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Bouzouki-Stimmgerät
Bouzouki stimmen im Browser: griechisch C F A D oder D A D, irisch G D A D oder G D A E, Chor für Chor mit Nadel und Cent, Oktavpaare inklusive. Kostenlos.

Griechisch oder irisch: erst die Stimmung wählen. Dann weiß Mika, was jede Saite sein soll.Das Mikrofon geht aus, wenn du stoppst, wenn alles stimmt oder nach einer halben Minute Stille. Nichts wird aufgenommen.
C3✓
Tipp auf Start. Spiel das C-Saitenpaar und lass es klingen. Ohne Mikrofon: tipp oben auf einen Ton, dann hörst du ihn.
Die Chöre in Hz
Griechisch C F A D
| Chor | Ton | Hz |
|---|---|---|
| 4. | C3 | 130,81 |
| 3. | F3 | 174,61 |
| 2. | A3 | 220,00 |
| 1. | D4 | 293,66 |
Andere Stimmungen
| Stimmung | Töne | Hz |
|---|---|---|
| Griechisch D A D | D3 A3 D4 | 146,8 · 220,0 · 293,7 |
| Irisch G D A D | G2 D3 A3 D4 | 98,0 · 146,8 · 220,0 · 293,7 |
| Irisch G D A E | G2 D3 A3 E4 | 98,0 · 146,8 · 220,0 · 329,6 |
Bei A4 = 440 Hz; der Kammerton-Schalter oben verschiebt alle.
Bouzouki stimmen: erst die Bauart, dann Chor für Chor
Wähl oben zuerst deine Bouzouki: Die griechische und die irische sind verschieden gestimmt. Die griechische mit vier Chören (Tetrachordo, 8 Saiten) ist C F A D gestimmt, cc' ff' aa d'd' oder C3 F3 A3 D4; die ältere mit drei Chören (Trichordo, 6 Saiten) D A D, dd' aa d'd'. Die irische Bouzouki hat vier Chöre, meist G D A D (G2 D3 A3 D4) oder G D A E. Tipp auf Start und zupf den tiefsten Chor: Die Nadel zeigt die Cent, bei fünf oder weniger kommt ein Haken, und das Stimmgerät geht zum nächsten Chor. Solange das Mikrofon aus ist, spielt ein Tipp auf einen Chor seinen Ton.
Ein Chor sind zwei Saiten, und das Stimmgerät hört nur einen Ton auf einmal. Dämpf die eine Saite mit einem Finger, stimm die andere nach der Nadel, dann die zweite nach Gehör dazu, bis das langsame Wabern aufhört. Bei Oktavpaaren, griechisch im C- und F-Chor, irisch oft im G- und D-Chor, ist die dünne Saite eine Oktave höher. Das Stimmgerät faltet die Oktave auf denselben Chor, du kannst also auch die dünne Saite allein gegen die Nadel stimmen. Ausnahme G D A D und D A D: Die dünne Saite des tiefen D-Chors ist genau das D4 des 1. Chors. Spielst du sie allein, springt das Stimmgerät zum 1. Chor; stimm sie dort auf D4, oder stimm sie zum Schluss nach Gehör gegen den 1. Chor. Danach einmal alles von vorn: Auf dem langen Hals zieht jede nachgestimmte Saite die anderen ein wenig mit.
Griechische und irische Bouzouki stimmen: die Stimmungen
Wie viele Saiten hat eine Bouzouki? Acht in vier Chören (die griechische Tetrachordo und fast jede irische) oder sechs in drei Chören (die griechische Trichordo).
| Bauart | Chöre / Saiten | Stimmung | Oktavpaare |
|---|---|---|---|
| Griechisch, Tetrachordo | 4 / 8 | C F A D (C3 F3 A3 D4) | C und F |
| Griechisch, Trichordo | 3 / 6 | D A D (D3 A3 D4) | der tiefe D-Chor |
| Irisch, Standard | 4 / 8 | G D A D (G2 D3 A3 D4) | G und D, oder keine |
| Irisch, in Quinten | 4 / 8 | G D A E (G2 D3 A3 E4) | G und D, oder keine |
| Irisch, Modal D | 4 / 8 | A D A D (A2 D3 A3 D4) | wie G D A D |
A D A D hat keinen eigenen Schalter: Stimm mit G D A D und zieh den tiefsten Chor danach einen Ganzton höher auf A2, 110,00 Hz; das chromatische Stimmgerät nennt dir jeden Ton. Erkennt dein Handy den tiefen G-Chor schlecht, spiel sein Flageolett im 12. Bund: Das klingt eine Oktave höher und wird auf denselben Chor gefaltet.
Griechische und irische Bouzouki: der Unterschied
Die Bouzouki kommt aus Griechenland; der Name stammt vom türkischen bozuk („verändert“), nach bozuk düzen, einer Stimmweise der Saz. Die griechische Bouzouki hat einen gewölbten Rücken aus Spänen wie eine Laute. Im Rembetiko der 1930er Jahre war sie dreichörig; die vierchörige in C F A D machte Manolis Chiotis in den 1950er Jahren bekannt. Gespielt wird sie mit Plektrum, vor allem melodisch. Ihre Vorfahren sind die Langhalslauten des östlichen Mittelmeers wie Saz und Bağlama.
Die irische Bouzouki ist ein eigenes Instrument. In den 1960er Jahren brachte Johnny Moynihan eine griechische in die irische Folkmusik. Anfang der 1970er Jahre baute der englische Instrumentenbauer Peter Abnett für Dónal Lunny eine mit dreiteiligem, nur leicht gewölbtem Boden und geraden Zargen; die meisten irischen Bouzoukis heute haben einen flachen Boden. Sie begleitet meist Akkorde unter einer Melodie; die leere D-Saite oben klingt dabei als Bordun mit, deshalb ist G D A D die verbreitetste Stimmung; schon Johnny Moynihan stimmte seine griechische Bouzouki so um. G D A E, in Quinten wie die Mandoline eine Oktave tiefer, spielen weniger.
C F A D und die Gitarre
C F A D hat dieselben Abstände wie die vier hohen Gitarrensaiten D G H E, nur einen Ganzton tiefer. Gitarrengriffe auf diesen vier Saiten passen also, klingen aber einen Ganzton tiefer: Ein G-Griff ergibt F. Manche stimmen die Tetrachordo deshalb gleich D G H E; dann stimmst du mit dem Gitarren-Stimmgerät die vier hohen Saiten.
Bouzouki und Mandoline
Die Mandoline ist G D A E gestimmt wie die Geige (G3 D4 A4 E5), mit rund 35 cm Mensur. Die irische Bouzouki in G D A E hat dieselben Tonnamen eine Oktave tiefer und fast die doppelte Mensur. Dazwischen liegen die Mandola in C G D A und die Oktavmandoline, gestimmt wie die irische Bouzouki, aber mit kürzerem Hals.
Saiten für die irische Bouzouki
Für G D A D bei 65 bis 68 cm Mensur nennt das Wikibook „Irische Bouzouki: Saiten und Stimmung“ diese Stärken: d' .011 bis .013 blank, a .016 bis .020, d .028 bis .032 umsponnen, G .040 bis .044 umsponnen. Bei Oktavpaaren liegt die dünne Saite auf der Seite, die der Abschlag zuerst trifft. Neue Saiten ziehen in den ersten Tagen nach; stimm dann öfter.
Gestimmt, aber weiter oben schief: der Steg
Stimmen die leeren Chöre und Griffe weiter oben klingen trotzdem schief, prüf den Steg: Auf der griechischen und den meisten irischen Bouzoukis steht er lose vor einem Saitenhalter und ist nicht geleimt. Stimm den A-Chor leer, tipp oben auf ihn und greif ihn im 12. Bund; der A-Chor geht in jeder Stimmung, weil sein gegriffenes A4 auf keinen anderen Chor fällt. Ist der Ton zu hoch, schieb den Steg ein Stück vom Hals weg, ist er zu tief, zum Hals hin, und stimm danach neu. Sind schon alle Chöre abgehakt, ist das Mikrofon aus: erst Start, dann der Tipp auf den A-Chor.
Ohne Stimmgerät: nach Gehör
Stimm zuerst die 4. Saite (C3) nach einem Bezugston, etwa vom Tongenerator (130,81 Hz). Dann jede weitere Saite nach einer, die schon stimmt: greif den Bund, schlag beide an und dreh, bis die Schwebung verschwindet.
- Die 3. Saite (F3): 5. Bund der 4. Saite (C3)
- Die 2. Saite (A3): 4. Bund der 3. Saite (F3)
- Die 1. Saite (D4): 5. Bund der 2. Saite (A3)
Die gestimmten Töne kannst du in Brumm als kurze Melodie über einem Beat weiterspielen.
Audio: dein Mikrofon, erst an, wenn du tippst. Der Klang wird in diesem Tab ausgewertet und nie verschickt. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.
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