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Techno BPM

Wie viel BPM hat Techno? Meist 125 bis 135, Hard Techno 140 bis 160. Das Tempo jedes Stils, das Drum Pattern und ein Groove auf 130 zum Mittippen und Drübersummen.

Mika, der Resident

Mika hält die Nacht in der App bei 123. Techno will sieben mehr von ihm.Spiel den Groove in diesem Tempo, oder tippe auf dem Feld zu einem Track mit und prüf sein Tempo gegen die Spanne.

130 BPM

Techno: 125–135 BPM

Summ über einen Groove im Techno-Tempo

Der Knopf öffnet Brumm auf 130 BPM, Swing aus, das gerade Raster von Techno. Tipp auf Play, die App baut einen Beat in diesem Tempo, und du summst eine Linie darüber; sie kommt als Instrument im Loop zurück. Was du bekommst, ist ein Groove im Techno-Tempo mit den Sounds der App, kein Techno-Track: kein Rumble, keine 909, kein Arrangement. Ein schneller Weg, die Linie zu finden, bevor du die DAW aufmachst.

Auf 130 BPM drübersummen

Wie ein Techno-Track gebaut ist

Der meiste Techno steht auf einer Kick auf jedem Schlag und einem Raster ohne Swing, gebaut mit einer Roland TR-909 oder TR-808 oder ihren Samples. MusicRadars 909-Anleitung im Stil von Jeff Mills zeichnet genau das auf 137 BPM, mit einer Open Hat auf jedem Offbeat zwischen den Kicks, und bewegt es, indem Länge und Tonhöhe der Open Hat live gefahren werden statt neuer Noten. Das Gewicht zwischen den Kicks ist oft eine zweite, längere Kick in einem langen Hall, gefiltert: der Rumble, den Attack Magazines Dark-Techno-Beat baut, mit einem Swing zwischen 50 und 54 %, also fast keinem.

Techno Drum Pattern

Ein Takt des Grooves auf dieser Seite, 16 Schritte: ● ein Schlag, • ein leiser
1234
Kick●●●●
Clap●●
Open Hat●●●●
Hi-Hat••••••••••••
Perc●●●

Das Raster oben ist der Groove, den diese Seite spielt, ein Takt mit 16 Schritten: die Kick auf jedem Schlag, die Open Hat auf jedem Offbeat, leise Closed Hats drumherum, eine weiche Clap auf zwei und vier und ein paar Percussion-Schläge. Spiel es auf 130 und schieb das Tempo mit − und + zwischen 95 und 165: dasselbe Pattern trägt von Dub Techno um 120 bis Hard Techno um 150.

Techno Bassline

Der Groove auf dieser Seite hat keinen Bass, und genau den summst du. Ein Techno-Bass bleibt tief und kurz und sitzt zwischen den Kicks statt auf ihnen, damit sich Kick und Bass im Tiefen nicht überlagern; ein oder zwei Töne reichen. Summ kurze „dum“ nach jeder Kick, und die App rückt sie auf 130 ins Raster.

Wie schnell, und wer das sagt

Wo sich die beiden Quellen überschneiden: 125–135 BPM. Jede in ihren eigenen Worten:

Der Groove auf dieser Seite

Techno setzt die Kick auf jeden Schlag und lässt sie in Ruhe: kein Swing, gerade 16tel-Hi-Hats, die offene Hi-Hat auf dem Offbeat. Das Gewicht liegt zwischen den Kicks, so dass der Groove als ein Puls klingt und nicht als Muster. Hard Techno über 140 behält dieses Gerüst, nur schneller (mehr unter Hard Techno).

Auf dieser Seite: das Dry-Kit der App mit 130 BPM, gerade 16tel.

Delay- und LFO-Werte

Ein Delay im Takt wiederholt einmal pro Notenwert: eine Viertel dauert 60.000 geteilt durch die BPM, in Millisekunden. Punktiert ist das Anderthalbfache, triolisch zwei Drittel. Ein LFO, der auf einen Notenwert synchronisiert ist, schwingt mit 1.000 geteilt durch diese Millisekunden, in Hz. Die Tabelle folgt dem Tempo oben: − und + verschieben sie, ein getipptes Tempo auch.

Bei 130 BPM, in Millisekunden (der LFO in Hz)
NoteGeradePunktiertTrioleLFO Hz
1/1 (ein Takt)1.846,22.769,21.230,80,54
1/2923,11.384,6615,41,08
1/4 (ein Schlag)461,5692,3307,72,17
1/8230,8346,2153,84,33
1/16115,4173,176,98,67
1/3257,786,538,517,33

Genres in der Nähe dieses Tempos

Alle zwanzig Genres auf einer Achse, 130 BPM markiert: die BPM-Tabelle.

Techno-Arten und ihr BPM

Die 125 bis 135 oben sind der Kern, in dem die meisten Clubnächte laufen. Die Stile darunter und darüber haben ihr eigenes Tempo. Die Zahlen sind Faustwerte aus Platten und DJ-Sets, gerundet; einzelne Tracks liegen daneben.

StilBPMKlang und Namen
Ambient Techno100–125Flächen statt Druck, die Kick leise oder gar nicht; Aphex Twins „Selected Ambient Works 85–92“, Biosphere, Gas
Dub Techno115–125Akkorde, die in Hall und Delay verschwinden, eine weiche Kick; Basic Channel aus Berlin, ab 1993
Melodic Techno120–126Arpeggios, lange Breaks, große Synth-Flächen; Stephan Bodzin, Tale Of Us
Detroit Techno120–135Strings, Funk-Basslines, Science-Fiction; Juan Atkins, Derrick May, Kevin Saunderson, später Jeff Mills
Minimal Techno125–130nur Drums, Bass und kleine Loops; Robert Hood mit „Minimal Nation“ (1994), Richie Hawtin als Plastikman
Peak-Time-Techno128–135treibende Kick, Rumble, wenig Melodie: die Stunden, in denen der Floor am vollsten ist
Industrial Techno128–140verzerrt, metallisch, laut; Surgeon und Regis aus Birmingham ab Mitte der Neunziger, heute Perc
Acid Techno130–145die TB-303 quietscht über gerader Kick; die Londoner Free-Party-Szene der Neunziger, Chris Liberator
Hard Techno140–160verzerrte Kick, Rave-Stabs, die schnelle Welle seit etwa 2020; Sara Landry, Nico Moreno, Alignment, Dax J
Schranz140–160geloopte, verzerrte Percussion, kaum Melodie; den Namen prägten Mitte der Neunziger Chris Liebing aus Gießen und DJ Toe
Hyper Techno150–170Pop- und Rave-Samples auf schneller Kick, aus Remixen und kurzen Videos der 2020er

Die Zahl „138 ist der Standard“, die in Suchergebnissen auftaucht, stützt keine Zählung. Tempo Tunes führt 19.077 Techno-Songs mit geprüftem Tempo und kommt auf einen Median von 128 BPM; die Hälfte liegt zwischen 121 und 136, 43 % zwischen 120 und 130 (Stand 2026). Für Schranz nennt die deutsche Wikipedia 140 bis 160.

Wie viel BPM hat Hard Techno?

Hard Techno läuft heute meist zwischen 140 und 160 BPM, viel davon um 150 bis 155. Das Gerüst bleibt das des Techno, die Kick auf jedem Schlag; nur die Lücke zwischen zwei Kicks wird kürzer: 462 ms bei 130, 400 ms bei 150, 375 ms bei 160. Was dort hineinpasst, Rumble, Bass, Open Hat, muss mit, und darum klingt Hard Techno dichter und weniger nach Groove. Der Streit darüber ist alt. Der Produzent Magasine fragte 2026, ob über 140 der Groove verloren geht, und kam zu dem Schluss, dass es am Pattern liegt, nicht an der Zahl.

Schnell war Techno schon einmal: In Berlin zogen DJs Anfang der Neunziger das Tempo an, bis das, was man dort „Tekkno“ oder „Brett“ nannte, in Hardcore überging (Wikipedia, „Techno“). Über 160 hört Techno meist auf, und Hardcore beginnt. Die Leiter darüber, von Hardstyle über Frenchcore bis Speedcore, steht auf Hardstyle BPM.

Welcher Techno ist der härteste?

Am Tempo gemessen Hard Techno und Schranz, beide bis 160. Am Klang gemessen oft Industrial Techno, der mit 130 langsamer läuft und trotzdem rauer klingt: Härte kommt aus der Verzerrung der Kick, nicht aus den BPM.

Woher Techno kommt

Techno entstand Mitte der Achtziger in Detroit. Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson, die Belleville Three, bauten aus Kraftwerk, Funk und Chicago House eine Musik aus Drumcomputern und Sequencern. Atkins’ „No UFO’s“ als Model 500 (1985) gilt meist als erste Techno-Platte, Mays „Strings of Life“ (1987) trug sie nach Europa, und die britische Compilation „Techno! The New Dance Sound of Detroit“ gab ihr 1988 den Namen.

In Deutschland traf das auf eigene Szenen in Frankfurt und Berlin. In Frankfurt benutzte DJ Talla 2XLC das Wort Techno schon 1982 im Plattenladen City Music und gründete 1984 den Technoclub; später prägten Sven Väth und das Omen, ab 1988, die Stadt (Wikipedia, „Techno“). Im Juli 1989 zog die erste Love Parade durch West-Berlin, nach dem Mauerfall entstanden Partys in leeren Gebäuden im Osten, 1991 öffnete der Tresor. Detroit und Berlin tauschten sich aus: Jeff Mills und Blake Baxter lebten zeitweise in Berlin, Basic Channel ließ in Detroit mastern (Wikipedia, „Techno“).

Techno-Tracks und ihr Tempo

  • Len Faki, „BX3“: 125 BPM
  • Vril, „We Believe“: 127 BPM
  • Paul Kalkbrenner, „Kleines Bubu“ (2011): 127 BPM
  • Daniel Avery, „Yesterday Faded“ (2021): 129 BPM
  • Rene Wise, „Complicated“: 134 BPM
  • Brutalismus 3000, „badthiings“: 150 BPM

Die Werte nennen Magasine (2026) und Tempo Tunes. Willst du einen anderen Track prüfen, spiel ihn ab und tippe oben auf jede Kick mit: Die Seite sagt, ob er in der Spanne liegt und welche Genres das Tempo sonst haben. Aus einer Audiodatei liest der BPM-Zähler das Tempo selbst.

Kurz gefragt

Welche Musik hat 130 BPM?

Techno, genau in der Mitte seiner Spanne, dazu UK Garage, das untere Ende von Trance und schneller Tech House knapp über seiner Spanne von 125 bis 128. Bei 130 BPM dauert ein Schlag 461,5 ms, 2,17 Schläge pro Sekunde.

Ist 120 BPM schnell?

120 BPM sind zwei Schläge pro Sekunde. Für Techno ist das langsam, dort liegen Dub Techno und Melodic Techno. Für House ist es die Mitte, für Pop eher zügig: Wie schnell ein Song meist ist, steht auf Pop BPM, das Tempo von House auf House BPM.

Welche Musik hat 180 BPM?

Kein Techno. Bei 180 liegen das obere Ende von Drum and Bass und Hardcore, und der Puls fühlt sich oft wie 90 an; mehr auf Drum and Bass BPM.

Ist 200 BPM schnell?

Sehr. Ein Schlag dauert 300 ms. Bei 200 liegen Uptempo und Frenchcore (Hardstyle BPM); viele Songs mit 200 auf dem Zähler laufen gefühlt mit 100.

Gibt es Techno mit 300 oder 1000 BPM?

Nicht als Techno im Clubsinn. Ab etwa 300 BPM heißt die Musik Speedcore, ein Ableger des Hardcore Techno (Wikipedia: meist 300 bis 600), ab 1.000 Extratone; warum die Kicks dort zu einem Ton werden, rechnet Hardstyle BPM vor. Als schnellste Single führte das Guinness-Buch Mobys „Thousand“ (1993), das bis auf etwa 1.015 BPM beschleunigt (Wikipedia, „Thousand (song)“).

Dann mach was draus

Der Knopf öffnet Brumm im Tempo, das oben steht, mit dem Swing dieses Genres an oder aus, und die App nennt das Tempo einmal auf ihrem Startbildschirm. Sie läuft zwischen 90 und 150 BPM. Schiebst du das Tempo oben über 150, etwa auf Hard Techno, startet sie auf 90, ihrer unteren Grenze. Ohne Konto, ohne Upload: das Tempo reist im Link. Tipp auf Play, summ eine Linie über den Beat, und sie wird zum Instrument.

Nichts wird aufgenommen: kein Mikrofon, nur deine Taps, im Browser gezählt. Die Sounds des Grooves sind die Samples der App, geladen, wenn du auf Abspielen tippst. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

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