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Drum and Bass BPM

Wie viel BPM hat Drum and Bass? Meist 174, in der Spanne 160 bis 180, gefühlt 87. Jungle, Liquid, Neurofunk, das Drum Pattern und ein Groove auf 174.

Mika, der Resident

Mika tippt Drum and Bass mit 87 und nennt es dasselbe. Ist es auch, fast.Spiel den Groove in diesem Tempo, oder tippe auf dem Feld zu einem Track mit und prüf sein Tempo gegen die Spanne.

174 BPM

Drum and Bass: 160–180 BPM

Wie schnell, und wer das sagt

Wo sich die beiden Quellen überschneiden: 160–180 BPM. Jede in ihren eigenen Worten:

Der Groove auf dieser Seite

Drum and Bass holt seine Geschwindigkeit aus einem sparsamen Muster, dem Two-Step: eine Kick auf der Eins und auf dem Und der Drei, Snares auf zwei und vier, gebaut aus zerschnittenen Breakbeats. Bei 174 BPM liegen die Snares 690 ms auseinander, so weit wie die Schläge bei 87; der Kopf nickt im halben Tempo, während Hi-Hats und Ghost Notes im vollen laufen.

Auf dieser Seite: das Bright-Kit der App mit 174 BPM, gerade 16tel, dazu der Sound Sub bass.

Delay- und LFO-Werte

Ein Delay im Takt wiederholt einmal pro Notenwert: eine Viertel dauert 60.000 geteilt durch die BPM, in Millisekunden. Punktiert ist das Anderthalbfache, triolisch zwei Drittel. Ein LFO, der auf einen Notenwert synchronisiert ist, schwingt mit 1.000 geteilt durch diese Millisekunden, in Hz. Die Tabelle folgt dem Tempo oben: − und + verschieben sie, ein getipptes Tempo auch.

Bei 174 BPM, in Millisekunden (der LFO in Hz)
NoteGeradePunktiertTrioleLFO Hz
1/1 (ein Takt)1.379,32.069,0919,50,73
1/2689,71.034,5459,81,45
1/4 (ein Schlag)344,8517,2229,92,90
1/8172,4258,6114,95,80
1/1686,2129,357,511,60
1/3243,164,728,723,20

Genres in der Nähe dieses Tempos

Alle zwanzig Genres auf einer Achse, 174 BPM markiert: die BPM-Tabelle.

Warum fast alles auf 174 läuft

Drum and Bass ist mit den Jahren schneller geworden. Die frühesten Platten liefen 1990 und 1991 um 130 BPM, noch als Breakbeat Hardcore; 1993, als Jungle, waren es 155 bis 165; seit etwa 1996 bleibt das meiste zwischen 170 und 180, und einige Producer gehen heute wieder auf 150 bis 170 zurück (Wikipedia, „Drum and bass“). Ein Teil des Tempos kommt von den DJs: Fabio und Grooverider spielten Hardcore-Platten in ihrer Nacht Rage im Londoner Heaven so schnell, wie die Plattenspieler es hergaben.

Warum genau 174, hat niemand beschlossen, und keine Quelle belegt einen einzelnen Ursprung. Belegbar ist, was die Zahl praktisch macht. Mit ±8 % am Pitch-Fader eines Technics bringt ein DJ jede Platte zwischen 161 und 189 BPM auf 174. Ein Takt dauert bei 174 rund 1,38 Sekunden, eine Phrase von 32 Takten 44 Sekunden; dieselben 32 Takte House auf 124 dauern 62. Schwerer ist vor allem das Tempo der Entscheidungen: Der nächste Wechsel kommt früher, und eine Platte, die driftet, hört man bei 174 schneller.

Drum and Bass BPM 87: das halbe Tempo

Drum and Bass lässt sich in zwei Tempi zählen. Im Two-Step oben fällt die Snare im Abstand der Schläge bei 87. Im Halftime spielt die Snare nur noch auf der Drei, alle 1,379 Sekunden; bei 87 gezählt ist das ein Backbeat auf zwei und vier wie im Hip-Hop, während Bass und Hi-Hats bei 174 bleiben. Darum zeigen DJ-Software und Streaming-Dienste manchmal 87 statt 174. Tempo Tunes führt zum Beispiel Sub Focus’ „Stomp“ und Camo & Krooked’ „In the Future“ mit 87 BPM, und sein Median für das ganze Genre liegt deshalb bei 150 (Stand 2026). Halftime klingt darum nah an Dubstep, das bei 140 läuft und als 70 gefühlt wird (Dubstep BPM).

Auf dem Feld oben tippst du auf jeden Schlag: die Snare auf zwei und vier und die Schläge dazwischen, also auf jede zweite Hi-Hat. Zeigt es etwa 87, hast du nur die Snares getippt: Verdopple die Zahl.

Drum and Bass Drum Pattern

Ein Takt des Grooves, den diese Seite spielt, der Two-Step auf dem Bright-Kit der App:

Ein Takt des Grooves auf dieser Seite, 16 Schritte: ● ein Schlag, • ein leiser, – ein gehaltener Basston
1234
Kick●●
Snare●●
Hi-Hat●●●●●●●●
Perc•••
Bass●–––––●––––

Die Kick auf der Eins und auf dem Und der Drei, die Snare auf zwei und vier, Achtel-Hi-Hats und drei leise Percussion-Schläge. Darunter ein Sub-Bass auf G, lang gehalten, der im zweiten Takt auf B und F wechselt. Echte Tracks bauen dieses Raster aus Breakbeats, vor allem aus dem Amen Break, vier Takte Schlagzeug, etwa sieben Sekunden, gespielt von Gregory Coleman auf „Amen, Brother“ der Winstons (1969), zerschnitten und neu gesetzt. Als Vorlage für den Two-Step gilt Alex Reeces „Pulp Fiction“ (1995).

Der Bass ist im Drum and Bass Leitinstrument: ein tiefer Sub oder ein Reese, ein verstimmtes, wanderndes Grollen, benannt nach Kevin Saundersons Alias Reese und seinem Track „Just Want Another Chance“ (1988).

Drum and Bass BPM nach Stil

StilBPMKlang und Namen
Breakbeat Hardcoreum 1301990 und 1991, Breakbeats und Rave-Stabs, die Vorstufe
Jungle155–170zerschnittene Amen Breaks, Reggae-Bass, MCs; 1993 bis 1995, M-Beat mit General Levy, „Incredible“
Liquid170–176soulig, mit Gesang und warmen Akkorden, als Name ab 2000; Calibre, High Contrast, das Label Hospital
Jump-Up172–176der Bass als Hook, direkte Drops; DJ Hazard, Macky Gee mit „Tour“
Techstep170–175maschinell und dunkel, späte Neunziger; No U-Turn, Ed Rush & Optical mit „Wormhole“ (1998)
Neurofunk172–176präzise, modulierte Bässe, aus dem Techstep gewachsen; Noisia, Black Sun Empire, Phace
Halftime170–175, gefühlt 85–87die Snare nur auf der Drei, Bässe und Sounddesign des Drum and Bass
Drumstep140–150 oder 174zwei Bedeutungen: Dubstep-Tempo mit Drum-and-Bass-Drums, oder, bei Wikipedia, ein anderer Name für Halftime
Crossbreed175–180Drum and Bass mit verzerrten Hardcore-Kicks

Faustwerte aus Platten und DJ-Sets; die frühen Werte folgen Wikipedia. Die deutsche Wikipedia nennt für das ganze Genre 160 bis 190 BPM. Schneller als Crossbreed wird es im Hardcore: Speedcore ab etwa 300 BPM, Extratone ab 1.000; warum 10.000 BPM ein Ton sind, rechnet Hardstyle BPM vor.

Ist Drum and Bass dasselbe wie Jungle?

Jungle kam zuerst, mit zerschnittenen Amen Breaks, Reggae-Bass und MCs; ab 1994/95 wurde Drum and Bass der Name für die technischere, weniger von Ragga geprägte Seite (Goldies Metalheadz, 4heros „Parallel Universe“ 1994). Getrennt sind sie bis heute nicht ganz.

Bekannte Drum-and-Bass-Lieder und Künstler

  • LTJ Bukem, „Music“ (1993): die jazzige, atmosphärische Seite
  • Goldie, „Inner City Life“ (Single 1994, auf dem Album „Timeless“ 1995), das den Namen Drum and Bass in die große Presse trug
  • Alex Reece, „Pulp Fiction“ (1995)
  • Roni Size & Reprazent, „Brown Paper Bag“ (1997); das Album „New Forms“ gewann den Mercury Prize 1997
  • DJ Marky & XRS, „LK“ (2002), aus São Paulo
  • High Contrast, „The Basement Track“ (2004)
  • Pendulum, das Album „Hold Your Colour“ (2005)
  • DJ Fresh mit Rita Ora, „Hot Right Now“ (2012): die erste Drum-and-Bass-Nummer-eins in Großbritannien
  • Rudimental, „Feel the Love“ (2012) und „Waiting All Night“ (2013), Sigma, „Nobody to Love“ (2014), Kenya Grace, „Strangers“ (2023), Chase & Status mit Stormzy, „Backbone“ (2024): weitere Nummer-eins-Hits dort

Die größten Namen auf Bühnen und in den Charts: Andy C, der 1992 RAM Records gründete, Chase & Status, Pendulum, Sub Focus, Rudimental und seit dem Revival ab 2021 Nia Archives. Aus dem deutschsprachigen Raum gehören Camo & Krooked aus Wien und Phace aus Hamburg zu den bekanntesten Namen, aus den Niederlanden Noisia aus Groningen und Black Sun Empire. Spiel einen der Tracks ab und tippe oben mit: Die Seite zeigt, wo er in der Spanne liegt. Die App, in die der Knopf führt, läuft höchstens mit 150 BPM; 174 kommt dort als 90 an: die Hälfte, 87, auf ihre untere Grenze angehoben.

Dann mach was draus

Der Knopf öffnet Brumm, einen Club-Track mit Beat und Bass, mit dem tiefen Ende dieses Grooves darin. Die App läuft zwischen 90 und 150 BPM: ein schnelleres Tempo kommt halbiert an, ein langsameres verdoppelt, und passt auch das nicht, startet sie auf 90. Ohne Konto, ohne Upload: alles reist im Link selbst. Summ eine Linie darüber, und sie wird zum Instrument.

Nichts wird aufgenommen: kein Mikrofon, nur deine Taps, im Browser gezählt. Die Sounds des Grooves sind die Samples der App, geladen, wenn du auf Abspielen tippst. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

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