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Akkorde transponieren
Tipp eine Akkordfolge ein oder füg einen ganzen Songtext mit Akkorden ein, wähl die Halbtöne oder gleich die Zieltonart und hör das Lied in der neuen Tonart. Geschrieben mit deutschem H und B, mit Kapodaster-Tipp für die Gitarre und Vorgaben für B-, Es- und F-Instrumente.

Mika schiebt jeden Akkord gleich weit und schreibt ihn für die neue Tonart. Über Fis wird nicht diskutiert.
Akkorde online transponieren, so geht es
Füg die Akkorde ein, gern mit Text. Die Tonart liest der Rechner aus dem ersten Akkord (Am heißt a-Moll); fängt dein Lied mit einem anderen an, stell sie bei „Von Tonart“ um. Dann verschieben: am Regler um Halbtöne, bei „Nach Tonart“ direkt in die Zieltonart oder mit einer Vorgabe für dein Instrument. „Transponieren und anhören“ spielt jeden Akkord als schlichten Dreiklang über einem tiefen Grundton, einen nach dem anderen. So hörst du, wo das Lied jetzt liegt, bevor du singst.
Die neuen Akkorde stehen so da, wie die neue Tonart sie schreibt: in D-Dur F♯ und C♯ (Fis, Cis), in F-Dur ein B, nie ein A♯. Septimen, Zusatztöne und der Basston nach dem Schrägstrich bleiben an ihrem Platz: G7/H zwei Halbtöne hoch ist A7/C♯. Zu hören sind sie als einfache Dreiklänge. „Kopieren“ gibt # und b als normale Zeichen, das passt in jedes Akkordblatt. Erste Falle: Ein „Am“ am Zeilenanfang im Text („Am Abend …“) sieht aus wie a-Moll und wandert mit. Schau diese Zeilen nach. Zweite Falle: Kopierst du von einer englischen Seite (etwa Ultimate Guitar), steht dort B für H. Ersetz B durch H, bevor du transponierst, oder nimm die englische Seite brumm.ai/transpose, die B als H liest. Zwölf Halbtöne sind wieder derselbe Akkord, darum endet der Regler bei elf.
Akkorde von Hand transponieren
Schreib dir die zwölf Töne auf: C, C♯/D♭, D, D♯/E♭, E, F, F♯/G♭, G, G♯/A♭, A, B, H, dann wieder C. Zwei Halbtöne sind ein Ganzton: „einen Ganzton höher“ heißt zwei Halbtöne im Rechner. Zähl die Halbtöne von der alten zur neuen Tonart und verschieb den Grundton jedes Akkords, auch den Basston nach dem Schrägstrich, um genauso viele. Alles hinter dem Buchstaben bleibt: m, 7, maj7, sus4, dim, auch Optionen wie 9, 11 oder ♭9. C | F | G | C zwei Halbtöne höher ist D | G | A | D. Von a-Moll nach d-Moll sind es fünf Halbtöne hoch (eine Quarte) oder sieben runter: Am Dm E7 wird Dm Gm A7. Aufpassen musst du an zwei Stellen. Zwischen E und F und zwischen H und C liegt nur ein Halbton. Und das englische B ist dein H, das deutsche B ist B♭: Eine englische Akkordtabelle mit Bm meint h-Moll.
Gitarrenakkorde mit Kapodaster transponieren
So setzt du den Kapodaster: dicht hinter das Bundstäbchen, gerade und so fest, dass nichts schnarrt; danach kurz nachstimmen. Der Kapo ist jetzt dein Sattel: Du greifst die Griffe wie gewohnt, nur vom Kapo aus gezählt. Er hebt jede Saite um einen Halbton pro Bund. Deine Griffe bleiben, das Lied klingt höher: G-Griffe im 2. Bund klingen in A-Dur, G C D im 3. Bund klingt als B, Es und F. Willst du ein bis sieben Halbtöne hoch, setz den Kapo in diesen Bund und spiel, was du kennst; der Rechner sagt es dir. Tiefer kommst du mit dem Kapo nicht. Ein Weg nach unten: runterstimmen. Alle Saiten einen Halbton tiefer (Es As Des Ges B Es), und deine Griffe klingen einen Halbton tiefer; einen Ganzton tiefer (D G C F A D) sind es zwei. Mehr als zwei Halbtöne machen normale Saiten zu schlaff. Der andere Weg: Du transponierst runter und greifst andere Formen weiter oben: C G Am F zwei Halbtöne tiefer ist B F Gm E♭, vier Barrégriffe. Mit dem Kapo im 3. Bund klingen die Griffe G D Em C genau so. Diesen Bund sucht der Rechner selbst: den, an dem die meisten Akkorde auf offene Griffe fallen (C, D, E, G, A, Am, Dm, Em).
Transponiertabelle: die sieben Akkorde jeder Tonart
Jede Tonart hat sieben Akkorde, einen auf jeder Stufe ihrer Tonleiter: I, ii, iii, IV, V, vi und vii° (groß Dur, klein Moll, ° vermindert). Quer gelesen sind die Grundtöne einer Zeile die Tonleiter der Tonart. Die meisten Pop- und Volkslieder kommen mit den ersten sechs aus. Such die Akkorde deines Lieds in der Zeile seiner Tonart, merk dir die Spalten und lies dieselben Spalten in der Zeile der neuen Tonart. C G Am F ist in C-Dur I V vi IV, in E-Dur heißt das E H C♯m A, in As-Dur A♭ E♭ Fm D♭.
| I (Tonart) | ii | iii | IV | V | vi | vii° |
|---|---|---|---|---|---|---|
| C | Dm | Em | F | G | Am | Hdim |
| D♭ | E♭m | Fm | G♭ | A♭ | Bm | Cdim |
| D | Em | F♯m | G | A | Hm | C♯dim |
| E♭ | Fm | Gm | A♭ | B | Cm | Ddim |
| E | F♯m | G♯m | A | H | C♯m | D♯dim |
| F | Gm | Am | B | C | Dm | Edim |
| F♯ | G♯m | A♯m | H | C♯ | D♯m | E♯dim |
| G | Am | Hm | C | D | Em | F♯dim |
| A♭ | Bm | Cm | D♭ | E♭ | Fm | Gdim |
| A | Hm | C♯m | D | E | F♯m | G♯dim |
| B | Cm | Dm | E♭ | F | Gm | Adim |
| H | C♯m | D♯m | E | F♯ | G♯m | A♯dim |
In der Funktionsharmonik heißen die Spalten Tonika (I), Subdominantparallele (ii), Dominantparallele (iii), Subdominante (IV), Dominante (V) und Tonikaparallele (vi); die siebte Stufe heißt verkürzter Dominantseptakkord. Dasselbe zeigt ein Transponierkreisel aus Pappe. Zum Üben: Spiel ein Lied, das du kannst, in zwei, drei anderen Tonarten und denk in Stufen statt in Buchstaben; nach ein paar Liedern geht es ohne Tabelle. Bm ist in der Tabelle b-Moll, h-Moll steht als Hm. Die siebte Stufe (Hdim in C-Dur) kommt in Liedern selten vor. Ein Akkord außerhalb dieser sieben (E7 in a-Moll, B in C-Dur): Zähl seinen Grundton an den zwölf Tönen oben ab oder lass ihn den Rechner verschieben. Als PDF oder auf Papier: im Browser „Drucken“ wählen und „Als PDF sichern“; die Tabellen drucken als Tabellen. Eine Moll-Tonart nimmt die Zeile ihrer Dur-Parallele: a-Moll hat die Akkorde von C-Dur mit Am als Grundakkord, und oft wird Em zu E oder E7, der Akkord, der zurück nach Am führt. Jede Tonart hat ihre eigene Seite mit Akkorden und Tonleiter, etwa a-Moll, e-Moll, C-Dur und G-Dur.
Kapodaster-Tabelle: welcher Griff in welchem Bund wie klingt
Lies die Zeile des Griffs, den du spielst, und die Spalte des Bunds: Das ist der Akkord, den alle hören. Steht über einem Lied „Kapo 2: G C D“, klingt es in A-Dur, als A D E.
| Griff | Kapo 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| C | D♭ | D | E♭ | E | F | F♯ | G |
| A | B | H | C | D♭ | D | E♭ | E |
| G | A♭ | A | B | H | C | D♭ | D |
| E | F | F♯ | G | A♭ | A | B | H |
| D | E♭ | E | F | F♯ | G | A♭ | A |
| Am | Bm | Hm | Cm | C♯m | Dm | E♭m | Em |
| Em | Fm | F♯m | Gm | G♯m | Am | Bm | Hm |
| Dm | E♭m | Em | Fm | F♯m | Gm | G♯m | Am |
Willst du ohne Kapo mitspielen, wenn jemand mit Kapo spielt, verschieb seine Griffe um die Bundzahl nach oben: Kapo 2 heißt plus zwei Halbtöne im Rechner. Für die Ukulele gilt dasselbe.
Kreuz- oder B-Tonart: was der Quintenzirkel sagt
Eine Tonart schreibt Kreuze oder Bs vor, nie beides. Kreuztonarten: G-, D-, A-, E-, H- und Fis-Dur, e-, h-, fis-, cis-, gis- und dis-Moll. B-Tonarten: F-, B-, Es-, As-, Des- und Ges-Dur, d-, g-, c-, f-, b- und es-Moll. C-Dur und a-Moll haben keine Vorzeichen. Ein Schritt im Quintenzirkel ist eine Quinte, sieben Halbtöne hoch, und ein Kreuz mehr (oder ein B weniger): C, G, D, A … Ein Akkord außerhalb der Tonart wird nach seiner Stufe benannt: In D-Dur heißt der Akkord einen Ganzton unter dem Grundton C, nicht His, in E-Dur der auf der dritten Stufe G♯m, nicht A♭m. Falsch geschrieben klingt es gleich und liest sich schlecht: Ein A♯ in einem Lied in F-Dur lässt die ganze Band zweimal hinschauen. Fis- und Ges-Dur sind auf dem Instrument dieselbe Tonart; der Rechner nimmt Fis-Dur, Des-Dur, cis-Moll und es-Moll, wie die meisten Akkordblätter.
Noten transponieren
Bei Noten kommt ein Schritt dazu. Schreib die Vorzeichen der neuen Tonart an den Anfang und verschieb jede Note um gleich viele Linien und Zwischenräume: von C-Dur nach D-Dur zwei Kreuze (Fis und Cis) und jede Note eine Stufe höher. Die Halbtonschritte erledigen dann die Vorzeichen. Nachrechnen musst du nur die Versetzungszeichen mitten im Stück, und die Akkordsymbole über den Noten wandern wie oben. Der Rechner liest keine Noten, nur Akkordnamen.
Akkorde für Klavier und Ukulele transponieren
Am Klavier wandern die Akkordnamen genau wie auf der Gitarre, nur der Griff ändert sich mit der Tonart: Ein Dur-Dreiklang ist der Grundton, vier Halbtöne darüber und drei weitere (C E G, D F♯ A), ein Moll-Dreiklang erst drei, dann vier (A C E, H D F♯). Viele Keyboards und Digitalpianos haben einen Transpose-Knopf, der stattdessen den Klang verschiebt: Du spielst weiter in C, es klingt in D.
Gitarrenakkorde in Ukulele-Akkorde umwandeln musst du meist nicht: Ein Lied in G-Dur ist auf beiden Instrumenten in G-Dur, jedes mit eigenen Griffen. Zwei Fälle brauchen die Rechnung. Ein Akkordblatt mit Kapo: Rechne die Kapo-Griffe in klingende Akkorde um (Kapo 2: G C D ist A D E) und spiel die. Und ein Gitarrengriff auf einer Ukulele in G C E A klingt fünf Halbtöne höher, ein G-Griff ergibt C, denn die Ukulele ist gestimmt wie die oberen vier Gitarrensaiten mit Kapo im 5. Bund. Eine Bariton-Ukulele (D G H E) passt zu den Gitarrengriffen, Namen wie Formen. Eine Guitalele (A D G C F A) ist gestimmt wie eine Gitarre mit Kapo im 5. Bund: Gitarrengriffe klingen auf ihr fünf Halbtöne höher, ein G-Griff ergibt C.
Transponieren für Trompete, Klarinette, Saxophon und Horn
Ein transponierendes Instrument liest einen Ton und klingt einen anderen. Für deine Stimme aus einer C-Stimme verschiebst du die Akkorde um den Wert in der letzten Spalte nach oben, zurück nach klingend um denselben Wert nach unten.
| Instrument | Ein notiertes C klingt als | C-Stimme zu deiner |
|---|---|---|
| B-Trompete, B-Klarinette, Sopransaxophon | B, einen Ganzton tiefer | +2 |
| Tenorsaxophon, Bassklarinette | B, eine große None tiefer | +2 |
| Es-Altsaxophon | Es, eine große Sexte tiefer | +9 (oder −3) |
| Es-Baritonsaxophon | Es, eine Oktave und eine große Sexte tiefer | +9 (oder −3) |
| F-Horn | F, eine Quinte tiefer | +7 (oder −5) |
| A-Klarinette | A, eine kleine Terz tiefer | +3 |
Akkordnamen kennen keine Oktave, darum bekommt das Tenorsaxophon dieselben Akkorde wie die Trompete. Manche Seiten schreiben, beim Altsaxophon klinge ein notiertes C als Es drei Halbtöne höher. Es klingt aber das Es eine große Sexte darunter, neun Halbtöne tiefer. Für die Akkordnamen kommt es aufs Gleiche raus (+9 und −3 treffen denselben Namen), für die Lage nicht. Von einer B-Stimme zu einer F-Stimme sind es fünf Halbtöne hoch: Klingendes C ist das D der Trompete und das G des Horns. Die Vorgaben rechnen B, Es und F in beide Richtungen; für die A-Klarinette stell den Regler auf +3.
Welche Tonart zu deiner Stimme passt
Vergleich den höchsten Ton im Refrain mit deinem höchsten bequemen Ton (der Stimmumfang-Test findet ihn) und schieb das Lied um die Differenz nach unten, einen Halbton mehr, wenn es oben noch eng wird. Oft reichen zwei oder drei Halbtöne. Auf der Gitarre sind die Tonarten mit offenen Griffen G, C, D, A und E, dazu Am, Em und Dm; alles andere erreicht der Kapo.
Welche Akkorde es gibt, und was beim Transponieren bleibt
Dur (C), Moll (Cm), vermindert (Cdim oder C°), übermäßig (Caug oder C+), sus2 und sus4, die Septakkorde (C7, Cmaj7, Cm7, Cm7♭5) und Akkorde mit Zusatzton (C6, Cadd9). Beim Transponieren bleibt die Akkordart immer, nur der Buchstabe wandert: Cm7♭5 fünf Halbtöne hoch ist Fm7♭5. Der Rechner liest sie alle und spielt sie als Dreiklang der passenden Art.
Akkorde transponieren: App oder online?
Eine App brauchst du dafür nicht. Die Seite läuft im Browser auf Handy und Laptop, ohne Installation, ohne Konto und ohne Werbung, und gerechnet wird auf deinem Gerät.
Dann mach was draus
„Grundtöne im Track hören“ schickt den Grundton jedes Akkords als Melodie in Brumm, in einen Club-Track mit Beat und Bass. Ohne Konto, ohne Upload: die Töne reisen im Link selbst. Summ dort eine Linie darüber, und sie wird zum Instrument.
Was du tippst, bleibt auf deinem Handy: Der Rechner läuft im Browser und speichert nichts. Wie die Seite Besuche zählt.
Audio: Töne, die dein Browser auf dieser Seite erzeugt; kein Mikrofon. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.