Kostenlos · für Producer · ohne Mikrofon
Hip-Hop BPM
Hip-Hop läuft meist mit 85 bis 95 BPM. Tempo für Boom Bap, G-Funk, Lo-Fi, Trap und Drill, bekannte Songs mit BPM, wie lang ein 16er ist, und ein Boom-Bap-Groove.

Mika nickt bei 92. Es ist das einzige Tempo, bei dem er nickt.Spiel den Groove in diesem Tempo, oder tippe auf dem Feld zu einem Track mit und prüf sein Tempo gegen die Spanne.
92 BPM
Hip-Hop: 85–95 BPM
Wie schnell, und wer das sagt
Wo sich die beiden Quellen überschneiden: 85–95 BPM. Jede in ihren eigenen Worten:
- iZotope, Using Different Tempos To Make Beats For Different Genres (2021): 85–95 BPM
- Soundtrap, How To Find BPM Of A Song (2025): 80–115 BPM
Der Groove auf dieser Seite
Klassischer Hip-Hop ist Boom Bap: eine Kick auf der Eins, zwei weitere um die Drei herum, kurz davor und auf der Drei-und, eine harte Snare auf zwei und vier, Hi-Hats in Achteln, und Swing, das zweite 16tel jedes Paares nach hinten gezogen, so wie die gesampelten Drummer gespielt haben. Die Kick wechselt zwischen den beiden Takten, damit der Loop atmet. iZotope nennt 85 bis 95, Soundtrap geht bis 115, wo die schnelleren Stile liegen; die deutsche Wikipedia fasst Hip-Hop mit 70 bis 120 noch weiter. Trap, doppelt gezählt, hat eine eigene Seite.
Auf dieser Seite: das Warm-Kit der App mit 92 BPM, Swing 60 %.
Delay- und LFO-Werte
Ein Delay im Takt wiederholt einmal pro Notenwert: eine Viertel dauert 60.000 geteilt durch die BPM, in Millisekunden. Punktiert ist das Anderthalbfache, triolisch zwei Drittel. Ein LFO, der auf einen Notenwert synchronisiert ist, schwingt mit 1.000 geteilt durch diese Millisekunden, in Hz. Die Tabelle folgt dem Tempo oben: − und + verschieben sie, ein getipptes Tempo auch.
| Note | Gerade | Punktiert | Triole | LFO Hz |
|---|---|---|---|---|
| 1/1 (ein Takt) | 2.608,7 | 3.913,0 | 1.739,1 | 0,38 |
| 1/2 | 1.304,3 | 1.956,5 | 869,6 | 0,77 |
| 1/4 (ein Schlag) | 652,2 | 978,3 | 434,8 | 1,53 |
| 1/8 | 326,1 | 489,1 | 217,4 | 3,07 |
| 1/16 | 163,0 | 244,6 | 108,7 | 6,13 |
| 1/32 | 81,5 | 122,3 | 54,3 | 12,27 |
Genres in der Nähe dieses Tempos
Alle zwanzig Genres auf einer Achse, 92 BPM markiert: die BPM-Tabelle.
Hip-Hop BPM nach Subgenre
| Stil | BPM | Was das Tempo trägt |
|---|---|---|
| Old School, Breakbeat-Ära | 100–120 | Breaks für Breakdancer, Party-Rap |
| Boom Bap, Ostküste | 85–95 | harte Kick und Snare, gesampelte Drums mit Swing |
| G-Funk, Westküste | 90–100 | Synth-Leads, Funk-Bass, entspannter Bounce |
| Lo-Fi, Chillhop | 60–90 | schleppende Drums über staubigen Loops |
| Chopped and Screwed | 60–70 | verlangsamte Tracks, aus Houston |
| Pop- und Radio-Rap | 100–130 | Songform, gesungene Hooks |
| Trap | 130–160, gefühlt 65–80 | 808, Snare auf der Drei, Hi-Hat-Rolls |
| Drill | 140–145, gefühlt 70–72 | gleitende 808, versetzte Snares |
| Memphis, Phonk | 125–160, gefühlt 62–80 | gechoppte Vocals, Cowbell im Drift Phonk |
Richtwerte nach Meshplugins (2026), Sample Focus (2025) und SystMus der Universität Hamburg (2024), keine Grenzen. Die Pioniere waren schneller, als man denkt: DJ Kool Herc legte ab 1973 in der Bronx die Breaks von Funk-Platten für Tänzer in Schleife, und das lag oft über 100. Der Boom Bap der Neunziger, DJ Premier, Pete Rock, RZA vom Wu-Tang Clan, setzte sich bei 85 bis 95.
Welche BPM hat Rap?
Rap hat kein eigenes Tempo, der Beat hat eines. Die meisten Raps laufen auf 85 bis 100 BPM oder, in Trap und Drill, auf 130 bis 150, die sich halb so schnell anfühlen. Für den Flow zählt, wie viel Zeit zwischen den Schlägen liegt: bei 90 BPM dauert eine Viertel 666,7 ms, genug für Doppelreime und Erzählung; auf einem halb gefühlten 140er kommt der große Schlag nur alle 857 ms, und die Silben füllen die Lücken der Hi-Hats.
Bekannte Hip-Hop-Songs und ihr Tempo
- Um 85 bis 95: Wu-Tang Clan, „C.R.E.A.M.“ (1993), 92 BPM laut Sample Focus; Dr. Dre, „Still D.R.E.“ (1999), um 93; 50 Cent, „In Da Club“ (2003), um 90; Eminem, „Lose Yourself“ (2002), um 86, das manche Datenbanken als 171 führen.
- Um 100: Lil Jon & The East Side Boyz, „Get Low“ (2002), 101 BPM, und Missy Elliott, „Work It“ (2002), 102 BPM, beide laut SongBPM.
- Um 130 bis 150: fast immer Trap oder Drill, voll gezählt; Young Thug, „Harambe“, steht laut Sample Focus bei 132.
Ein Hip-Hop-Song mit 180 BPM in der Software ist fast immer ein 90er, doppelt gezählt, und einer mit 70 ist entweder ein halb gezählter 140er, Trap oder Drill, oder wirklich langsam: Lo-Fi oder Chopped and Screwed. Die Analyse rät, welcher Schlag der Grundschlag ist. Bei 180 gegen 90 hörst du es an der Snare: liegt sie auf zwei und vier, stimmt die Zahl. Bei 70 sitzt die Snare in beiden Fällen auf zwei und vier, dort entscheiden die Hi-Hats: rasen sie in Rolls über einer langen 808, ist es ein 140er; laufen sie in lockeren Achteln über einem Loop, ist es wirklich 70. Tipp oben auf dem Feld mit, auf jeden Schlag, nicht auf die Hi-Hats.
Welches Lied hat die höchsten BPM?
Den Guinness-Rekord für die schnellste veröffentlichte Single hält Mobys „Thousand“ (1993) mit etwa 1.015 BPM. Das schnellste Genre ist Speedcore, laut Wikipedia 300 bis 600 BPM, ab 1.000 heißt es Extratone; mehr dazu auf Trance BPM. Ein Standardtempo für Songs gibt es nicht: Pop liegt laut den Quellen auf Pop BPM meist bei 80 bis 104, Hip-Hop bei 85 bis 95, Club-Tracks bei 120 bis 130.
Wie lang ist ein 16er?
Ein Takt im Vierviertel sind vier Schläge, 16 Takte also 64. Wie lang Part und Hook dauern, hängt nur am Tempo:
| BPM | 8 Takte | 16 Takte |
|---|---|---|
| 80 | 24,0 s | 48,0 s |
| 85 | 22,6 s | 45,2 s |
| 90 | 21,3 s | 42,7 s |
| 95 | 20,2 s | 40,4 s |
| 100 | 19,2 s | 38,4 s |
| 140 | 13,7 s | 27,4 s |
Drei 16er und drei Hooks à 8 Takte sind 72 Takte: bei 90 BPM 3:12 ohne Intro und Outro. Deshalb sehen Trap-Sessions in Takten länger aus, als sie klingen: 16 Takte bei 140 sind so lang wie 8 bei 70.
Boom Bap Drum Pattern
Boom Bap läuft mit 85 bis 95 BPM, der Groove dieser Seite mit 92. Snare und Hi-Hats bleiben in beiden Takten gleich, nur die Kick bekommt im zweiten Takt einen Schlag auf der Eins-und dazu:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kick, Takt 1 | ● | ● | ● | |||||||||||||
| Kick, Takt 2 | ● | ● | ● | ● | ||||||||||||
| Snare | ● | ● | ||||||||||||||
| Hi-Hat | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● |
Eine feste Tonart hat Boom Bap nicht; die Tonart kommt aus dem gesampelten Soul- oder Jazz-Loop und ist meist Moll (Meshplugins, 2026).
Swing in Prozent: was 60 % heißt
Der Swing-Regler stammt von Roger Linns Drumcomputern und der Akai MPC60 von 1988, mit der neben der E-mu SP-1200 der Boom Bap gebaut wurde. 50 % ist gerade, 66 % ist eine volle Triole: das zweite 16tel jedes Paares rückt auf zwei Drittel des Wegs. Der Groove dieser Seite läuft mit 60 %, dazwischen. J Dilla machte daraus das Gegenteil: Drums, die er von Hand und ohne Quantisierung spielte, mal vor, mal hinter dem Raster.
Was heißt BPM, und wie findest du das Tempo eines Beats?
BPM heißt Beats per Minute, Schläge pro Minute; im Vierviertel sind das die Viertel. Eine Viertel dauert 60.000 geteilt durch die BPM, in Millisekunden. Das Tempo eines laufenden Tracks findest du, indem du oben auf dem Feld mittippst, mit dem BPM-Zähler, der über das Mikrofon zuhört, oder mit Tap Tempo. Für das Üben eines Flows im festen Tempo gibt es das Metronom.
Dann mach was draus
Der Knopf öffnet Brumm, einen Club-Track mit Beat und Bass, mit dem tiefen Ende dieses Grooves darin. Die App läuft zwischen 90 und 150 BPM: ein schnelleres Tempo kommt halbiert an, ein langsameres verdoppelt, und passt auch das nicht, startet sie auf 90. Ohne Konto, ohne Upload: alles reist im Link selbst. Summ eine Linie darüber, und sie wird zum Instrument.
Nichts wird aufgenommen: kein Mikrofon, nur deine Taps, im Browser gezählt. Die Sounds des Grooves sind die Samples der App, geladen, wenn du auf Abspielen tippst. Wie die Seite Besuche zählt.
Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.
Fakten geprüft am .