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Dubstep BPM

Dubstep läuft mit 140 BPM und fühlt sich wie 70 an. Das Tempo von Deep Dubstep, Brostep, Riddim und Melodic Dubstep, das Drum Pattern, Wobble-Raten und ein Groove.

Mika, der Resident

Mika zählt Dubstep mit 70. Er liegt nicht falsch, nur langsam.Spiel den Groove in diesem Tempo, oder tippe auf dem Feld zu einem Track mit und prüf sein Tempo gegen die Spanne.

140 BPM

Dubstep: 135–142 BPM, gefühlt halb so schnell (70)

Wie schnell, und wer das sagt

Wo sich die beiden Quellen überschneiden: 135–142 BPM. Jede in ihren eigenen Worten:

Der Groove auf dieser Seite

Dubstep wird mit 140 gezählt und mit 70 gefühlt: die Snare oder der Clap landet auf dem dritten Schlag des Takts, nicht auf zwei und vier, also hat jeder Takt einen großen Schlag in der Mitte. Wikipedia nennt 132 bis 142 und schreibt, dass das meiste nah an 140 liegt, weshalb die Szene das Genre einfach „140“ nannte. Die Kick spielt ein- oder zweimal pro Takt, die Hi-Hats halten das schnelle Zählen, und der Sub-Bass füllt den Raum dazwischen.

Auf dieser Seite: das Deep-Kit der App mit 140 BPM, gerade 16tel, dazu der Sound Sub bass.

Delay- und LFO-Werte

Ein Delay im Takt wiederholt einmal pro Notenwert: eine Viertel dauert 60.000 geteilt durch die BPM, in Millisekunden. Punktiert ist das Anderthalbfache, triolisch zwei Drittel. Ein LFO, der auf einen Notenwert synchronisiert ist, schwingt mit 1.000 geteilt durch diese Millisekunden, in Hz. Die Tabelle folgt dem Tempo oben: − und + verschieben sie, ein getipptes Tempo auch.

Bei 140 BPM, in Millisekunden (der LFO in Hz)
NoteGeradePunktiertTrioleLFO Hz
1/1 (ein Takt)1.714,32.571,41.142,90,58
1/2857,11.285,7571,41,17
1/4 (ein Schlag)428,6642,9285,72,33
1/8214,3321,4142,94,67
1/16107,1160,771,49,33
1/3253,680,435,718,67

Genres in der Nähe dieses Tempos

Alle zwanzig Genres auf einer Achse, 140 BPM markiert: die BPM-Tabelle.

Ist Dubstep 140 oder 70 BPM?

140, gefühlt 70. Rekordbox, Serato und die Pools der DJs zeigen meist 140, manche Analysen 70: es ist derselbe Track, einmal auf die Hi-Hats gezählt, einmal auf die Snare. Ob du dein Projekt auf 140 oder 70 stellst, ändert am Klang nichts, nur die Notenwerte im Raster. Mit 140 ist es Standard, und Samples und Loops passen ohne Umrechnen.

Ist Dubstep immer 140? Fast. Der klassische UK-Sound liegt bei 138 bis 140, die lauteren amerikanischen Stile bei 140 bis 150. Ein Track mit 128 und Half-Time-Drums klingt nach Dubstep, mischt sich aber schlecht in ein Dubstep-Set: der DJ müsste ihn um 9,4 % schneller ziehen. Bei 160 bis 175 heißt dieselbe Idee Drumstep, Dubstep-Drums im Tempo von Drum and Bass.

Dubstep BPM nach Stil

StilBPMSoundNamen
Deep Dubstep, 140138–140Sinus-Sub, viel Raum, Dub-Echos, wenig MittenDigital Mystikz, Loefah, Kahn & Commodo
140er-Revival140der karge, tiefe Ansatz des UK-Sounds mit freien Wobble-Basslines und Trap-DrumsSkrillex („Quest for Fire“, 2023)
Chillstep140ruhig, viel Hall, Pads, tiefer SubDirect, Sol Rising
Future Garage130–140Garage-Shuffle, Stimmfetzen, Knisternim Fahrwasser von Burial
Brostep140–150verzerrter Mittenbass, Growls, alles für den DropSkrillex, Excision, Zomboy
Riddim140–150kurze, sich wiederholende Bass-Muster, mechanischSubtronics, INFEKT, Codd Dubz
Melodic Dubstep140–150Akkorde und Gesang vor einem schweren DropSeven Lions, Illenium
Color Bass140–150zwischen Melodic Dubstep und Brostep, chiptunige SynthsChime, Ace Aura
Tearout140–150roher, dreckiger als BrostepMarauda, SVDDEN DEATH
Drumstep160–175Half-Time-Drums im DnB-TempoBrücke zu Drum and Bass

Richtwerte nach BeatKey, Melodigging und dem Monstercat-Wiki, das für Dubstep „fast immer 140 bis 150“ schreibt. „Bass Music“ hat kein eigenes Tempo, sie ist der Sammelname für Dubstep und Riddim (140 bis 150), Trap (130 bis 160) und, je nach Szene, Drum and Bass (meist um 174).

Dubstep Drum Pattern

Der Groove dieser Seite in Worten, zwei Takte in 16teln:

  • Takt 1: Kick auf der Eins, Snare auf der Drei, ein leiser Perc-Schlag auf der Vier-und.
  • Takt 2: Kick auf der Eins-und, eine Achtel später als in Takt 1, Snare wieder auf der Drei, dazu ein leiser Perc auf der Drei und der Vier.
  • Hi-Hats: Achtel durch beide Takte, gerade, ohne Swing.
  • Sub: G1 als halbe Note auf der Eins, im zweiten Takt G1 auf der Eins-und und dann B1 (das B♭) ab der Zwei-und.
Takt 1 des Grooves auf dieser Seite, 16 Schritte: ● ein Schlag, • ein leiser, ein Buchstabe der Ton des Subs, – gehalten
12345678910111213141516
Kick●
Snare●
Hi-Hat●●●●●●●●
Perc•
SubG–––––––
Takt 2
12345678910111213141516
Kick●
Snare●
Hi-Hat●●●●●●●●
Perc••
SubG–––B–––––––

Mehr braucht ein Dubstep-Beat nicht. Die Lücken sind Absicht: Kode9, einer der Pioniere, fasste das Genre als „bass and space“ zusammen.

Wobble: LFO-Raten bei 140 BPM

Ein Wobble ist ein LFO auf dem Filter-Cutoff eines Saw- oder Square-Basses. Bei 140 BPM schwingt er auf einen Takt mit 0,58 Hz, auf die Halbe mit 1,17 Hz, auf die Viertel mit 2,33 Hz, auf die Achtel mit 4,67 Hz und auf Achteltriolen mit genau 7 Hz. Ein Wobble pro Takt ist der langsame frühe UK-Wobble, Viertel und Achtel klingen nach Brostep, und die Rate mitten im Takt zu wechseln ist der klassische Brostep-Trick. Deep Dubstep setzt den LFO sparsam ein, oft gar nicht. Die Tabelle oben rechnet jedes Tempo nach, das du einstellst.

Eine feste Tonart hat Dubstep nicht; die Producer-Seiten nennen meist Moll, BeatKey am häufigsten a-Moll, d-Moll und c-Moll. Wichtiger ist, wo der Grundton als Sub landet: zwischen etwa 30 und 60 Hz trägt er auf einer Anlage. Der Sub dieser Seite spielt G1 mit 49,0 Hz und B1 mit 58,3 Hz; die Frequenz jedes Tons steht in der Frequenztabelle.

Woher Dubstep kommt

Aus Süd-London, um 2000 bis 2002, aus der dunklen Seite von UK Garage, aus Dub und Jungle, Seite an Seite mit Grime. Im Plattenladen Big Apple Records in Croydon trafen sich Skream, Benga und DJ Hatcha, in der Clubnacht FWD>> lief der Sound ab 2001, Rinse FM spielte ihn. Den Namen druckte 2002 Neil Jolliffe vom Label Tempa in einer Pressemitteilung. 2005 kamen die Nacht DMZ von Mala, Coki und Loefah und Skreams „Midnight Request Line“, 2006 Mary Anne Hobbs’ Sendung „Dubstep Warz“ auf BBC Radio 1, 2007 Burials Album „Untrue“. 2011 war DJ Freshs „Louder“ der erste Dubstep-Track auf Platz eins der britischen Charts, und in Nordamerika machten Skrillex aus Los Angeles und der Kanadier Excision aus dem Genre Brostep. Skreams „Midnight Request Line“ und DJ Freshs „Louder“ laufen laut SongBPM beide auf genau 140.

Welches EDM-Genre hat 140 BPM?

Neben Dubstep vor allem Grime, aus demselben London, UK Drill und Trap, alle drei ebenfalls halb gefühlt. Mit der Kick auf jedem Schlag liegen bei 140 dagegen Uplifting Trance und der untere Rand von Psytrance. Tipp oben zu einem Track mit, und die Seite nennt dir die Genres, deren Spanne dein Tempo trifft.

Ist Techno 70 oder 140? Weder noch: Techno zählt immer voll, 125 bis 135, weil die Kick auf jeden Schlag kommt, siehe Techno BPM. Ist 120 BPM schnell oder langsam? Mittelfeld, Pop und House; als Dubstep mit Half-Time fühlte es sich wie 60 an, schwer und langsam. Ein bestes Tempo für EDM gibt es nicht, jedes Genre hat seins: House um 124, Techno um 130, Dubstep 140, Drum and Bass um 174. Viele „Songs mit 70 BPM“ in Listen sind halb gezählte Dubstep-, Trap- oder Drill-Tracks.

Dann mach was draus

Der Knopf öffnet Brumm, einen Club-Track mit Beat und Bass, mit dem tiefen Ende dieses Grooves darin. Die App läuft zwischen 90 und 150 BPM: ein schnelleres Tempo kommt halbiert an, ein langsameres verdoppelt, und passt auch das nicht, startet sie auf 90. Ohne Konto, ohne Upload: alles reist im Link selbst. Summ eine Linie darüber, und sie wird zum Instrument.

Nichts wird aufgenommen: kein Mikrofon, nur deine Taps, im Browser gezählt. Die Sounds des Grooves sind die Samples der App, geladen, wenn du auf Abspielen tippst. Wie die Seite Besuche zählt.

Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

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