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Trompeten-Stimmgerät

Trompete stimmen mit dem Handy: notiertes C, G und C für B- oder C-Trompete, Hauptstimmzug rein oder raus, 440 oder 442 Hz. Dazu Grifftabelle und Problemtöne.

Mika, der Resident

Mika hört ein B. Die Trompete nennt es C, also zeigt er C.Das Mikrofon geht aus, wenn du stoppst, wenn alles stimmt oder nach einer halben Minute Stille. Nichts wird aufgenommen.

Notierte Töne; eine B-Trompete klingt einen Ganzton tiefer.

C4

Tipp auf Start. Spiel ein notiertes C und halt es. Ohne Mikrofon: tipp oben auf einen Ton, dann hörst du ihn.

Trompete stimmen mit dem Stimmgerät

  1. B- oder C-Trompete wählen. Fast jede Trompete in Deutschland ist eine B-Trompete. Das Stimmgerät nennt die Töne so, wie sie in deinen Noten stehen, und rechnet den Ganzton selbst um.
  2. Kammerton einstellen. 440 Hz zum Üben, 442 Hz in den meisten Blasorchestern; frag deinen Dirigenten.
  3. Einspielen. Zwei, drei Minuten, bis das Instrument warm ist. Kalt klingt die Trompete zu tief.
  4. Den Stimmton spielen. Tipp auf Stimmen starten und spiel das notierte c¹ (C4) ohne Ventile, lang und ruhig, ohne den Ton mit Lippe oder Druck zurechtzubiegen. Schau erst hin, wenn er steht.
  5. Hauptstimmzug bewegen. Zu hoch: herausziehen. Zu tief: hineinschieben. Kleine Wege genügen: Ein Millimeter Zug macht grob 2 Cent.
  6. g¹ und c² prüfen. Nach dem Haken fragt das Stimmgerät nach den nächsten beiden Tönen. Liegen sie verschieden, stell den Zug auf die Mitte zwischen ihnen. Im Ensemble zählt der Ton, auf den alle stimmen, meist das c². Das g¹ ist als dritter Naturton eine reine Quinte und liegt darum rund 2 Cent über der Mitte; das ist richtig so.
  7. Wasser raus, nachstimmen. Kondenswasser im Rohr stört den Ton; Wasserklappe auf, kurz durchblasen. Nach dem ersten Stück prüfst du noch einmal.

Auf welchen Ton ist eine Trompete gestimmt?

Die übliche Trompete steht in B: Sie klingt einen Ganzton tiefer, als sie notiert ist. Ihr notiertes c² (C5) ist ein klingendes b¹ (B4, 466,16 Hz), ihr notiertes h¹ (H4) das Kammerton-A mit 440 Hz. Ein Stimmgerät ohne Umrechnung zeigt beim gegriffenen C deshalb B an, und das stimmt so. Im Blasorchester wird meist auf klingend B gestimmt, also auf euer notiertes c², im Sinfonieorchester auf das A der Oboe. Die C-Trompete klingt, wie sie notiert ist.

Gestimmt wird mit dem Hauptstimmzug, dem großen Bogen gleich nach dem Mundrohr. Herausziehen verlängert das Rohr und macht jeden Ton tiefer, hineinschieben macht ihn höher. Die B-Trompete hat rund 1,48 m Rohr; ein Millimeter Zug verlängert es um zwei, weil der Bogen zwei Schenkel hat, das sind grob 2 Cent. Die Züge am ersten und dritten Ventil sind nicht zum Stimmen da, sondern für einzelne Töne. Stimmen heißt bei der Trompete: den Grundton ausgleichen; der Rest folgt dem Instrument und deinem Ansatz.

Grifftabelle Trompete in B

Notiert, die Ventile (0 = ohne) und was klingt; c¹ ist das C4 der Stimmton-Reihe oben. Mehrere Töne teilen sich einen Griff; welcher kommt, wählt die Lippe. Die C-Trompete greift dieselben notierten Töne gleich und klingt wie notiert.

NotiertVentileKlingt
fis1+2+3e
g1+3f
gis2+3fis
a1+2g
b1as
h2a
c¹0b
cis¹1+2+3h
d¹1+3c¹
es¹2+3des¹
e¹1+2d¹
f¹1es¹
fis¹2e¹
g¹0f¹
gis¹2+3fis¹
a¹1+2g¹
b¹1as¹
h¹2a¹
c²0b¹
cis²1+2h¹
d²1c²
es²2des²
e²0d²
f²1es²
fis²2e²
g²0f²
gis²2+3fis²
a²1+2g²
b²1as²
h²2a²
c³0b²

Welches Stimmgerät für Trompete?

Ein Stimmgerät für Trompete sollte eine Einstellung für B-Instrumente haben, sonst zeigt es dein C als B, und du rechnest jeden Ton um. Ein Clip am Schallbecher hört das Metall und funktioniert auch, wenn die Kapelle lärmt; ein Handy hört den Raum mit, also stimm in einer Pause. Diese Seite ist ein Stimmgerät für B-Instrumente online, kostenlos und ohne App.

Die Stimmtöne in Hz

B-Trompete

NotiertKlingtHz
C4B3233,08
G4F4349,23
C5B4466,16
TrompeteTöneHz
C-TrompeteC4 G4 C5261,6 · 392,0 · 523,3

Bei A4 = 440 Hz; der Kammerton-Schalter oben verschiebt alle.

Warum nicht jeder Ton stimmt, wenn der Stimmton stimmt

Ohne Ventile spielt die Trompete die Naturtöne ihres Rohrs: über dem kaum genutzten Pedalton c (dem ersten) notiert c¹, g¹, c², e², g², b², c³. Die Physik legt sie fest, und sie fallen nicht genau auf die Töne des Klaviers. Der fünfte Naturton, das notierte e², liegt rund 14 Cent unter der gleichstufigen Terz; darum sind e² und die Töne, die auf ihm liegen, es² mit dem zweiten und d² mit dem ersten Ventil, auf vielen Trompeten etwas tief. Der siebte Naturton, das b², ist gut 30 Cent zu tief und wird darum mit dem ersten Ventil gegriffen.

Bei den Ventilen ist es umgekehrt. Jedes Ventilrohr ist für sich allein berechnet: Das erste senkt um einen Ganzton, das zweite um einen Halbton, das dritte um eine kleine Terz. Drückst du mehrere, ist das Rohr zusammen zu kurz und der Ton zu hoch. Mit genau berechneten Einzelrohren läge 1+3 rund 30 Cent zu hoch und 1+2+3 gut 50 Cent; die Hersteller machen das dritte Rohr etwas länger, merklich zu hoch bleiben das notierte d¹ und cis¹ trotzdem, in der Tiefe auch g und fis. Dafür ziehst du den Zug am dritten Ventil mit dem Ringfinger heraus, oder den Trigger am ersten.

Diese Töne prüft das Stimmgerät hier nicht einzeln, es fragt nach den drei Stimmtönen. Für einzelne Töne nimmst du ein chromatisches Stimmgerät, etwa das 432-Hz-Stimmgerät auf 440 Hz, und rechnest einen Ganzton um: Dort erscheint dein d¹ als C.

B-Trompete oder C-Trompete

Die C-Trompete ist kürzer, rund 1,30 m Rohr, klingt etwas heller und so, wie sie notiert ist. In den USA und in Frankreich ist sie im Sinfonieorchester die übliche Trompete; in Deutschland, Österreich und der Schweiz fangen fast alle auf der B-Trompete an, im Blasorchester ist sie die Regel, im Sinfonieorchester oft mit Drehventilen. Im Posaunenchor wird häufig klingend notiert und nach Kuhlo gegriffen, das klingende c¹ etwa mit 1+3. Wer so auf der B-Trompete spielt, nimmt hier trotzdem die B-Reihe: Sie fragt nach deinen offenen Tönen, klingend b, f¹ und b¹.

Kurz gefragt

Kann eine Trompete verstimmt sein?

Nicht so wie eine Gitarre, deren Saiten nachgeben: Das Rohr bleibt, wie es ist. Was sich ändert, ist die Luft darin, pro Grad etwa 3 Cent; darum klingt eine kalte Trompete tief und steigt beim Spielen. Verschoben wird außerdem leicht der Zug selbst, beim Wasserablassen oder im Koffer. Stimmt eine Trompete in sich schlecht, obwohl der Zug richtig steht, liegt es oft am Abstand zwischen Mundstück und Mundrohr; das ist ein Fall für die Werkstatt, nicht für die Feile.

Wie verändert man auf der Trompete die Tonhöhe?

Mit zwei Dingen: Die Lippen wählen den Naturton, die Ventile verlängern das Rohr, das erste um einen Ganzton, das zweite um einen Halbton, das dritte um eine kleine Terz. Feiner geht es mit dem Ansatz und den Zügen am ersten und dritten Ventil.

Wie wird die Trompete notiert?

Die B-Trompete einen Ganzton höher, als sie klingt: Ein Stück in klingend B-Dur steht für sie in C-Dur. Ältere Orchesterstimmen schreiben noch für Trompeten in F, Es, D oder E, aus der Zeit der Naturtrompeten und der frühen Ventiltrompeten; dort transponierst du beim Lesen.

Grifftabelle Trompete

Notierte Töne der B-Trompete; ein Tipp spielt jeden, wie er klingt, einen Ganzton tiefer. Die Zahlen sind die gedrückten Ventile, 1 am Mundstück, 0 keins. Ein Griff gibt mehrere Töne, die Lippen wählen; 1 3 und 1 2 3 sind zu hoch, also den Zug am dritten Ventil etwas ausziehen.

TonVentile
1 2 3
1 3
2 3
1 2
1
2
0
1 2 3
1 3
2 3
1 2
1
2
0
2 3
1 2
1
2
0
1 2
1
2
0
1
2
0
2 3
1 2
1
2
0

Die gestimmten Töne kannst du in Brumm als kurze Melodie über einem Beat weiterspielen.

Audio: dein Mikrofon, erst an, wenn du tippst. Der Klang wird in diesem Tab ausgewertet und nie verschickt. Nichts vom Audio erreicht die Besucherzählung.

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