem anderen, und jede eingerastete Zahl lag innerhalb von 0,07 BPM. Zwölf Aufnahmen aus reinem Raumrauschen und aus Akkorden ohne Beat: gar keine Zahl.

Der Raum ist simuliert: Eine echte Box, eine laute Bar oder die Klangverarbeitung eines Handys können schlechter abschneiden. Der Test läuft bei jeder Prüfung der Seite mit und schlägt fehl, wenn die Zahlen oben nicht mehr stimmen. Die Benchmark-Seite zeigt einen zweiten, größeren Lauf vom 28. Oktober 2026, alle 5 BPM von 90 bis 175: 108 Loops, 103 auf dem Tempo, 5 auf dem halben oder doppelten, keiner auf einem falschen, eingerastet im Median nach 4,1 Sekunden.

Was ist BPM? Und was sind 120 BPM?

BPM heißt Beats per Minute, Schläge pro Minute: wie viele Grundschläge in 60 Sekunden fallen. Tempo ist, wie schnell sich die Musik anfühlt, BPM die Zahl dafür. 120 BPM sind zwei Schläge pro Sekunde: Eine Viertel dauert 500 ms, ein 4/4-Takt zwei Sekunden, 16 Takte 32 Sekunden. Für jedes Tempo gilt: 60.000 geteilt durch die BPM ergibt die Millisekunden pro Schlag, 60 BPM sind 1000 ms, 90 BPM 666,7 ms, 128 BPM 468,75 ms, 140 BPM 428,6 ms, 174 BPM 344,8 ms. Schnell oder langsam ist 120 nicht, sondern die Mitte: ein zügiger Schritt, und ungefähr das Tempo, auf das Menschen beim Mittippen am liebsten den Schlag setzen (Dirk Moelants, 2002). Mit 120 öffnen auch Ableton Live und Logic Pro ein neues Projekt; FL Studio startet mit 130. Gezählt werden Schläge, nicht Takte: Ein Walzer im 3/4-Takt und ein Song im 4/4-Takt können beide 120 BPM haben, die Taktart gruppiert sie nur. Im 6/8-Takt nickt man meist auf die punktierte Viertel, zwei Schläge pro Takt.

Halbes oder doppeltes Tempo: welche Zahl stimmt?

Oft beide, je nachdem, worauf du zählst. Drum and Bass läuft mit 160 bis 180 BPM, die Snare kommt auf jeden zweiten Schlag, also nickt der Kopf bei einem Track mit 174 auf 87. Ein Trap- oder Dubstep-Beat mit 140 und der Snare auf der Drei fühlt sich wie 70 an; ein Boom-Bap mit 90 und vollen Hi-Hats geht als 180 durch. „Blinding Lights“ von The Weeknd steht in den Song-Datenbanken mit 171, die meisten tippen 86. Passen zwei Lesarten eine Oktave auseinander etwa gleich gut, nimmt der Zähler die, die näher an 120 liegt, der Mitte der meisten Tanzmusik, und stellt halbes und doppeltes Tempo daneben; umrandet ist eins, wenn die Schläge fast genauso gut passen. Nimm das, in dem deine DAW, deine DJ-Software oder die nächste Platte im Set zählt. Tippst du darauf, wechseln die Zahl, die Zeiten und der Link in die App.

Welcher Song hat 110 BPM? Bekannte Songs nach Tempo

„Another One Bites the Dust“ von Queen, mit rund 110 BPM. Ein paar Songs als Anhaltspunkt, gerundet, so wie Song-Datenbanken und DJ-Software sie führen (Stand 2026):

BPMSong
81Queen, „We Will Rock You“
89Luis Fonsi, „Despacito“
96Ed Sheeran, „Shape of You“
103Dua Lipa, „Levitating“
104Bee Gees, „Stayin’ Alive“
110Queen, „Another One Bites the Dust“
115Mark Ronson und Bruno Mars, „Uptown Funk“
117Michael Jackson, „Billie Jean“
120Stromae, „Alors on danse“
123Daft Punk, „One More Time“
124The White Stripes, „Seven Nation Army“
135Billie Eilish, „Bad Guy“
136Darude, „Sandstorm“
171The Weeknd, „Blinding Lights“ (gefühlt 86)

Live eingespielte Songs ohne Klick schwanken um ein paar BPM, die Datenbanken geben dann einen Mittelwert. Halt den Zähler an den Song, und du hast die Zahl deiner Aufnahme.

Wie hoch ist das Tempo von Techno? BPM nach Genre

Techno liegt meist zwischen 125 und 135 BPM. Angefangen hat er Mitte der Achtziger in Detroit, bei Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson, eher um 120 bis 130; nach dem Mauerfall wurde Berlin seine zweite Stadt, der Tresor machte im März 1991 auf. Hard Techno läuft heute über 140, oft um 150 (Stand 2026). Die üblichen Bereiche, jeweils mit eigener Seite, Drum Pattern und Groove: Alle Genres hier auf einer Achse, dein Tempo markiert: die BPM-Tabelle.

GenreBPM
Lo-Fi60–80
Hip-Hop85–95
Reggaetonum 90
Pop (Nummer-eins-Hits der letzten Jahre)80–104
Afrobeats100–115
House115–130
Techno125–135
Trance130–150
Dubstepum 140, gefühlt 70
Hardstyleum 150
Drum and Bass160–180

BPM beim Auflegen: Beatmatching und Plattenspieler

Zwei Tracks, die 1 BPM auseinanderliegen, verschieben sich um einen ganzen Schlag pro Minute: 128 gegen 127 BPM liegen nach 15 Sekunden eine Viertel des Schlags auseinander, 117 ms, und die Kicks galoppieren. 1 BPM sind bei 128 rund 0,78 % auf dem Pitch-Fader (1/128).

Ein Plattenspieler zeigt keine BPM, also halt das Handy vor den Monitor und rechne danach mit dem Fader: Ein Track mit 125 BPM läuft bei +8 % mit 135, bei −8 % mit 115. Eine 33er auf 45 gedreht läuft 35 % schneller, aus 125 werden 168,75. Ohne Keylock heben knapp 6 % Pitch den Track um einen Halbton, genauer: 5,95 %. rekordbox, Serato, Traktor und VirtualDJ messen jeden Track beim Import, und viele Club-Mixer zeigen ein Tempo für ihre Beat-Effekte an; ein externer BPM-Zähler war früher ein eigenes Kästchen auf dem Pult. Für eine Platte ohne Analyse tut es das Handy.

BPM bei Spotify, YouTube und per Link

In der App siehst du das Tempo nur mit Premium: Öffne eine eigene Playlist und tipp auf „Mix“, dann stehen BPM und Tonart neben jedem Song (seit August 2025, als Beta). Ohne Premium zeigt Spotify kein Tempo, und seit dem 27. November 2024 gibt Spotify seine Tempo-Daten, die Audio Features der Web-API, nicht mehr an neue Apps heraus. Dieser Zähler braucht den Ton, keinen Link: Spiel den Song auf einem anderen Gerät oder einer Box ab und halt das Handy davor; läuft er auf demselben Handy, nimm das Tipp-Feld. Für YouTube gilt dasselbe. Song-Datenbanken wie SongBPM oder GetSongBPM führen das Tempo bekannter Songs, nicht aber das eines Live-Mitschnitts oder deiner eigenen Aufnahme.

Bester BPM-Analyzer? Die Wege im Vergleich

Der beste ist der, der zu dem passt, was du hast:

Du hastNimmWie genau
Musik im RaumZuhören, auf dieser Seiteauf ein Zehntel, sobald eingerastet
Eine SongdateiDen Datei-Knopf, auf dieser Seiteebenso, schneller als der Song läuft
Nichts, was das Handy hörtDas Tipp-Feld oder Tap Tempo1 bis 2 BPM nach acht gleichmäßigen Taps
Eine Session in Logic ProDas Plug-in BPM Counter (oder Smart Tempo für eine Tempo-Map)BPM Counter: auf ein Zehntel, nur 80 bis 160 BPM
Eine DJ-Bibliothekrekordbox, Serato, Traktor beim Importeine Zahl pro Track
Eine Uhr15 Sekunden zählen, mal 4etwa 4 BPM

Logic Pros BPM Counter steht unter Metering: Auf einer Spur zeigt er das Tempo von 80 bis 160 BPM mit einer Nachkommastelle, seine LED blinkt beim Messen und leuchtet, sobald er ein Tempo hat (Apples Logic-Pro-Handbuch, Stand 2026); Drum and Bass mit 174 liest er deshalb als 87. Ableton Live schätzt das Tempo beim Warpen eines Clips. Jeder automatische Zähler, dieser eingeschlossen, kann auf dem halben oder doppelten Tempo landen: Prüf seine Zahl gegen ein paar Taps. Googles Metronom (die Suche „Metronom“) spielt ein Tempo, das du einstellst; es hört nicht zu und misst keins.

BPM messen ohne Werkzeug: zählen

Starte eine Uhr, zähl die Schläge 15 Sekunden lang und nimm sie mal 4. Ein verzählter Schlag kostet dabei 4 BPM; 30 Sekunden mal 2 halbieren den Fehler, eine ganze Minute ergibt die BPM direkt. Zähl die Kick oder den Puls, auf den du nickst, nicht die Hi-Hats, und zähl den Schlag, mit dem die Uhr startet, als null.

Grave, Adagio, Allegro: die Tempobezeichnungen in BPM

Noten nennen das Tempo oft italienisch statt mit einer Zahl. Die Bereiche sind die, die Metronom-Hersteller meist drucken; sie weichen von Hersteller zu Hersteller um ein paar BPM ab. Die Zahl über den Noten, ♩ = 120 oder M.M. 120, geht auf Mälzels Metronom zurück, patentiert 1815.

BezeichnungHeißtBPMEin Schlag
Graveschwer, ernst25–452400–1333 ms
Largobreit40–601500–1000 ms
Lentolangsam45–601333–1000 ms
Adagiogemächlich66–76909–789 ms
Andantegehend76–108789–556 ms
Moderatomäßig108–120556–500 ms
Allegroschnell, heiter120–156500–385 ms
Vivacelebhaft156–176385–341 ms
Prestosehr schnell168–200357–300 ms

BPM für Videoschnitt, Laufen und Puls

Schnitt auf dem Beat. Bilder pro Schlag sind Bildrate mal 60 durch BPM: Bei 25 fps und 120 BPM fällt alle 12,5 Bilder ein Schlag, bei 125 BPM genau alle 12, bei 30 fps und 120 BPM alle 15.

Laufen. Die Kadenz zählt Schritte pro Minute, dieselbe Einheit: Zähl deine Schritte 15 Sekunden lang mal 4 und miss die Songs deiner Playlist hier, auf dasselbe Tempo oder die Hälfte.

Puls. Beim Arzt heißt BPM Herzschläge pro Minute. Das Mikrofon hört deinen Puls nicht; tipp jeden Schlag, den du am Handgelenk fühlst, ins Feld, acht Taps oder mehr. Die American Heart Association nennt 60 bis 100 als üblichen Ruhepuls für Erwachsene. Ein Messgerät ist diese Seite nicht; Fragen zu deiner Gesundheit gehören zu einer Ärztin oder einem Arzt.

BPM-Zähler-App kostenlos?

Eine App brauchst du nicht: Die Seite läuft im Browser von Handy und Laptop, ohne Konto und ohne Download. Leg sie dir auf den Home-Bildschirm, in Safari auf dem iPhone über Teilen und „Zum Home-Bildschirm“, in Chrome auf Android über das Menü ⋮ und „Zum Startbildschirm hinzufügen“. Hast du die Zahl, spielt das Metronom das Tempo zum Üben weiter, und die DJ-Tools haben den Rest.

Dann mach was draus

Der Knopf im Ergebnis öffnet Brumm in deinem Tempo, einen Club-Track mit Beat und Bass. Die App spielt zwischen 90 und 150 BPM; ein Tempo außerhalb wird verdoppelt oder halbiert, bis es passt, aus 70 wird 140, aus 180 wird 90. Kein Konto, kein Upload: Das Tempo reist im Link selbst. Summ eine Linie darüber, und sie wird ein Instrument.

Audio: dein Mikrofon, erst an, wenn du tippst, oder eine Datei, die du wählst; ist eine Datei gewählt, verlässt keine Anfrage mehr die Seite. Der Klang wird in diesem Tab ausgewertet und nie verschickt. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

Wie genau es ist: Benchmark: BPM-Zähler